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Abrufen aus Hundegesellschaft





Hallo!

Die junge Hündin meiner Freundin lässt sich nicht zurückrufen, sobald sie
unterwegs die Möglichkeit hat, mit anderen Hunden zu spielen.

Die Hündin ist 14 Monate alt (müßte demnächst mal läufig werden). Nun
ist meine Freundin verunsichert, ob die Hündin das nur macht, weil die Hormone verrückt spielen oder will sie ihre Grenzen austesten.

Die Hündin ist ein Einzelhund. Da sich an der Familiensituation etwas geändert hat (Oma ist seit ein paar Wochen ein Pflegefall) nehme ich an,
dass die Hündin vielleicht in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen ist.

Die Freundin meinte, sie möchte jetzt wieder mehr Schleppleinentraining
machen und viel abrufen üben.

Ich habe ihr angeboten, mehr mit mir und meinen zwei Hunden spazieren-
zugehen und dabei das Abrufen zu üben und die Hündin hätte dann auch
mehr Gelegenheit, sich mit Artgenossen auszutoben.

Habt ihr noch einen Tipp, den sie ausprobieren könnte?

Cony





Ich bin das zuverlässige *Hier* mit der Pfeife am trainieren und bin super begeistert!

Zu erst zu Hause angefangen: Pfiff, und es gab Futter.
Dann unterwegs mit der Schleppleine: Pfiff, zu mir, Leckerlie.

Mittlerweile kann ich Shelly auf dem Hundeplatz, mitten aus dem Spiel, super abrufen mit der Pfeife.

Vielleicht ist das eine Anregung?




Hallo Renate,

danke für die schnelle Antwort. Die Hündin ist schon auf Pfiff trainiert -
auch auf das Pfeifen reagiert sie in dieser Situation nicht.

Andere Hunde sind ihr im Moment viel wichtiger, da vergisst sie alles um sich
herum.

Kann es doch einen Zusammenhang mit der künftigen Läufigkeit geben -

Hormone rein - Verstand ausgeschaltet?

Cony




Hi Cony!

Was könnt ihr mehr machen? Ich denke du hast schon den richtigen Riecher gefunden: mehr üben und mit anderen Hunden in Kontakt bleiben!
Es kann gut sein, das es mit den Hormonen zusammenhängt. Meine Hündin ist jetzt ein jahr alt , manchmal hört sie so gut, dass ich es selbst gar nicht glauben kann. Ich kann sie manchmal soagr von Hunden oder Menschen bis auf den Meter genau abrufen.
Aber dann wieder findet sie einen Hund so genaial, da hilft alles Abrufen nichts, da rennt sie einfach hin, auch wenn die Besitzer (von den anderen Hunden dann sauer wedren, ich würde meinen hund doch bitte an die leine nehemen).

Gut funktioniert es, wenn ihr vielleicht mal ausprobiert, den hund laufen zu lassen und bei einem Meter schon anfangt abzurufen, dann sofort glücklich loben und leckerchen geben, dann den abstand immer grüßer wedren lassen. Bis sie irgendwann immer gerne kommt und soagr auf die "Abruf-stimme" wartet, weil es dann ja immer lobende worte, ein glückliches Frauchen und leckerchen gibt, wenn sies richtig macht und hört.

Das hat bei meiner eigentlich sehr gut geklappt. Nur kalappt es halt nicht, wenn ich mal zu wenig Zeit hatte zu üben oder sie halt einfach mal nen schlechten Tag hat, oder als letzes Problem: Die Hormone verrückt speielen!

Ich würde in dieser Zeit natürlich aufpassen mit den Rüden, aber schlimm wird es erst ab dem 6. Tag der Blutung. Aber trotzdem würde ich der hündin, artgenossen auch in dieser Zeit nicht verwehren!

Ich hoffe ich konnte damit ein bisschen helfen, sonst noch viel Spaß mit Euren Hunden!

Liebe grüße
Sunny




Hallo und danke,

meine Freundin meinte, sie würde jetzt strenger mit der Hündin üben.

Ich befürchte, dass dieses vermehrte und strengere Üben erst recht dazu führen kann, dass wenn die Hündin dann losgelassen wird gar keine Lust mehr hat herzukommen, da sie ja merkt, dass sie dann wieder an die Leine kommt und ihr die Freiheit genommen wird.

