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Suche nach dem richtigen System





Hallo

da ich ja vor habe mich ein bissl zu bilden hab ich da mal ne frage:

es gibt ja viele erdachte und durchgedachte systeme einen hund zu trainieren (erziehung-korrektur)
gibt es einen vergleich der anerkantesten systeme?
wo gibt es was über die einzelnen systeme zu lesen? oder wird da ein geheimnis draus gemacht?
welches beforzugt ihr?


und was haltet ihr von DTS (Hans Schlegel)?
hab schon sehr viel von ihm gehört und bin auf der einen seite sehr begeistert von seinem wissen und seinem erfolg doch auch manchmal ganz schön erschüttert wie er mit manchen um geht


hab mal ausnahmsweise tv geschaut und bin doch glatt über dieses "top-dogs" oder wies auch immer heißt gestolpert
dazu hät ich auch gern mal eure meinung


LG Iceteaa & Anastasia





Ich habe zwar keine Ahnung von irgendwelchen Systemen... smilie_14.gif


Aber Meinungungen zum Thema "Top Dogs" findest du hier. smilie_24.gif
http://www.polar-chat.de/topic_5599.html




Hallo,

ich denke mal das du sehr viele verschiedene Meinungen hören wirst zu Schlegel oder Top Dog.
Ich finde manche Sachen vom Schlegel gut aber bei manchen kräuseln sich mir die Fußnägel.

Top Dog wenn du das meinst worauf Ricky verweist meinst kann ich nur sagen das ich es nicht schaue weil ich davon nichts halte.

lg Birgit




nun ja sicher hat jeder sein eigenes system was zu einem sehr großem teil aus anderen systemen besteht

denke ich jedenfalls

aber was nützt mir das wenn ich jahre lang teorie lerne und man keine möglichkeint hat es an einer vielzahl von hunden umsetze ohne professionelle unterstützung (es wird meines erachtens in die hose gehen das sieht man an vielen neugegründeten unproffesionellen hundeschulen)

meines erachtes müssten proffessionelle hundetrainer mit sehr großer erfahrung viel mehr zeit die sie natürlich nicht haben investieren und ihr wissen weiter geben

in jedem berufsfelt gibt es einen lehrling und einen ausbilder
auch wenn es bei tieren eine unendliche vielfalt an methoden gibt
in jeder ausbildung steht einen ein lehrer im praktischem sowie auch im teoretischem bei
wieso tut sich die branche Hund so schwer? angst auf konkurenz?




Hallo Silvio!

Was ist Deine Motivation in der Fragestellung? Willst Du, das wir Dir alle bekannten Systeme und Methoden aufzählen, falls ja, dann gib Laut und ich stelle ne Liste zusammen.

Wird ne lange und sinnlose Liste.

Was bei Hans Schlegel am Trainer-System gut ist, ist dass seine Vorbereitungsausbildung nicht darauf abzielt Hundetrainer zu werden, sondern darauf in der Lage zu sein in sich die Antwort auf die Frage zu finden: Ist dies meine Berufung?

Denn dann und nur dann wird man langfristig auch tatsächlich in er Lage sein Teams weiterzubringen.

Geheimnisse werden in der Regel nicht daraus gemacht, es kostet aber schlicht eine Menge Geld sich die ganzen "Eigenkreationen" anzusehen.

Schade dabei ist, das viele die sich dann für eine Ausbildung entscheiden als Original in die Ausbildung reingehen und als Kopie rauskommen.

Bei allem was Du Dir anschaust sollte das Motto sein: Kapieren, nicht Kopieren!

Dann wirst Du eines Tages tatsächlich DEINEN Weg finden.




Ich finde die Frage sehr interessant und sie deckt sich mit einer Idee, die schon länger in meinem Kopf herum geistert.

So sinnlos finde ich die von Anita angesprochene Liste gar nicht. Ein Mensch, der beginnt, sich mit Hunden auseinander zu setzen, ist ja zunächst mal auf der Suche nach einem Weg, der zu ihm passt. Dazu braucht er das Rad nicht neu zu erfinden, sondern kann meiner Meinung nach durchaus zunächst einen bereits ausgetretenen Pfad gehen, um zu schauen, ob dieser zu ihm passt und ob ihn dieser an sein persönliches Ziel bringt.

Daher schwebt es mir schon länger vor, einmal ein Buch über die unterschiedlichen Möglickeiten zu schreiben, die es in unserer bunten Hundeschul- und Hundevereinswelt so gibt. Quasi wie eine Art Katalog, in dem Bücher vorgestellt werden. Es steht jeweils eine kurze Zusammenfassung des Inhalts darauf und der Leser entscheidet, ob er es anlesen möchte, oder nicht. In der Realität sähe das für mich dann so aus, dass ein Interessent aufgrund des Buches sehr schnell merkt, wenn er sich eine Hundeschule oder einen Verein ansieht, ob er dort mit der Arbeitsweise klar kommt, oder nicht. Einfach, weil viele gar nichts anderes kennen und davon ausgehen, dass "die" schon wissen, was sie da tun.

Ich habe übrigens bei meiner Arbeit fest gestellt, dass viele Menschen gar nicht so gerne bereit sind, ihren eignen Weg zu finden. Sie sind oft sehr froh, wenn sie ein fertiges Modul übergestülpt bekommen, dann müssen sie schon selbst nicht denken. Sie suchen nachgerade nach Kochrezepten und werden den eigenen Weg allerhöchstens dann finden, wenn der Leidensdruck einmal sehr hoch wird...

