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Hundeschule wechseln? |
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Huhu,
hat jemand von Euch schon schlechte Erfahrungen mit Hundevereinen gemacht und dann gewechselt? Bei mir ist es so, daß jede Altersklasse andere Trainerinnen machen, von denen ich denke, daß es nur Hobbyausbilderinnen sind. Einerseits sagen sie uns, man müßte einen Hund spätestens eine Sekunde, nachdem sie was gut oder schlecht gemacht haben, loben oder tadeln, sonst könnten sie es nicht mehr verknüpfen, andererseits soll ich meinem Hund abends kein Fressen geben, wenn er tagsüber Scheiße gebaut hätte, er wüßte dann ganz genau warum. Hallooo??? Wo bleibt da die Logik. Auch sollte ich meinen Hund nur aus der Hand füttern, damit er eine engere Bindung zu mir aufbaut, mit dem Ergebnis, daß sie gar nicht mehr aus dem Napf gefressen hat. Die Welpentrainerinnen und die Junghundetrainerin sind sich auch nicht ganz grün, so hat die von den Junghunden mir gesagt (nachdem ich viermal auf dem Hundeplatz war und viermal von ihr angeschnauzt wurde und es somit zu einem persönlichen Gespräch zu uns kam, weil ich kein dummes kleines Mädchen mehr bin), sie müßte alles wieder ausbügeln, was die in den Welpenkursen versäumen. Wenn ich auf einem Hundeplatz bin, dann gehe ich doch davon aus, daß sie sich absprechen oder irre ich mich. Mir fehlt einfach das Vertrauen. Außerdem sört mich gewaltig, daß jedesmal 20-25 Zuschauer am Zaun stehen beim Training. Ich sollte mit meinem Hund schimpfen, weil wir Slalom um die Leute mit ihren Hunden laufen mußten, und meine wollte immer, sobald jemand mit Hund vorbeikam, mit ihm spielen. Ich muß dazu sagen, daß ich einen sehr lebhaften Hund habe, der mittleweile dort sehr bekannt ist. Hab dann aber gesagt, daß ich keine Lust hätte, sie auf dem Platz anzubrüllen, wenn 20 Leute gaffen würden und sich das Maul zerreißen. Die Antwort war dann, was ich in der Stadt machen würde, der Hund müßte halt unter Ablenkung lernen. Ist es nicht schon Ablenkung genug für so einen kleinen Wurm, wenn noch 10-12 andere Welpen um ihn herumwuseln? Ich kann sie ja so schon kaum halten, und dann noch die ganzen Leute. Ich weiß nicht, das ist mir einfach zuviel. Hintenrum wird immer so getan, als wenn ich einen ganz schlimmen Hund hätte (auf dem Hundeplatz bellt und zieht sie auch immer an der Leine wie verrückt), zu Hause ist sie aber komplett anders, das weiß nur niemand, weil niemand meinen Hund richtig kennt, nicht auf mich eingeht usw. Jetzt war ich gestern morgen bei einer privaten Ausbilderin, ich kann Euch sagen, das war sowas von super. Jeder mußte seine Übungen machen (war mit einer Freundin da, hatte meinen Hund zu Hause gelassen). Nach jeder Übung hat sie dem Halter gesagt, was er falsch macht, welche Signale er auf den Hund übertragen würde, warum der Hund so reagiert und nicht anders. Sie hat sich richtig Zeit für jeden einzelnen genommen, kommt auch zu einem nach Hause, um zu gucken, wie der Hund lebt, wenn man Probleme hat, gibt wertvolle Tipps, macht das Training vom Welpen bis zum erwachsenen Hund durchgängig, kennt irgendwann jeden Hund in- und auswendig. Bei ihr hat man einfach das Gefühl, daß sie sich total kümmert, den Hund so ausbildet, wie Du es möchtest, auf Dich eingeht usw. Sie macht das hauptberuflich und hat auch schon sehr viele Lehrgänge, auch bei Star-Trainern, mitgemacht. Dienstag habe ich dort meine erste Stunde, dann noch eine Einzelstunde, weil sie ja mich und meinen Hund erstmal zusammen sehen muß. Ich gebe da lieber ein wenig mehr Geld aus, fühle mich aber gut aufgehoben und verstanden. Was meint Ihr, würdet ihr auch wechseln? Ich denke, in dem Verein bringt mir das auf die Dauer nichts, ich bin jedes Mal frustrierter. |
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Ich denke Du machst das schon richtig...
