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Nach der Stunde darf Akiro IMMER spielen und rennen. Der summt regelrecht vor Energie. Wenn er eine Stunde lang konzentriert gearbeitet hat, braucht er das einfach zur Entspannung. Auch vor der Stunde darf er sich in der Regel "die Hummeln aus dem Hintern laufen". Wenn er sich die Beine nicht auch mal ausschütteln darf, ist mit ihm meist nicht viel anzufangen. Er arbeitet auch wesentlich besser, wenn er sich zunächst ein wenig auspowern darf.
Bei Jimmy sieht das ganze anders aus. Nachdem er vor einiger Zeit bös gebissen worden ist, neigt er zu Stress. Oft ist es ihm zu viel und zu eng mit den anderen zu rennen. Ist er schon am Anfang der Stunde gestresst, darf er mit Akiro kurz auf einen anderen Platz und da eine Runde rennen. Das tut ihm gut, um zu entspannen. Spielen lasse ich ihn nach der Stunde, wenn er nicht zu müde ist, denn dann mag er andere tobende Hunde so gar nicht, und auch nur mit ausgewählten Hunden, die er kennt und mag, um die Stunde positiv zu beenden. Wichtig ist mir, dass er nicht in Situationen gerät, in denen er wieder Angst bekommt oder schlimmer, meint die Dinge selbst regeln zu müssen, bevor irgendetwas passiert. Entspanntes Spielen mit befreundeten Hunden nimmt ihm den Stress, eine Horde von Hunden, die er nicht einschätzen kann, macht ihm keinen Spaß und bringt ihn in Situationen, aus denen ich ihn (und mich) heraushalten möchte.
Generell finde ich das Spielen ein schöner Ausgleich zur Arbeit ist und ich erlebe, dass mein Akiro besser lernt und auch entspannter ist, wenn Arbeit mit Spiel kombiniert und auch bestätigt wird.
Es liegt aber auch wirklich am jeweiligen Hund. Der eine spielt nicht so gern, fühlt sich bedrängt, und schaltet lieber in seiner vertrauten Umgebung ab. Der andere kann auch im größten Trubel entspannen und braucht das auch...
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