Die Hunde merken ja auch schon im Rufton, ob jemand ärgerlich ist, wenn
der Befehl nicht ausgeführt wird.

Hab ihr geraten, die Hündin mit einem Spiel zu belohnen, wenn sie kommt und ihr mehr Möglichkeit zu geben, sich mit Hunden auszutoben, damit sie
mehr Action hat.

Cony




Hi!

Ich würde an deiner Stelle deine Freundin davon abraten "strenger" mit ihrem Hund umzugehen, Wie du auch schon selbst sagst, wird es dadurch warscheinlich nur noch schlimmer werden.

Die Hündin kommt nur, wenn man glücklich (auch wenn es nur gespielt ist und man evtl. innerlich schon kocht, weil der hund einfach nicht kommen will) und mit fröhlicher Stimmer ruft
Mit Pfeife kenn ich mich nicht so gut aus, aber wichtig ist, das man, wenn man die Ruf-variante wählt, nicht nur den namen sagt, sonder "komm" oder "hier" dahinter, ich benutze das "hier" und ziehe es lang beim rufen, wenn sie nicht kommt, dann schnalzen, pfeifen oder klatschen, als wenn man sich ganz doll freut, dann freut sich der Hund auch zu einem zu kommen, dann sofort loben, mit Leckerlie oder spielzeug, am besten geht natürlich mit leckerlie (sofern der Hund das nimmt und mag), da es mit dem speilzeug ja viel zu viel Zeit braucht um ihn damit belohnen (erst ausgedehnt spielen) bevor man die nächtse Abruf-Übung starten kann.

Weiterhhin noch viel Glück!

LG
Sunny





Ich arbeite deshalb mit der Pfeife, weil man meiner Stimme leider zu schnell anmerkt, wenn ich sauer oder hektisch bin! smilie_12.gif

Die Pfeife klingt immer gleich! smilie_6.gif

Wie gesagt, ich hab schon tolle Erfolge erzielt.

Strengeres Arbeiten mit dem Hund würde ich auch nicht machen.




Bei sunny mache ich das einfach so, wenn sie mit den anderen Hunden auf der wiese spielt und sie mal nicht nach pfiff oder ruf kommt, drehe ich mich in die andere richtung und gehe weg. Das geht aber nur wenn der Hund ne sehr feste bindung zu ihr hat und lieber bei frauchen ist als wo anders. Sunny kommt sofort angerannt wenn sie merkt das ich mich von ihr fort bewegen (ach wenn das beim jagen auch so einfach wäre)
Einfach ne größere Bindung aufbauen, dann sollte das schon klappen




Kaum da und schon hab ich auch was zu sagen...
Ich denke keinesfalls das dass verhalten der Hündin mit der bevorstehenden Läufigkeit zu tun hat, sonder viel mehr mit der Pupertät in der sie sich wahrscheinlich befindet.

Da hilft einfach nur üben, so wie schon angesprochen mit Schleppleine und Pfeiffe.
Ich würde sogar vielleicht noch ein paar Bachblüten dazu geben, damit es der Hündin wieder leichter fällt sich in ihrem Rudelplatz (den sie auch innerhalb der Familie innehat) einzugliedern.

Normalerweise ist so ein Verhalten, eine typische Reaktion darauf das der Hund keine klaren Grenzen in seiner Familie bekommt.
Vielleicht muss die angeprochene Freundin, aber auch nochmal die vorhergehende beziehung überdenken und eventuell nochmals neu durchführen???

Lieben Gruss Tina




Hallo!

Die Tipps habe ich weitergegeben. Die Entscheidung meiner Freundin ist:

Verstärktes Schleppleinentraining - kein Kontakt zu anderen Hunden solange
die Hündin sich nicht zuverlässig ableinen lässt.

Ich bezweifle aber, dass das eine dauerhafte Lösung ist, habe aber leider
nicht mehr Einfluss auf meine Freundin in dieser Hinsicht.

Ich denke, es "wurmt" sie einfach viel zu sehr, dass sie den Hund momentan
nicht unter Kontrolle hat.

Cony



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