Das wichtigste ist nämlich, das Du dich wohlfühlst, was sich auf Deinen Hund überträgt. Und das erscheint mir nachdem was Du geschrieben hast eher nicht der Fall zu sein. Mal ganz abgesehen davon, das ich das mit dem "nicht füttern wenn sich Hund auf dem Hundeplatz falsch benommen hat" nun überhaupt nicht nachvollzieheh kann. Dagegen hört sich das mit der anderen Trainerin besser an...dafür würde ich auf jeden Fall auch mehr investieren, wenn ich der Meinung bin, das unterm Strich mehr dabei heraus kommt. LG Steffi und Danu |
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hallo und ein herzliches Willkommen hier im Forum
.Eigentlich gibst du dir die Antwort schon selbst. Du fühlst dich nicht wohl, siehst die (für mich) gravierenden Fehler welche von den Trainern gemacht werden. In jedem Verein/HuSchu ist die Zusammenarbeit der Trainer oberstes Gebot. Nach was sollen die Teilnehmer sich sonst richten können? Hier gibt es für mich den Anschein das der Kunde nicht wirklich im Mittelpunkt steht. Wechsel die HuSchu und genieße die Zusammenarbeit mit deiner Trainerin. Ich empfehle, wenn du eine neue Schule suchen solltest, gehe erst einmal ohne Hund schauen, beobachte den Umgang insgesamt. Wenn man sich gleichzeitig noch um den eingenen Hund kümmern muß, fallen ein viele Sachen gar nicht auf. |
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Hallo
ja-ich kann dich sehr gut verstehen. Habe selber viiiiel zu lange in einer Hundeschule verbracht, die eigentlich nur das Geld wollte. Es gab dort auch viel positives. Das will ich gar nicht abstreiten. Doch im nachhinein bin ich froh, dass ich den Verein und die Hundeschule gewechselt habe. Den Absprung habe ich aber erst mit dem zweiten Hund geschaft. Das war dann doch etwas spät. Die Probleme mit meinem Großen hatten sich da schon sehr gefestigt. In dieser Hundeschule war es eher eine Massenabfertigung. Nichts mit auf einen eingehen oder so. Einzelstunden wurden nur an auserwählte vergeben. Als ich mich dann bei anderen Vereinen umgesehen habe, hat man mich geschnitten. War auch nicht lustig. Habe dann lieber bei einem anderen Ausbilder Stunden genommen und bin in einen anderen Verein eingetreten. Dieser ist mitlerweile mein zweites zuhause. Wenn man sich nicht mehr wohlfühlt und nicht ernst genommen wird, sollte man meiner Meinung nach wechseln. Mein Hund hat es mir gedankt. Ist glücklich und zufrieden. Bevor ich den Verein gewechselt habe, habe ich mir allerdings sehr viele Vereine und Hundeschulen angesehen um das passende zu finden. Man verbringt ja sehr viel Zeit dort und es sollte einem Freude machen dort hin zu gehen. Aber entscheiden muß man immer selber. |
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Hallo Katja,
Herzlich Willkommen hier im Forum !!Zu deinem Problem: Du fühlst dich dort in der HuSchu nicht wohl,das merkt man deutlich,und dann geh auch nicht mehr hin.Fertig!! Wenn du dich bei der anderen Trainerin wohlfühlst und es deinem Hund und dir guttut und was bringt,mach es und ärgere dich nicht weiterhin! Zeig uns doch mal ein paar Bilder von deinem süßem Hund ,wir sind hier alle süchtig Fühl dich wohl bei uns und misch kräftig mit
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@Terry: Ich hatte ja schon geschrieben, ich war gestern ohne Hund da um zu schauen, mit meiner Freundin, die eine Trainingsstunde hatte. Alle, die man hört, sind superzufrieden, und viele kommen halt auch aus meiner jetzigen HuSchu. Ein weiterer Vorteil ist auch, daß, wenn man mal in den Urlaub fährt, seinen Hund bei der Trainerin lassen kann. Sie kennt ihn dann und weiß genau, wie man mit ihm umzugehen hat. Es ist auch gar nicht teuer pro Tag.
