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Tyson dreht extrem auf und beißt! Was können wir tun? - Seite 2





Versuch´s mal mit Brühe.
Dieses Ding sieht echt komisch aus.
Die Temperatur ist im normalen Bereich.
Schön, dass es ihm besser geht!





Ok danke wir versuchen es mal, hoffentlich reizt es seinen Magen nicht wieder.

Ja das Ding ist echt seltsam, aber in seinem Erbrochenen war nix von diesem Ding zu sehen, hoffentlich hat er nichts davon gegessen.


GsD geht es ihm besser, aber wir werden ihn weiter beobachten.


Danke für eure Hilfe! anfang




Ich hoffe, es geht Tyson gesundheitlich wieder besser.
Beim hund ist eine Körpertemperatur von 38,5 Grad normal. Von erhöhter Temperatur spricht man erst ab 39 Grad!

Was Ihr zu den Erziehungsproblemen geschrieben habt, sagt mir, dass der Hund zwar bestimmte Übungen gelernt hat, aber ein Problem mit dem Akzeptieren von Grenzen hat.

Man muss eigentlich schon einem Welpen zeigen, wie fest man mit Menschenhaut umgeht. Die Beißhemmung ist nicht angeboren, sondern muss vom Hund gelernt werden.
Wenn das bislang nicht passiert ist, sollte das jetzt spätestens nachgeholt werden. Der Hund zeigt ja auch, dass er das Setzen anderer Tabus nicht akzeptiert. (Läuft das bei den Besitzern selber besser?)
Ich weiß nicht, ob Ihr Euch das zutraut, dass mit dem Hund über körperliche Einwirkungen zu klären. Ich habe auch nicht mitbekommen, um was für einen Hund es sich handelt.

Was Ihr aber machen könnt, ist den Hund sofort auf seinen Platz zu bringen, wenn er abdreht. Damit das nicht in ein Nachlaufspielchen ausartet, laßt ihr ihm am besten eine sog. Hausleine dran, an der ihr ihn auf seinen Platz bringt. Und macht ihn dort fest.
Das alles sollte ruhig und bestimmt ablaufen. Also nicht wütend oder sauer werden.

Auch ein "Nein" könnt Ihr mit der Hausleine besser durchsetzen. Stellt ruhig mal gekünstelte Situationen, also z.b. Futter auf den Boden legen und ihm verbieten, da dran zu gehen.
Oder ihm verbieten, in ein bestimmtes Zimmer zu gehen.







sabsi1:



Auch ein "Nein" könnt Ihr mit der Hausleine besser durchsetzen. Stellt ruhig mal gekünstelte Situationen, also z.b. Futter auf den Boden legen und ihm verbieten, da dran zu gehen.
Oder ihm verbieten, in ein bestimmtes Zimmer zu gehen.





Genau! Ich würde auch ein Verbotskommando einüben! Nicht mit dem Hund diskutieren, sondern ein einfacher klarer Befehl.....Basta!
Unser Hundetrainer hat ein wunderbares "Zauberwort" erfunden, daß ich bisher auch erfolgreich bei meiner wilden Ashley eingesetzt habe: NAARRGG smilie_6.gif ( ganz tief gesprochen ist das eine Mischung aus "Nein" und Knurren)
Ein "nein" klingt oft wie ein "fein, aber ein langgezogenes tiefes naaaa ist unmißverständlich eine Warnung! Das mit dem Futter auf dem Boden oder in der geschlossenen Hand funktioniert dann auch gut. Also die Ashley zuckt sofort zurück ( auch wenn sie z.B. andere Hunde bedrängt), wenn ich sie mit diesem Laut verwarne(.....und nicht dabei albern werden, es muß schon "fürchterlich" klingen) smilie_24.gif
LG




Was dein Hund da gefressen hat könnten Reste eines Feuerwerkkörpers gewesen sein.

Zu den anderen Problemen:
wurde der Hund denn schon mal untersucht? Ist er weiter gesund? Wie steht es mit der Schilddrüse? Zähne? Knochen?

