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Als meine Dicke das erste Mal läufig war, wusste sie gar nicht wie ihr geschah, ich aber auch nicht, denn davor hatte ich einen Rüden. Fasziniert war ich, wie sich der Hund in der Zeit veränderte.Anfangs ging ja alles noch so wie immer, mit zunehmender Dauer der Läufigkeit wollte sie Jungs gucken gehen, tartnte das aber als:" Ich muss mal ganz dringend!"
Dann lief sie auch während der Zeit stolz und mit abschätzigem Blick an den Hündinnen vorbei, die nicht läufig waren, ja ich hatte den Eindruck, dass sie das genoss, die Queen des Reviers zu sein.
Und die Sehnsucht nach einem passenden Rüden wurde immer stärker. Fürchten musste ich
a) Charly, Marke Wuschel-Kuschel
b) Hunde, die wie kleine runde Leberwürste aussahen. Die liebte sie. Die Leberwürste durften auch riechen, denn meine Dicke war immerhin stolze 70! cm hoch, aber Charly, au weia! Charlys Besitzer und ich haben dann immer Vereinbarungen getroffen, wer wann geht, denn unsere Hunde waren eigentlich füreinander geschaffen.
Nun sind beide schon im Himmel, ich bin sicher, dass viele kleine Hunde aus dieser Liebe entstanden sind. Und irgendwann, wenn ich nicht damit rechne, dann kreuzt so ein Winzling wieder meinen Weg, und dann weiß ich, dass es ein Gruß ist, und dann weiß ich, dass ich keine Wahl habe, keine Vernunftgründe mehr zählen.
Ich hab mich so in die Erinnerung hineingeschrieben, dass ich richtig traurig bin, aber auch froh, mit diesem Hund fast 13 Jahre lang zusammen gelebt zu haben.
Ihr versteht das. Gute Nacht
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