silvi-p:
. Einmal wurde eine Dobermannhündin eingekreuzt (das war in Dtld.), und in Finnland wurde ein Schnauzer eingekreuzt. Allerdings war es wohl in beiden Fällen sehr schwer, das beim Rasseverband durchzubringen.
Nun ist jedoch beim DP der Genpool wirklich schon sehr klein.
Die Einkreuzung der kleinen Dobermannhündin in die Deutschen Pinscher ist mittlerweile 20 Jahre her. Die meisten heutigen Deutschen Pinscher haben diese unter ihren Vorfahren.
Anders sieht es bei dem finnischen Versuch aus pfeffersalzSchnauzer in die Deutschen Pinscher einzukreuzen. Meines Wissens nach war 2003 oder 2004 der letzte Wurf (ich glaube F3-Generation). Leider zeigten sich in diesen Hunden vermehrt Einhoder und HC (Katarrakt- erbliche Augenkrankheit).
silvi-p:
Es geht auch immer um die Grauzone, inwieweit man als Züchter den Einsatz eines Hundes aus einer seltenen Blutlinie, die vielleicht den einen oder anderen Fehler mitbringt, riskieren kann und möchte.
Gerade das ist das Problem. Mit der Einkreuzung einer anderen Rasse holt man sich leider oft zu den bestehenden Problemen der einen Rasse noch die einer zweiten dazu. Denn Keiner kann die Erbgesundheit seines Tieres in allen möglichen Merkmalen gewährleisten und
"unverhofft kommt oft!".
LG Heike