- Der Hund
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Frage an alle Ausbilder usw. |
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eine Bekannte(Nachbarin) mit einem 9 Jährigen Labrador hat mich gefragt ob es noch Sinn machen würde mit ihrem doch schon etwas betagteren Rüden etwas zu lernen.Sie hat nie etwas mit ihm gemacht. Sitz,platz und hier sind kein Thema,macht er! Was kann ich ihr raten? Macht es noch Sinn mit ihm eine Hundeschule zu besuchen? Bis welchem Alter kann man noch damit anfangen? Und was wäre da so geeignet?
Nächstes Problem: Fam.mit 2 größeren Kindern, eigenes Haus mit Garten undLabrador-Schäfer Mix( der Schäferhund ist eine Französische Rasse,irgendwas großes zottliges=Bouvier.....). Der Rüde ist jetzt knapp 2 Jahre ( ich würde ihn am liebsten dort weg nehmen-aber...) fristet sein Dasein meistens im Keller oder der Garage weil er einfach alles frisst.Müll aus dem Eimer,schmutzige Wäsche u.s.w.! Wenn der Hund jetzt Abends hoch ins Haus kommt macht er absolut den Flappes- so das hauptsächlich sein Frauchen ihn ständig im Nackenfell packt und nach unten auf den Boden drückt! Er hat nun begonnen darauf mit knurren zu reagieren! Über den Tierschutz kann man da nix machen! Der Hund ist in guter körperlicher Verfassung und die Leute sind nicht sehr einsichtig! Einzige Idee von meiner Seite: kann ich oder ein Anderer mit dem Hund arbeiten? So das er seine,,Unarten´´ verliert und aus dem Keller/Garage raus kommt? Wie könnte man da helfen? Habt Ihr Ideen? Gruß Mia mit Fellkindern |
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Hallo...
Zu Punkt a...man kann mit jedem Hund jedes Alters arbeiten. Keine Frage, Hunde schalten nach der Welpenprägung nicht einfach ihr Gehirn aus und sagen det was ich jetzt gelernt habe, reicht für alle Zeiten! Am besten sollte deine Freundin sich in der örtlichen Hundeschule umsehen.Vielleicht findet sie etwas passendes! Punkt b ist leider etwas wo man nie viel erreichen kann. Du kannst allerdings der Familie anbieten mit ihrem Hund zu arbeiten, solltest Du dir zutrauen das auch konsequent und strukturiert durch zu stehen. Ansonsten, mach einfach von allen Mißständen Fotos und schick sie an das Verterinäramt! Viel Erfolg... |
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1) zu der Bekannten:
Man kann immer etwas lernen, auch ein alter Hund kann das. Die Frage stellt sich mir nur, WARUM will sie plötzlich etwas tun? Wenn der Hund gehorcht, und das tut er, wenn er sitz, platz und hier beherrscht, was will sie dann noch, was sie bisher nicht wollte? 2) Klar kann ein anderer mit dem Hund arbeiten und ihm dadurch etwas das freudlose Dasein im Keller versüßen... ich habe das selbst damals mit einem Kettenhund hier gemacht. Nur bringt das für die Leute wenig. Die wird er trotzdem nicht anerkennen und es bleibt abzuwarten, bis er da jemanden beißt. Du kannst nur das Glück haben, wenn sie sehen, daß Du Erfolg mit dem Hund hast, daß sie dann vielleicht doch mehr mit ihm machen. Aber so ignorant, wie Du sie beschreibst, habe ich da ehrlich gesagt auch keine Hoffnung. Bei mir ging das damals auch leider nicht so aus, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich konnte mit dem Hund nicht mehr gehen, wenn Sherlock dabei war, da die beiden ständige Machtkämpfe hatten, denen ich damals nicht Herr wurde. Also hab ich die Kinder animiert, mit dem Hund mit mir mit zu gehen und habe dann mit denen gearbeitet. Trotzdem hat der Hund beim Streit mit anderen Kindern die vermeintlichen Widersacher gebissen und dann wurde er abgegeben... Wenn, dann erreichst Du nur etwas über Freundlichkeit. Wenn man die Leute belehrt oder beschimpft, nützt das meiner Erfahrung nach gar nichts. Sie müssen selbst drauf kommen, dass es so nicht geht, oder den Hund abgeben. Viel Glück Anja |
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Hallo Anja,