Besonders die Schilddrüsenwerte sind wichtig. Verhaltensprobleme haben zwar oft etwas mit mangelnder Erziehung zu tun, manchmal aber auch in Kombination mit körperlichen Erkrankungen - und da im Besonderen der Schilddrüse.

Wenn ein Hund 'austickt', total aufdreht und dann kaum bis gar nicht mehr zu stoppen ist kann das auf eine hormonelle Störung deuten.
Ein Hund muss auch Selbstbeherrschung lernen. Kurze Trainingseinheiten, vielleicht hilft auch klickern, damit er auch kopfmäßig ausgelastet wird. Konsequentes ignorieren unerwünschten Verhaltens und viel Lob, wenn er etwas richtig macht. Nur bei groben 'Verstoessen' wie z.B. 'zwicken' deutliche Ansagen, dass das nicht geduldet wird. Scharfes 'Nein' und Abbruch des Spiels. Nicht auf seinen Platz schicken - das soll ja keine Strafe sein. Der 'Platz' sollte für den Hund ein Ort der Entspannung werden, an dem er vollkommen sicher ist.




Danke erst einmal für eure Antworten! anfang



Tyson geht es schon wieder viel viel besser. Heute war er wieder quietschfidel! smilie_6.gif


Zu der Erziehungssache:

sabsi1:



[...]
Was Ihr zu den Erziehungsproblemen geschrieben habt, sagt mir, dass der Hund zwar bestimmte Übungen gelernt hat, aber ein Problem mit dem Akzeptieren von Grenzen hat.

Sehe ich genauso. Er stellt immer wieder die Kommandos in Frage

Man muss eigentlich schon einem Welpen zeigen, wie fest man mit Menschenhaut umgeht. Die Beißhemmung ist nicht angeboren, sondern muss vom Hund gelernt werden.

Habe ich meinen Verwandten von Anfang an gesagt. Ich hab ihnen vorgeschlagen jedesmal laut zu quietschen (also zu signalisieren das es wehtut), am Anfang hat das auch gut geklappt und Tyson hat abgelassen. Aber irgendwann hat es nicht mehr geklappt und er hat einfach weiter gemacht, daraufhin hab ich ihnen gesagt sie sollen das Spiel dann sofort abbrechen und weggehen. Tja aber auch das funktioniert nicht mehr, da er ja hinterher rennt und weiter attackiert und verlässt man den Raum sucht er einfach jemand anderen zum attackieren. Bei den Jungs versucht er sogar ins Gesicht zu schnappen.


Wenn das bislang nicht passiert ist, sollte das jetzt spätestens nachgeholt werden. Der Hund zeigt ja auch, dass er das Setzen anderer Tabus nicht akzeptiert. (Läuft das bei den Besitzern selber besser?)

Nein bei den Besitzern läuft es eher schlechter. Tyson weiß dass ich sehr konsequent bin und ihm nichts durchgehen lasse. Wenn er beim Spiel mit den Jungs aufgedreht hat, hab ich immer eingegriffen, weil es einfach zu extrem wurde.
Aber ich lass dass jetzt auch immer die Jungs machen, denn ich bin ja nicht die Besitzerin.


Ich weiß nicht, ob Ihr Euch das zutraut, dass mit dem Hund über körperliche Einwirkungen zu klären.

Wenn er aufdreht unterwerfen wir ihn und binden ihn dann an die Hausleine fest. Meinst du das mit körperlicher Einwirkung?

Ich habe auch nicht mitbekommen, um was für einen Hund es sich handelt.

