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Hab heute 3 Teams einlongiert und bei JEDEM war der Knackpunkt etwas anders gelagert. Habe ich 40 Teams, so habe ich vermutlich locker 35 verschiedene Varianten.
Was ich beim Longieren als Trainer sehr liebe, dass man den Menschen anhand dieser eigentlich recht simplen Abläufe ganz plastisch ihre Baustellen zeigen kann.
Wenn Dein Hund in die Leine beißt und rumkaspert, dann könnte man anhand dessen z.B. sehen, dass es mit Deiner Durchsetzungsfähigkeit noch etwas hapert, da sich der Hund gegen die Führung wehrt und alternatives Verhalten zeigt. Hast Du ein gut aufgebautes Abbruchsignal, könnte man diese Kasperei abbrechen und dem Hund durch sofortige Bestätigung des richtigen Tuns am Longierkreis ein positives Erfolgserlebnis nach dem Abbruch verschaffen.
Mir ist heute wieder sehr deutlich geworden, dass beim Longieren KURZE und für das Team ERFOLGREICHE Einheiten deutlich mehr bringen, als 20 mal um den Kreis latschen und der Hund hat 30 Fragezeichen über dem Kopf, was der Käse nun soll.
Klare Kommunikation, was ich von meinem Hund will, und was NICHT, gepaart mit einer guten Motivation, warum der Hund da herum laufen soll, ist das A&O.
Die DVD von der Hundeteamschule ist klasse. Dennoch braucht man einen Trainingspartner mit einer guten Beobachtungsgabe oder selbst ein sehr gutes Gefühl, wann Frust aufkommt, wann der Hund keine Konzentrationsfähigkeit mehr hat, wann dringend Zeit für eine Bestätigung, ein Spiel, was auch immer ist.
Du könntest Dich natürlich auch mal filmen und das hier rein stellen, dann können wir Dir mit Sicherheit eher helfen.
LG Anja
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