zu a: ist meine Nachbarin-super lieb und Hundi auch. Jetzt wo er etwas älter geworden ist und der erwachsene Sohn( der lange Spaziergänge mit ihm unternahm) ausgezogen ist, möchte sie ganz einfach mit ihrer Zeit und der des Hundes, gemeinsam mit ihm was gutes tun. Sie muß schon auf nem Hundeplatz gewesen sein und man hat ihr abgeraten bei so einem,,alten`` Hund! Wäre zufiel Stress für ihn- zu b: das ist eine,,befreundete´´ Familie(bald nimmer wenn sich nix ändert-wir haben immer Zores wegen dem Skipp-so heisst er). Sie hatte früher mal ne Rottweilerhündin( aber mit anderem Lebensgefährten) und denkt sie ist es- die absolute Wisserin! Ich denke das sie mittlerweile angst vor ihrem Hund bekommen hat-weis aber nicht wirklich denn zugeben würde sie das auf keinen Fall! Er- hält sich aus allem raus-ist nicht sein Hund! Skipp ist wirklich saugrob und absolut überschwenglich. Die Fam. ist eigendlich sehr lieb- nur der Hund ! Arme Socke!!Da ich selbst im Tierschutz arbeite habe ich das ProblemSkipp schon vorgetragen! Kann man nix tun- er ist in bester körperlicher Verfassung( und das reicht) Sie-würde mich mit dem Hund ,,arbeiten´´lassen-da sie als Wisserin,erkannt hat das er eben ein ,, böser Junge´´ und somit nicht zu erziehen wäre( sie haben ihn desswegen schon kastrieren lassen)! Ich denke Skipp könnte Zugang zu meiner Bekannten finden wenn er etwas sanfter und nicht so stürmisch wäre! Er ist ja ,,nur´´ weggesperrt weil er alles demoliert und frisst und sie weiss das Skipps Verhalten nix mit dem Eingesperrt sein zu tun haben kann Wenn ich nun mit ihm übe und ihn mal etwas entlaste( in dem er sich auspowern kann) müsste ich das ohne Frauchen tun! Macht das denn einen Sinn? Erkennt der Hund nicht:die Frau ist ganz anders, da muß ich nicht wie ein Irrer machen? Und wenn er dann zurück kommt fällt er nicht durch das selbe Verhalten seiner Leute in ein noch tieferes Loch? Mit dem immerwieder Skipps Kopf auf den Boden drücken- sagt sie zeige sie dem Hund wer der Chef sei! Ich frage mich aber: was versteht Skipp bei dem Verhalten-das er schon zu knurren anfängt? Wird es bald gefährlich? Was denkt Ihr? Wird es für mich dann auch gefährlich wenn ich mich mal durchsetzen muß? Wir halten den Kontakt zu der Fam. das wir Skipp im Auge behalten können. Wir kennen ihn seit er 8 Wochen alt ist! Irgendwann wollte ich ihn schon mal (leise) stehlen-wenn ihr wisst was ich meine? Mia mit Fellkindern |
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Hallo,
boah mir wird ganz anders wenn ich das hier lese. Werde versuchen in "aller Ruhe" meine Meinung dazu zu schreiben. Offensichtlich mag/liebt Deine Bekannte ihren Hund (eben auf ihre Art). Ich denke sonst hätte sie ihn mit seinen "Unarten" schon längst abgegeben. Nur leider reicht das für einen Hund nicht! Er braucht Erziehung und Führung..jemand an dem er sich orientieren kann. Meiner Ansicht nach sollte sie ganz schnell professionelle Hilfe aufsuchen, bevor die Sache eskaliert. Der Hund akzeptiert das "runter drücken" nicht als Korrektur und es ist nur eine Frage der Zeit bis ER zeigt wer der Boss ist. Das jemand anderes mit dem Hund arbeitet ist zwar möglich, hilft aber der Besitzerin kein Stück weiter. Sie sollte das mit ihrem Hund machen...oder sich von ihm trennen. Jeder Hund ist so wie man es zulässt.... Lange Spaziergänge sind zwar schön...für Mensch und Hund, aber bei vielen sieht das so aus, dass der Hund sich selbst verwaltet und seine eigenen Wege geht. Darum ist es wichtig sich (wenn auch nur für kurze Zeit) einer Hundeschule anzuschliessen. Wir machen alle unsere Fehler - trotz Hundeschule aber ich finde es wichtig die Hundeführer für ihren Hund zu sensibilisieren. Stundenlanges Spazierengehen in der Form das der Hund sich selbst verwaltet ist nicht gerade förderlich für die Mensch-Hund Beziehung und wie viele HF denken dann ist ihr Hund so richtig ausgelastet? Jede Menge.... darauf würde ich wetten! Wird sicher schwierig hier etwas zu erreichen..ich wünsche Dir trotzdem das Du es schaffst! LG, Karen mit Bonny + Isa |