LG Anja




vielen dank das du mich verstehst

es geht ja nicht darum etwas zu kopieren sonder aus vielen dingen das beste heraus zu flitern
natürlich geht man nach einer gewissen zeit seinen eigenen weg aber ich denke das jeder so angefangen hat und nicht von anfang an genau sein eigenes ding gemacht hat >>> ihr müsst ja auch von irgendjemanden gelernt haben oder hat euch das wissen der klapperstorch gebracht?

auch wenn man aus bücher liest lernt man und übernimmt man doch von anderen
nicht?

das mit dem buch ist eine richtig gute idee denn die meisten kennen nur den verein oder hundeschule gleich vor ihrer tür und haben keine vergleiche





Hallo!

Klapperstorch.. ja.. das wäre doch ne hübsche Idee.

Es ist so: All das was Du glaubst vor Dir zu haben, und von dem Du Dir erhoffst das es Dich auf den Weg bringt, das habe ich hinter mir.

Daher meine gespaltene Einstellung zu Büchern und Fortbildungen.

Wenn ich bissi mehr Zeit habe, werde ich das mal alles näher beschreiben mit allen Erlebnissen, Erkentnissen und Erfahrungen.

Meine Quintessenz:

Willst Du etwas lernen?

Teil 1 der Ausbildung (6 Monate):
Gehe ins Tierheim und arbeite dort mit den Hunden aus dem Bauch heraus. Schreibe Dir die Schwierigkeiten auf, bei denen Du nicht weiter kommst.

Teil 2 der Ausbildung (1 Monat): Nimm Deinen Hund(e), verziehe Dich 4 Wochen in eine einsame Gegend und beobachte. Schreibe Dir alles auf was Du siehst und vorallen die Dinge, die Du Dir nicht erklären kannst.

Teil 3 der Ausbildung (1 Monat): Fahre an den Bahnhof und beobachte Obdachlose und ihre Hunde. Schreibe alles auf.

Teil 4 der Ausbildung (1 Monat): Auswertung der Teile 1 bis 3. Arbeit am Schreibtisch, in Büchern, Internet. Suche nur nach Antworten auf die Fragen aus Deinen Beobachtungen.

Teil 5 der Ausbildung (6 Monate): Aufgrund der Ausbildung stelle Dein eigenes Seminarkonzept zusammen, heisst suche nach Trainern, die Antworten auf Deine Fragen haben. Sei offen für alles und lehne nichts ab. Pro Frage brauchst Du nicht mehr als drei Antworten, alles andere verunsichert Dich nur.

Teil 6 der Ausbildung (6 Monate): Jetzt gehst Du wieder ins Tierheim und setzt Deine Erkentnisse um.

Parallel setze Dich AKTIV mit Deinen Mitmenschen auseinander. Besondern mit denen, mit denen Du Dich im Normalfall nicht auseinandersetzen würdest. Besuche Psychatrien, Kindergärten, Altenheime. Schreibe Dir alles auf, was Du nicht verstehst.

Teil 7 der Ausbildung (Zeit unbegrenzt): Eigne Dir die Grundzüge der menschlichen Psychologie (Uni, Bücher, Seminare) und der Kommunikation an.

Teil 8 der Ausbildung (2 Jahre): Nimm Dein Wissen, gehe zu einem oder mehreren Vereinen und arbeite praktisch mit Mensch-Hund-Teams. Schreibe Dir auf, Wo Deine mentalen, emotionalen und fachlichen Grenzen sind und lege Dich auf einen Bereich fest.

Teil 9 der Ausbildung (1 Jahr): Schliesse die Lücken. Manche wirst Du durch Wissen schliessen, andere durch weitere Erfahrungen, andere in dem Du guten Trainern über die Schulter schaust.

Nun sind ca. 5 Jahre vergangen. Du bist soweit. Du kannst helfen.

Oder aber: Unterwegs ist Dir klar geworden, das es nicht Deine Berufung ist. Dafür braucht es keine 5 Jahre.

Mehr demnächst.




sehr guter weg und ich muss sagen ohne ihn vorher gekannt zu haben
habe ich die ersten beiden teile hintermir
allerdings währe ich auf sowas nicht gekommen wie >>Besuche Psychatrien, Kindergärten, Altenheime<<

klingt sehr interessant




Hallo!

Das kommt daher:

Wenn Du wirklich helfen willst, musst Du den Menschen im Herz und nicht im Kopf erreichen. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist, dass Du Wahrheit von Unwahrheit unterscheiden kannst.

Kinder, psychisch Kranke und alte Menschen haben keine Schwierigkeiten die Wahheit zu sagen. Dort bekommt man das Gespür dafür, wie sich Wahrheit anfühlt.

Dies hilft in der Praxis dann doppelt. Ich erkenne was beim Hundehalter der Kern der Sache ist und ich weiss wie ich Wahrheit transportieren kann um die Einstellung des Hundehalters den jeweiligen Schwieirgkeiten mit dem Hund anzupassen.

All die Mühen immer vorausgesetzt, mir ist bewusst, dass ich zu 80% mit dem Menschen arbeite. Da nutzt mir alle das Wissen über Hunde nämlich nix.



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