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Privater Kummer um die krebskranke Oma (60 J.) |
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Hallo,
vorab gesagt es wird wahrscheinlich lang werden und es geht nicht um Hunde eher um etwas sehr persönliches... Ich bin kein Mensch der sein Privatleben offen legt aber in dieser Situation weiß ich einfach nicht mehr weiter, da ich mit meiner Familie nicht reden kann und mit Freunden nich will. Meine Oma ist 60 Jahre alt, also noch recht jung und auch agil gewesen. Sie hatte seit Ende letzten Jahres Bauchschmerzen und ihr Hausarzt hat es immer auf ungesunde Ernährung und Übergewicht geschoben irgendwann Anfang diesen Jahres waren die Schmerzen kaum auszuhalten und er meinte es wäre eine Darmentzündung (ohne Blutbild oder andere Untersuchungen) Nach 4 Wochen erfolgloser Antibiotika Behandlung kam sie ins Krankenhaus, 2 Wochen lang wurden zig Untersuchungen gemacht bis am Freitag vor 8 Wochen die Diagnose stand -> Darmkrebs Am Montag war die Operation angesetzt und am Sonntag ist der Tumor perforiert (geplatzt), es wurde eine NotOp durchgeführt in der ein künstlicher Darmausgang angelegt wurde. Nach 12 Tagen wurde sie entlassen und es sollte eine orale Chemotherapie gemacht werden, aufgrund von Wundheilungsstörung und schlecht angelegten AP war viel nachbehandlung nötig für die ich mich auch selber angeboten habe (bin Krankenschwester) Somit bin ich täglich zum Verbandswechsel hingefahren und habe mich um alles gekümmert, Bauchnaht war 15cm lang und 6cm weit aufgeplatzt, Drainageneinstichstelle war nekrotisch belegt (abgestorbene Hautzellen) und die unterhalb des Darms ein einriss von 5cm breite und 3cm tiefe. Alles lief gut und die Wunden waren fast/ganz abgeheilt. Wieder kamen die Schmerzen, wurden nicht besser nun habe ich sie persönlich vor 2 Wochen in Krankenhaus gefahren da ich diesen Hausarzt schon lange nicht mehr vertraue. Es folgen wieder viele Untersuchungen und heute stand die Diagnose ->Peritonialkarzinose Bauchfellkrebs der sämtliche organe im Bauchraum befallen kann, von der größe T4 heißt also sehr groß laut der Ärztin Kegelkugelgröße und das nur innerhalb von 4 Wochen Meine Oma kennt die Diagnose aber ich weiß nicht in wie weit sie die Nachvollziehen und verstehen kann, meine Familie kennt die Diagnose hofft aber auf das beste und glaubt daran das die Op am Montag helfen wird und alles noch gut wird. Und ich.... ich kenne die Diagnose und habe auch mit der Ärztin alleine gesprochen, es kann sein das am Montag sie den Bauch aufschneiden und wenn sie sehen sie können nichts machen den wieder zunähen und wenn sie doch was machen können dann nur den Tumor "kleiner" machen und wenn er in 4 Wochen auf diese größe gewachsen ist kann man sich denken wie die Prognose aussieht. Dazu kommen meine persönlichen erfahrungen das mit der Diagnose keiner länger als 6 Monate überlebt Nun stehe ich da weiß wie es wirklich aussieht und muss doch vor meiner Familie die Fröhliche mimen, ich will sie nicht ihrer Ilusion berauben...... Teilweise heule ich auf den Weg zu meiner Tante/Mutter/Oma beim Autofahren und wenn ich aussteige bin ich wieder die fröhliche Xenia die alle aufbaut ich weiß nicht wie ich die Last diesen Wissens tragen soll, alle Vertrauen auf mich denn ich bin die einzige die Ahnung davon hat....Meine Oma ist mir sehr sehr wichtig denn sie hat die Familie immer versucht zusammen zu halten sie war die Einzige(bis auf meine Mutter) die zu mir gehalten hat als ich mich von der Familie zeitweise abgewendet habe.... Bin einfach im Moment total verzweifelt sie ist doch noch so jung und sollte auch bald Uroma werden.... Ist doch ziemlich lang geworden und es ist mir auch egal ob es einer liest, aber es tut gut einfach mal seinen Schmerz sich von der Seele zu schreiben..... Freunde habe ich genug mit denen ich reden könnte aber im Moment kann ich das nicht, irgendwie ziehe ich mich eher zurück und will einfach nicht reden. |
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Das tut mir sehr leid für dich :-( Ich wünsche dir viel Kraft dass du weiterhin so lieb für deine Oma da sein kannst und wünsch euch außerdem ein kleines Wunder.
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Fühl dich gedrückt
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Ooch... kann gut nachvollziehen wie es dir geht
genieße (so blöd es klingt) die Zeit mit deiner Oma...Ich wünsche dir und deiner Familie alles Liebe.. |
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mir fehlen leider die Worte
Fühl dich gedrückt und lass es zu wenn du weinen musst |
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Das ist echt hart und schlimm, was du da gerade erlebst und ich kann mir gut vorstellen, wie dich das zerreißt.
Das tut mir wirklich sehr sehr leid.
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Ja was soll ich schreiben,
Du wirst auch noch die nächste Zeit Stark sein müßen. Ich selber habe viel mit dem Hospiz zu tun und ich weiß was auf Dich zukommt. Ich möchte nichts verschönigen aber wenn du worte brauchst schreib mich an. Ich Drücke Dich aus der ferne und wünsche Dir viel Kraft, lass die Tränen laufenj wenn es sein muß auch im beisein nDeiner Oma, ist wichtig. Alles liebe Veronika und Teddy |
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Meine Ma hatte letztes Jahr auch Darmkrebs mit allem - aber es ist alles wieder gut, Chemo etc. bestens überstanden. Von daher kann ich im Ansatz verstehen, was in dir vorgeht. Da hilft eigentlich gar nix, außer zu organisieren, wie man es deiner Oma noch so lebenswert wie möglich machen kann. Deren Psyche spielt eine große Rolle - und eure Einstellung färbt ab, ob ihr das nun wollt oder nicht.
Wir sind offen mit dem Thema umgegangen - haben nix beschönigt, aber auch nicht das schwarze Loch noch (willentlich) vertieft. Es kann dich momentan nichts trösten - aber glaube mir, ich bin mental bei dir und wünsche dir gaaanz viel Kraft in der nächsten Zeit. Vor allen Dingen laß' dich nicht auf Dauer damit vereinnahmen - es nützt niemanden, wenn du kräftemäßig am Boden liegst. |
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Hallo Xenia!
Ich muss dir sagen, dass du eine richtig starke Person bist ! So eine Krankheit ist definitiv kein Pappenstiel, wir selber mussten einige Familienmitglieder zu jung aufgrund dieser miesen Krankheit gehen lassen Ich wünsche euch und vor allem deiner Omi ganz viel Kraft und Energie um den Kampf ,entgegen aller Diagnosen und Prognosen, zu gewinnen. |
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Hallo Lana. Wie geht es Deiner Oma?
Das tut mir schrecklivh leid. Ich selber habe vor kanpp 4 Monaten meine liebe Mama verloren. |
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