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Mir klingt es danach, dass man auf dem Hundeplatz keine Lust hatte, sich mit der Frau abzugeben... Warum zeigst Du ihr nicht einiges, was man mit einem Hund außer Gassigehen machen kann? Auch ist ja hier im Forum ganz ganz viel zu finden, um Teams sinnvoll zu beschäftigen. z.B. hier http://www.polar-chat.de/topic_1275.html oder hier steht auch einiges http://www.polar-chat.de/topic_2037.html
Wenn die "Wisserin" der Meinung ist, der Skipp ist böse, dann soll sie ihn abgeben! Was soll das? Ich persönlich habe nie Angst, wenn ich mit einem Hund arbeite, ich denke noch nicht mal nach, dass ich welche haben sollte... manchmal... Ich kann Dir das nicht sagen, weil ich den Hund und Dich nicht kenne. Normalerweise wissen die genau, wer ihnen gut will und wer nicht. Außerdem, wenn er ausgepowert ist, wird er vermutlich weniger kaputt machen, denn das ist in aller Regel ein Zeichen dafür, dass ein Hund nicht ausgelastet ist. Longieren denke ich, wäre für ihn ein probates Mittel... Sorry... wie kann eine Familie gleichzeitig ganz lieb sein und dann so mit einem Tier umgehen??? Es in Keller oder Garage sperren??? Geht NICHT in meinen Kopf. Ich kann mir vorstellen, daß Du da mächtig Probleme hast und ja auch eine Beziehung zu dem Hund und den Menschen hast! Treffe eine Entscheidung und lebe mit den Konsequenzen, würde eine von mir sehr geschätzte Trainerin jetzt sagen... ist nicht immer einfach! Liebe Grüße Anja |
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Das IST schon gefährlich.
Gestalte das Training so, dass das nicht passiert.
Wenn er zufällig mal abhaut, kannst du ihn herbringen. Arme Socke, der Skipp. Gruß Antje Ach so.. PS... *gg*. Für den älteren Labbi.. guck doch mal hier: http://www.spass-mit-hund.de Da ist auch für ältere Gesellen was dabei! |
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zu Hund a-er heisst übrigens:Sir John- gute Idee, ich zeige meiner Nachbarin ein paar Dinge die sie mit ihm üben kann( sie ist so 65-schätze ich) sie will halt mit ihrem Hund fit bleiben-tolle Leute!
zu Skipp: meine Bekannte ist echt eine liebe und sehr hilfsbereite Frau! Leider weis ich nicht woran es liegt das sie mit Skipp so eine(sorry) scheisse macht! Ich denke das sie ihn schon mag. Sie hatte ja eine Rottweilerhündin die super lieb und ganz gut erzogen war---und somit kann ihr Keiner mehr was vormachen! Sie ist sich irgendwie nicht bewusst über ihr tun.Und kein Gespräch fruchtet.Skipp wird ja nur zu seiner eigenen Sicherheit weggesperrt-wenn sie zu Hause ist darf er ja ins Haus.(Ca.4 Std. am Tag-Nachts wieder Keller/Garage) Der Keller ist auch groß genug damit Skipp sich auspowern kann( sie hat eben kein Einsehen). Ich bin zwar Hunderfahren aber keine Trainerin, fange ich mit Welpenübungen an? Skipp ist total unerzogen, wenn er aus dem Keller/Garage hoch darf geht er richtig ab(verständlich) er macht dann wie wild wird extrem grob u.s.w.. Ich denke das meine Bekannte irgendwie mit der Kraft dieses Rüden überfordert ist( was sie als Wisserin mit Rottweilererfahrung) niemals zugeben wird. Bitte sagt mir wie und mit welchen Übungen soll ich beginnen. Ich habe keine angst vor egal welchem Hund-will aber auch nicht gebissen werden.Obwohl meinem Mann und mir gegenüber, zeigt sich Skipp meist in Demutshaltung-was mich etwas verwirrt- wir haben noch nie mehr getan als bisschen mit ihm zu spielen und mit ihm zu reden! Er ist ein im Grunde gutes Tier,er ist mit allen Artgenossen verträglich und mag sogar Katzen gut leiden! Antje: ich glaube nicht das sie Skipp hergeben, wenn mir aber der Kamm komplett schwillt kann es sein das er aus der Garage entschwindet ist dein Angebot ernst gemeint?Möchte sich vielleicht jemand selbst ein Bild von Skipp und seinem Leben machen? Ich habe Petra( meine Bekannte) schon gewarnt das Skipp sie vielleicht mal beisst wenn sie ihn so nach unten drückt-sie ist auch noch Gozilla( Rottweiler sind doch viel stärker und sie hatte ja schliesslich einen)! Oh Leute ich weis-ich hab immer Probleme- aber ich habe täglich mit sooo vielen Dirmeln zu tun- gut das ich nicht zum trinken neige-wäre wohl nur blau- Mia mit Fellkindern |
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