Tyson ist ein Mischling. Er soll ein Berner Sennen - Husky Mischling sein, aber er sieht überhaupt nicht danach aus!
Hier kannst du nachschauen wie er gerade aussieht: http://www.polar-chat.de/topic_46870.html


Was Ihr aber machen könnt, ist den Hund sofort auf seinen Platz zu bringen, wenn er abdreht. Damit das nicht in ein Nachlaufspielchen ausartet, laßt ihr ihm am besten eine sog. Hausleine dran, an der ihr ihn auf seinen Platz bringt. Und macht ihn dort fest.
Das alles sollte ruhig und bestimmt ablaufen. Also nicht wütend oder sauer werden.

Also wie schon erwähnt machen wir das jetzt mit der Hausleine. Er ist dann zwar am rummeckern, also er fängt an bemitleidenswert zu jammern und so, aber wir ignorieren ihn. Wütend oder Sauer reagiert niemand, es wird nur das nötigste gesagt und fertig.

Auch ein "Nein" könnt Ihr mit der Hausleine besser durchsetzen. Stellt ruhig mal gekünstelte Situationen, also z.b. Futter auf den Boden legen und ihm verbieten, da dran zu gehen.
Oder ihm verbieten, in ein bestimmtes Zimmer zu gehen.

Ja das ist ein guter Vorschlag. Geb ich an meine Verwandten weiter, danke! anfang




Audrey II:



Unser Hundetrainer hat ein wunderbares "Zauberwort" erfunden, daß ich bisher auch erfolgreich bei meiner wilden Ashley eingesetzt habe: NAARRGG ( ganz tief gesprochen ist das eine Mischung aus "Nein" und Knurren)
Ein "nein" klingt oft wie ein "fein, aber ein langgezogenes tiefes naaaa ist unmißverständlich eine Warnung!

Hmm des klingt echt gut, muss ich meinen Verwandten mal vorschlagen, weil nein und fein hört sich wirklich fast gleich an, auch wenn der Tonfall dann ein anderer is.




dolby:


Was dein Hund da gefressen hat könnten Reste eines Feuerwerkkörpers gewesen sein.

Ja glauben wir auch, der TA hat ja deswegen Tyson auch eine Spritze verabreicht. Hätten wir nicht sofort gehandelt wären die geschwollenen Lippen steinhart geworden und das selbe wäre dann auch im Magen passiert.
GsD geht es ihm aber wieder richtig gut und die Schwellung ist abgeklungen! smilie_6.gif


Zu den anderen Problemen:
wurde der Hund denn schon mal untersucht? Ist er weiter gesund? Wie steht es mit der Schilddrüse? Zähne? Knochen?

Besonders die Schilddrüsenwerte sind wichtig. Verhaltensprobleme haben zwar oft etwas mit mangelnder Erziehung zu tun, manchmal aber auch in Kombination mit körperlichen Erkrankungen - und da im Besonderen der Schilddrüse.

Hmm ich glaube in Tysons fall liegt es eher an der Erziehung, aber die Schilddrüse kann man ja trotzdem mal untersuchen, schadet ja nicht. Danke für den Tipp.

Wenn ein Hund 'austickt', total aufdreht und dann kaum bis gar nicht mehr zu stoppen ist kann das auf eine hormonelle Störung deuten.
Ein Hund muss auch Selbstbeherrschung lernen. Kurze Trainingseinheiten, vielleicht hilft auch klickern, damit er auch kopfmäßig ausgelastet wird. Konsequentes ignorieren unerwünschten Verhaltens und viel Lob, wenn er etwas richtig macht. Nur bei groben 'Verstoessen' wie z.B. 'zwicken' deutliche Ansagen, dass das nicht geduldet wird. Scharfes 'Nein' und Abbruch des Spiels. Nicht auf seinen Platz schicken - das soll ja keine Strafe sein. Der 'Platz' sollte für den Hund ein Ort der Entspannung werden, an dem er vollkommen sicher ist.

Ja ich glaub des Problem is au, dass Tyson nicht gelernt hat, dass mal Ruhe ist und nicht andauernd gespielt wird, wenn er wach ist.




Ein Trainer wird auf jedenfall noch hinzugezogen. Hoffentlich finden sie endlich einen guten! smilie_14.gif



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