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Welpen beobachten - Charaktereigenschaften

Die Frage stelle ich mir jetzt schon knapp ein Jahr. Und bin immer noch nicht so recht zu einer Antwort gekommen.

Als ich die Bilder vom Wurf gesehen habe entschloss ich mich so mehr oder weniger schon fast für einen schwarzen.
Als ich dann aber die Welpen beobachtet habe entschied ich mich aus dem Bauch für das gescheckerte Etwas.

Die schwarzen hüpften durch den Garten, haben alles unsicher gemacht und alles was beweglich war angeschleppt.
Die schwarz-weißen haben die Kontakt zu den Menschen gesucht. Vorzugsweise sind sie auf der ihnen bekannten Person rum gekrabbelt.

Als sie dann müde wurden und sich zum schlafen formierten haben sie sich richtig schön gestapelt. Meiner hat die Kurve als letzter gekriegt und musste ganz oben schlafen.

Und genau das beschäftigt mich. Kann man aus der Art und Weise wie sie sich schlichten sehen wer in dem Mini-Rudel höher steht? Dann würde ich nämlich sagen, der auf den man am ehesten verzichten kann (aus Rudelsicht) schläft oben.
Oder ist das reiner Zufall?

Was konntet ihr da beobachten?



Hallo!

Ich habe leider nicht so häufig die Möglichkeit, Welpen zu beobachten, daher fehlt mir sicher die notwendige Erfahrung um hier allgemeingültige Aussagen zu treffen.

Ich kann Dir aber berichten, was ich bei meinen beiden Mädels gesehen habe und was später davon erhalten blieb.

Cassya hatte 8 Geschwister. Immer wenn ich sie besuchte, versuchte sie sich aus ihrem Rudel zu entfernen und schien Ruhe zu suchen.
Auch als erwachsener Hund war sie ehr zurückhalten und mochte das Getümmel nur bedingt...sie ertrug es, aber es war nicht das, was sie sich ausgesucht hätte....

Gemma hatte 7 Geschwister, davon nur eine Schwester und 5 Brüder.
Die Züchterin berichtete, dass sie sich dadurch auszeichnet, dass sie täglich ihre Brüder "erzieht"; alle müssten vor ihr zu Boden gehen.
Auch sei sie ein großer Ausbruchskünstler und man hätte schon alle Zäune und sonstige Schwellen für sie erhöhen müssen.
Als ich sie besuchte, zeigte sie kaum Interesse an mir oder einem anderen Menschen, sie wollte lieber die Welt erkunden.

Heute ist sie im Umgang mit anderen Hunden und anderen Tieren eine sanfte Hundeseele. Von ihren früheren Erziehungsversuchen ist nichts übrig.
Draußen ist die Welt immer noch viel interessanter als der Mensch, auch lässt sie sich draußen nicht gern "kuscheln", im Haus ist sie dafür ein wahres Kuscheltier.
Ausgebrochen ist sie mir bis heute auch noch nicht....




also ich fand es immer ziemlich zufällig, wer gerade wo schläft.



Wer wo schläft hängt wohl eher davon ab, wann wer müde ist.

Ich hatte einen Wurf 3 Jungs, 1 Mädel.
Einer der Jungs war immer früher und länger wach als die Anderen. Obwohl ihm dann immer stinke langweilig war, ließ er die Anderen schlafen. Er entwickelte sich zu einem extrem liebenswerten und sehr anpassungsfähigen Hund. Es fiel mir sehr schwer ihn her zu geben.



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