@all: Ihr möchtet Fotos? aber gerne doch, ich muß nur gucken, wo man die hier einstellt. P.S. Hab's gefunden und mache mich an die Arbeit;-). |
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Hallo Katja,
also wohlfühlen muss man sich schon in einem Verein...und Spaß machen sollte die Ausbildung ja auch. Sonst hat das keinen Zweck! Ich kenne den Verein nicht mit dem Du so unzufrieden warst, deshalb kann ich da schlecht urteilen. Ich selbst bin Ausbilderin in einem Hundesportverein. Jeder Ausbilder hat so seinen eigenen Stil und seine eigenen Erfahrungen...es führen viele Wege nach Rom! Man sollte sich möglichst viele und auch unterschiedliche Trainingsmethoden anschauen um eben seinen eigenen Weg der für den eigenen Hund passt zu finden. Wenn verschiedene Ausbilder unterschiedliche Trainingsmethoden haben heißt das nicht das einer recht hat und der andere unrecht...man muss eben selbst raus finden was am besten für einen passt. Allerdings sollte die Vereinsphilosophie schon bei allen Ausbildern die selbe sein....bei uns ist das die Arbeit mit positiver Bestärkung - ohne Zwang und ohne Strafe. Darin sind wir Ausbilder uns alle einig. Ansonsten gibt es eben viele viele Trainingsmöglichkeiten. Auch ich habe schon einigen Hundeführern geraten nur noch aus der Hand zu füttern weil der Hund so garkein Interesse an seinem Hundeführer zeigte....dabei sind aber auch wieder ganz wichtige Dinge zu beachten (z.B. den Hund beim Futter geben nicht anschauen) Man ruft den Hund "Bello komm" ( NUR 2 WORTE!!!)- kommt der Hund gibt's Futter...kommt er nicht gibt's eben nichts! Dem Hund KEINERLEI Beachtung hierbei schenken...er muss erkennen wer die Resourcen verwaltet. Das ist für die meisten HF garnicht umzusetzen und weil man als Ausbilder die Hunde (und die HF) ja nur auf dem Platz sieht, kann man die Fehler die bei dieser Art von Fütterung gemacht werden auch garnicht sehen und darauf aufmerksam machen.....schwere Sache! Ein Priv. Hundetrainer der in's Haus kommt hat es da wesentlich einfacher! Also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wenn der HF das korrekt umsetzt, macht er sich in jedem Falle für seinen Hund interessant. Wir haben damit schon super Erfolge gehabt - wie gesagt, viele HF können es aber nicht korrekt umsetzen...daran scheitert es dann auch. Ich lasse die Leute das einige male auf dem Platz vormachen wie sie den Hund aus der Hand füttern um eventuell Tipps geben zu können und Fehler zu korrigieren. Oftmals habe ich den Verdacht, dass die HF auf dem Platz sehr bemüht sind aber zu Hause dann eben doch nicht ganz so konsequent. Was die Zuschauer am Zaun betrifft......hmmmm also ich lerne viel durch Zuschauen! Oftmals mehr als wenn ich selbst mit meinen Hunden arbeite. Ist mir doch egal wer dort steht und was die sagen.....oftmals können sie genau das worüber gerade gelästert wird mit dem eigenen Hund auch nicht besser. Wenn ich mit meinen Hunden arbeite bekomme ich nicht einmal mit wer oder wieviele Personen da stehen und zuschauen..ich bin dann voll auf mein Training konzentriert. Na jedenfalls hast Du ja jetzt eine Trainerin gefunden bei der alles viel besser ist. Dann macht das Training Dir auch hoffentlich wieder Spaß und deinem Hundi auch! Viel Spaß und Erfolg wünsche ich Dir! LG, Karen mit Bonny + Isa |
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Hallo Karen,
davon, daß man den Hund beim Füttern nicht anschauen soll, hat niemand was gesagt. Es hat mir auch nie jemand was gezeigt oder sonstiges. Es hieß einfach, füttere sie aus der Hand. Klar macht es jeder Hundetrainer so, wie er es für richtig hält, aber untereinander sollten die Kurse doch schon aufeinander abgestimmt sein, oder sehe ich das falsch. Ich meine, es kann doch nicht sein, daß sie sich nichtmal da einig sind. Was nützt er mir, wenn ständig jemand neues meinen Hund trainiert, dieses Training aber in keinster Weise aufeinander aufbaut? Die neue Trainerin kommt nicht ins Haus, es ist schon auch Training in der Gruppe, aber nach jeder Übung wird halt drüber gesprochen, was falsch war. Nicht machen und gut, so wie es momentan der Fall ist. Und wenn man Probleme mit seinem Hund haben sollte, kann man auch Einzelstunden nehmen. |
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Hallo Katja, Herzlich Willkommen hier im Forum!!!
Wie die anderen schon alle sagten, würde ich an deiner Stelle auch wechseln! Wenns dir dort nicht gefällt, färbt das auch auf deinen Hund ab und der fühlt sich dann ebenfalls nicht wohl dort. Wenn die Trainerin dir so gut gefällt, dann gehe lieber zu ihr! Lg sarah
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Hallo Katja,
erstmal herzlich Willkommen hier! Ich kann meinen Vorschreibern nur beipflichten, möchte aber noch etwas anmerken. Wenn Du in einem Verein trainierst, dann ist es normal, daß die Trainer dort Hobbyausbilder sind. Das muss nichts schlechtes sein. Ein Verein lebt von ehrenamtlicher Arbeit der Mitglieder - und die erfahreneren helfen meist als Ausbilder den weniger erfahrenen. Ich habe das bisher immer so erlebt (war bisher nur in Vereinen und nie in einer kommerziellen Hundeschule oder bei einem solchen Trainer) und finde es durchaus positiv. Allerdings hab ich auch schon den Verein gewechselt, weil ich die Trainingsmethoden nicht gut fand - und auch schon in meinem jetzigen Verein von einem Trainer zu einem anderen gewechselt. Wichtig, daß man sich wohlfühlt und daß einem der eigene gesunde (kritische) Menschenverstand sagt, daß das richtig ist, was man tut. Unterschiedliche Menschen empfinden durchaus unterschiedliche Dinge als richtig für sich (und ihren Hund). Und oft liegen sie damit auch richtig. Ich wünsch Dir viel Erfolg mit Deinem Vierbeiner! Claudia & Q |
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