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Eine ganz schlimme Geschichte





Ob es wohl irgenwo einen Trainer gibt, der diesem Hund einmal eine Chance gibt zu leben ??


In einem kleinen Dorf im tiefsten Franken wird auf einen Bauernhof ein Hund in einem kleinen Zwinger gehalten. Nun das ist doch nichts besonderes werden Sie sagen, das gibt es sicherlich öfters.
Sicherlich, jedoch hat der 5 ½ jährige sehr große schwarze Schäferhund den Zwinger bereits seit 5 Jahren nicht verlassen dürfen, da er wie die Bauersleute sagten aggressiv reagiert.
So trauen sich nicht einmal die eigenen Halter in den Zwinger. "Ja wie wird den der Zwinger dann saubergemacht" werden Sie fragen, wie erhält das Tier denn Futter und Wasser?
Nun saubergemacht wird der Zwinger gar nicht, sondern der Hund steht praktisch in seinen eigenen Exkrementen. Das Futter wird zwischen den Gitterstäben von außen in den Zwinger geworfen und das Wasser füllt man mit einer Gieskanne von außen in einer im Zwinger stehenden Schüssel.
Und wie groß ist der Zwinger? Nach der geschätzten Widerristhöhe des Hundes und den gesetzlichen Bestimmungen müßte er mindestens 8 wenn nicht sogar 10 Quatratmeter groß sein. Tatsächlich beträgt die frei verfügbare mit Bauzaun umzäunte Zwingerfläche ca. nur 4 Quatratmeter.
Ich höre schon die Stimmen, die da schreien sofort anzeigen, der Amtsveterinär muss das ahnden. Tja, der Amtsveterinär war schon vor ca. 1 Jahr dort und hat entsprechende Auflagen gemacht, die nicht erfüllt wurden, eine Kontrolle gibt es in der Regel nicht.
Die Auflagen (neuer gesetzeskonformer Zwinger) kann und will der Bauer auch gar nicht erfüllen. Tja und wenn man nun die Behörde wiederum einschaltet und es eskalieren läßt, bleibt als Alternative nur noch die Einschläferung des Hundes.
Denn wer nimmt schon einen großen schwarzen Hund, der weder mit Artgenossen sozialisiert ist und nur gelernt hat das der Mensch etwas Böses ist, dass man sofort angreifen muss?
Tja wie gesagt, eine schlimme (ausweglose?) Sache.
Weiß jemand einen Rat?

_________________
Liebe Grüße
Robert
http://www.Tierschutzverein-Noris.de





Man kann das von jemandem begutachten lassen, der sich damit auskennt und beurteilt, ob eine Resozialisierung auf einem Pflege-oder Endplatz möglich ist, der den Bedürfnissen DIESES Hundes angepasst ist....

... oder entscheidet, dass es für diesen Hund besser ist, nicht mehr zu leben.


Arme Socke...


Ich persönlich würde die Häuser der Hoffnung e.V. einschalten und dort um Rat fragen.

Gruß
Antje




Oh man , das ist eine heftige Geschichte und fünf Jahre ist eine lange Zeit.Ich hoffe das es für den Hund noch jemanden gibt de sich dieser schweren Aufgabe widmet.
Lg Birgit




das ist echt ne unschöne Geschichte...gruselig...
Vielleicht findet sich ja jemand mit entsprechender Erfahrung, der sich um den Hund bemüht...sont kann man dem armen Tier nur wünschen, dass sein grausiges Leben bald ein Ende findet!

GLG
Angela, Gismo und Cassidy




hat denn schon jemand versucht mit Thomas Baumann Kontakt aufzunehmen. Er "therapiert" solche agressive Hunde (hat auch schon solche Fälle selbst behalten) und die Erfolgsquote liegt immerhin bei 85 %.
Einfach mal versuchen: http://www.dogworld.de/index.jsp




