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Hilfe, Mylo ist nicht zu bremsen





Hallo,
unser Mylo, fast 6 Monate, ist nicht zu bremsen und kein Stück abrufbar wenn er andere Hunde sieht. Er rast dann wie ein Irrer auf die Hunde zu, bespringt sie oder an der Leine zieht er wie verrückt und die sonst vorhandene Leinenführigkeit ist weg!!! Wir sind schon nur noch mit Schleppleine unterwegs aber selbst da ist seit Tagen keine Reaktion auf Pfiff erkennbar. Als hätte er Stöpsel in den Ohren!!!
Was können wir noch tun?
Liebe Grüsse Maren





Wie waere es mit Erziehung?
Diese beginnt im Haus, erfordert Grundregeln und Konsequenz!
Was der Hund da nicht lernt, lernt er draussen schon gar nicht.......!
Fragen dazu werden Euch hier mit Sicherheit gern und ausfuehrlich beantwortet.
Also, dann mal ran....... Wimette




Hund testen immer wie weit sie gehen können und da liegt es an euch wie weit ihr das zulasst.
Wichtig sind klare Regeln, nicht heute so und morgen so, konsequenz und viel Geduld.
Seid ihr in einer Hundeschule ??

Lg Birgit




ja haben schon mit welpenstunden angefangen, jetzt junghundekurs und ab nächster woche auch noch ein trickkurs damit er beschäftigt ist. Wie gesagt zu Hause hört er auch und draussen ohne Ablenkung auch, nur sobald ein Hund auftaucht ist schluss mit hören.




Das Problem ist doch, dass man zu Hause zwar trainieren kann, aber meist ist dann doch kein anderer Hund in der Nähe. Das heist, wie soll ein Hund etwas lernen, wenn er nie in die typischen Situationen kommt? Mir fällt dazu nur ein, gemeinsam mit einem geduldigen Hundebesitzer Hundebegegnungen zu trainieren. Muss aber noch lange nicht heissen, dass der Hund bei erfolgreichen Begegnungen mit diesem Tier andere Hunde nicht trotzdem noch zu stürmisch begrüsst etc. Was macht man dann?




Meistens ist es ja so, dass die Hunde ja nicht nur bei Hundebegegnungen zu stürmisch sind, sondern es auch andere Situationen gibt, bei denen sie nicht 100%ig hören, also z.B. nicht abrufbar sind usw.
So übe ich mit Luzie z. B. selten wirkliche Hundebegegnungen, sondern suche mir Situationen in denen sie ähnlich aufgeregt ist, wenn es um Futter geht, wenn Besuch kommt oder unbekannte Situationen. etc.
Ich versuche in jeder dieser Situation Luzie Sicherheit zu geben um mich so langsam an Hundebegegnungen ranzutasten.
Z.B. verfolge ich auch schonmal einen angeleinten Hund im sicheren Abstand. Am Anfang war Luzie total aufgeregt nur weil sie die frische Spur eines Hundes in der Nase hatte, mittlerweile ist es das normalste von der Welt. So bekomme vor allem auch ich mehr Sicherheit in Situationen, wo Luzie rumflippen möchte ich aber ruhig bleiben muss.
Ich hoffe es ist halbwegs verständlich was ich sagen möchte, ist doch etwas durcheinander geworden.
Nicole




Das klingt schon logisch. Hier baut man die Ablenkung "anderer Hund" auch schrittweise auf. Aber ich bspw. begegne im Alltag so vielen Hunden, ich kann das gar nicht vermeiden. Aber das hinterherlaufen im Sicherheitsabstand ist ne gute Idee.



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