Hallo!
Ich habe leider nicht so häufig die Möglichkeit, Welpen zu beobachten, daher fehlt mir sicher die notwendige Erfahrung um hier allgemeingültige Aussagen zu treffen.
Ich kann Dir aber berichten, was ich bei meinen beiden Mädels gesehen habe und was später davon erhalten blieb.
Cassya hatte 8 Geschwister. Immer wenn ich sie besuchte, versuchte sie sich aus ihrem Rudel zu entfernen und schien Ruhe zu suchen.
Auch als erwachsener Hund war sie ehr zurückhalten und mochte das Getümmel nur bedingt...sie ertrug es, aber es war nicht das, was sie sich ausgesucht hätte....
Gemma hatte 7 Geschwister, davon nur eine Schwester und 5 Brüder.
Die Züchterin berichtete, dass sie sich dadurch auszeichnet, dass sie täglich ihre Brüder "erzieht"; alle müssten vor ihr zu Boden gehen.
Auch sei sie ein großer Ausbruchskünstler und man hätte schon alle Zäune und sonstige Schwellen für sie erhöhen müssen.
Als ich sie besuchte, zeigte sie kaum Interesse an mir oder einem anderen Menschen, sie wollte lieber die Welt erkunden.
Heute ist sie im Umgang mit anderen Hunden und anderen Tieren eine sanfte Hundeseele. Von ihren früheren Erziehungsversuchen ist nichts übrig.
Draußen ist die Welt immer noch viel interessanter als der Mensch, auch lässt sie sich draußen nicht gern "kuscheln", im Haus ist sie dafür ein wahres Kuscheltier.
Ausgebrochen ist sie mir bis heute auch noch nicht....