SORRY; BIN HIER FALSCH GELANDET !
Ich finde es heftig. Meistens möchten die Besitzer ja gar nichts machen.
Wir sind gestern mit 7 freilaufenden Havanesern einen Feldweg langgegangen.
Dort kam uns ein Mann mit einem DHS Rüden entgegen. Da der Hund angeleint war haben wir auch die Zwerge schnell an die Leine genommen. Kurz bevor der Hund uns erreicht hat, blieb er stehen, hatte inzwischen eine Bürste wie ein Drache, fixierte die Hunde und knurrte. Seine ganze Körperhaltung strahlte Agressivität aus.
(Wir hatten auch mal einen DHS , der Schutzhundausbildung hatte, glaubt mir ich weiß wie das aussieht) Als wir neben ihm waren, wir haben ihn nicht beachtet und sind zügig vorbeigegangen, hätte er fast seinen Besitzer umgeschmissen und bellte wütend und wollte auf uns zustürmen. Ich wunder mich jetzt noch, wie der Typ ihn halten konnte. Natürlich mußte in diesem Moment auch meine Amy ihren Senf dazugeben. Ich hab sie kommentarlos weitergezogen.
Da sagt der Typ zu seinem Hund. "Ja ? , da hättest du Spaß hier mal aufzuräumen,
das glaube ich dir." Lacht ganz dreckig dabei. Da der Typ einen ziemlich unangenehmen Eindruck hinterließ, bei allen und wir waren altersmäßig quer Beet,
konnte sich hinterher keiner vorstellen, dass Halter oder Hund jemals eine Huschu gesehen hat. Ich habe vor solchen Leuten und Hunden Angst.
Werde mal einen Zettel mit dem Seminarlink in meinen Beutel tun und ihm den bei der nächsten Begegnung hinterherschmeißen.




Leider bin ich im falschen Link, dachte das wäre die Story mit den freilaufenden Hunden. tut mir leid, könnt ihr gerne verschieben oder löschen.
Bei der oben beschriebenen Geschichte fehlen mir einfach die Worte, vor allen Dingen, dass man nicht machen kann, um den Hund aus diesem unglaublichen Zustand zu befreien.




Ich wollte auch auf Baumann hinweisen, war aber zu spät.
Auf jeden Fall muß was unternommen werden.
Natürlich muß der hund daraus, wie ich lese seid ihr ein Tierschutzverein, ist es denn wirklich nicht möglich, in den Zwinger zu gehen? Auf der anderen art, wenn er den Zwinger seit 5 Jahren nicht verlassen durfte, verteidigt er sein "zu hause".
In einer anderen Umgebung, wenn er in einen anderen Zwinger wäre, würde der Hund bestimmt nicht so aggressiv sein.
Einschläfern würde ich ihn auf keinen Fall, gebt ihm eine Chance, der Hund ist das geworden, was seine "Besitzer" aus ihm gemacht haben.
LG Conny




Hallo liebe Freunde,

habe Herrn Baumann angeschrieben.

Danke für den Tipp.


MfG Inge




Leider gibt es überall solche Vorfälle. Ein kleiner Hund in Frankreich, wo wir in Urlaub waren, hat mich auch viele Stunden beschäftigt und mir den Urlaub doch etwas "verdorben". Wir kamen immer an einer Straßenecke vorbei. Ein kleiner Hund liegt dort an einer Kette und hat so ca. 6 - 8 qm für sich, ein kleine Holzkiste mit einem Sack. Sein "Zu Hause" ist von einem Betonbalkon überdacht. Es ist trocken und sauber und der Hund ist auch wohlgenährt. Aber er ist total ungepflegt, verfilzt und voller Kletten aber dennoch lieb und freundlich.

Einen Deutschen, der in der Nähe wohnt, habe ich über ihn befragt und wollte wissen, ob man ihm evtl. helfen könnte, denn mein Französich reicht für eine diesbezüglich Unterhaltung mit der Besitzerin nicht aus. Seine Antwort:

Jaja der Kleine, er sollte früher mit zur Jagd, hat aber nie gehört und ist weggelaufen und seitdem ist er an der Kette und kommt abends in den Schuppen. Sein Herrchen ist voriges Jahr gestorben und seine Witwe ist jetzt 86 alt. Aber das ist nun mal sein Leben und hier werden Hunde anders behandelt.

Habe noch eine Nachricht hinterlassen, seine Frau war für die Endreinigung des Ferienhauses zuständig, ob seine Kinder nicht evtl. gegen taschengeld meinerseits mit Hund evtl. mal spazieren gehen könnten, aber ich habe leider nichts gehört.




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