Wieso findest du das fad, Heidi?
Mein Hund sieht mehrmals in der Woche sehr viele Eindrücke, die er zu verarbeiten hat. Stadt, Bahnhof, Land, Bauernhof, Busfahren, Menschen, Gerüche, Büros, Geräusche ..., viel Neues. Es ist nie wie am vorherigen Tag. Es ist immer etwas anders.
Vielen Hunden, besonders den Jungspunden, würde es meines Erachtens mal ganz gut tun, wenn die Gedanken ihrer Besitzerin nicht nur Nonstop sich um die ultimative geistige und körperliche Auslastung drehen würden und damit den Hund immer wieder in den Mittelpunkt rücken.
Ich kann mit meinem Hund natürlich jetzt auch 3-4 Stunden durch die Gegend eiern am Tag. Wald, Feld, Wiese. Und zu Hause eine künstliche geistige Auslastung schaffen. Aber wieso sollte ich? Meinem Hund ist sicher nicht langweilig. Und ihre ausgeglichene, nicht gestresst-hyperaktive-nervige Art, zeigt mir, dass ich den richtigen Weg für UNS gewählt habe. Mein Hund ist nämlich alles nur kein Faultier. Die kann, wenn sie will und zwar richtig. Wenn wir mal ein paar Tage kaum bis garnicht unterwegs waren, dann ist mein Hund keine Trantüte mehr, sondern ein Powerpaket - und dann gehen wir im Schnitt auch länger als die 2 1/2 Stunden + Garten + Spielen mit anderem Hund
PS: Am Wochenende sind wir neben unserem faden Wochenprogramm sogar meistens 4-6 Stunden freudig zu Fuß unterwegs - im Gebirge

, der arme gelangweilte Hund mit zu wenig Auslastung.