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Zusammenführung in unserem Fall |
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Huhu zusammen,
in knapp 4 Wochen ist es soweit, unser Zweithund zieht ein. Zur Zusammenführung habe ich nun schon viele Tips gelesen...viele unterscheiden sich ziemlich. Ich versuche einfach mal die Situation so gut wie möglich zu beschreiben: Ersthund: Luna, 13 Monate alt, Schäferhundmix. Bisher mit allen Hunden verträglich. Zeigt sich eher unterwürfig als aufmüpfig. Sowohl an der Leine als auch freilaufend gab es noch nie Probleme. Sie lässt sich abrufen, beherrscht die Grundkommandos. Ihrem Alter entsprechend hat sie ordentlich Pfeffer im Hintern. Es war bisher noch nie ein anderer Hund hier in der Wohnung. Zweithund: 3 jähriger, kastrierter Schäferhundmix. Laut Information verträglich mit Allem, freundlich, aufgeschlossen aber ein Powerpaket. Er kommt direkt aus Spanien hierher. Hat also über 1000km Fahrt hinter sich und dann noch eine Stunde vom "Sammelplatz" zu ns nach Hause. Ich schätze mal der Neuling wird fix und fertig sein. Luna wird wahrscheinlich völlig ausrasten wenn sie ihn sieht...ich hab ein wenig Sorge das sie ihn nicht zur Ruhe kommen lässt. Geplant war von mir: Wir kommen mit dem Neuen (er hat noch keinen Namen) hier an, gehen mit ihm ein Stück damit er sich lösen kann. Einer von uns holt Luna von daheim ab und geht mit ihr Gassi. Ganz zufällig treffen wir den Neuen auf dem Weg. Sie können sich kennenlernen und wir gehen gemeinsam ein Stück weiter bis sich die Situation beruhigt. Danach alle zusammen nachhause. Dort werden beide Hunde abgeleint... So...ich bin mir nicht sicher...sollte der Neue die Möglichkeit haben sich alleine umzuschauen? Ich glaube Luna wird wie ein Flummi vor seiner Nase herumspringen... Wie ist es dann mit dem Futter? Wie stehen die Näpfe am Besten? Ich hatte vor die ersten paar Mal beim Fressen ganz genau aufzupassen bzw dazwischen zu hocken. Wie siehts aus mit Liegeplätzen? Ihm gleich einen zuweisen oder erst mal schauen was sich sucht. Luna hat zwei Plätze (einmal auf der Couch und eine Decke im Schlafzimmer) aber meistens liegt sie in der Gegend rum. Er darf die gesammten Plätze auch benutzen...soll ich die zwei das unter sich regeln lassen? Wir hatten schon viele Hunde...aber noch nie einen Zweithund... |
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Dein Plan ist okay, mach mal so.
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Die Fachfrau bin ich da weiß Gott nicht, aber für mich hört sich das sehr schlüssig an. Wir haben Katzen dazugenommen und letztes Jahr den Hund und eigentlich nie großes Gewese darum gemacht. Der anfängliche Streß / Aufregung hat sich sehr schnell gelegt - eigentlich war es mehr Unruhe als Stress.
Ich wünsche dir/euch viel Glück!!! Und: Herzlich willkommen hier im Forum!!!
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Hört sich gut an.
Ich würde die Näpfe nicht zu dicht stellen, also nicht nur 1 m Abstand oder so. Des weiteren würde ich einen neuen weiteren Schlafplatz dazutun. Wahrscheinlich wird deine Ersthündin ihn beanspruchen, aber egal. Das ist dann ihre Sache. Gerangel um Schlafplätze würde ich nicht zulassen, das sollte es eigentlich nicht geben. Wenn sie den Neuen dauernd zum Spielen auffordert und ihn nicht in Ruhe lässt, schicke sie auf ihren Platz (da, wo du sie immer hinschickst, wenn sie Ruhe halten soll). |
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Jepp, da kann ich mich nur anschließen.
Gerade beim Fressen würde ich erstmal schauen und aufpassen. Nicht das Dein Hund schlecht reagiert, der Andere könnte es auch tun. |
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.... ich habe unserer Ersthündin immer zuerst den Napf hingestellt. Das ist auch so geblieben. Du musst schauen, wie sich das bei euch einspielt, d.h., wer den ersten Platz auf Dauer einnimmt.
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Bei mir ist vor 2 tagen ein Pflegehund zu meinem dazu gekommen, bin also gerade mitten in dieser Phase.
Wir haben es genauso wie du schreibst gemacht, klappt an sich, von der Verträglichkeit her, wunderbar. Das einzige was ich nicht so auf die leichte Schulter nehmen würde ist das Füttern. Es hat sich heraus gestellt dass meiner zuhause absolut überhaupt gar keinen Spaß versteht wenn es um die täglichen Mahlzeiten geht. Dazu zählt bei ihm aber auch nur das Essen im Napf. Knochen teilt er und Leckerlies kann man dem andren auch ohne jede Vorsicht geben. Also so ein Labbi entwickelt bei dem Vorhaben sein Essen zu verteidigen eine ungeheure Wendigkeit und Kraft und Schnelligkeit. So ein Schäferhund ist auch nicht unbedingt klein und schwächlich, also simples zwischenrein setzen könnte in einem ganz großen Knall enden. Ich an deiner Stelle würde da einfach mal bissl vortesten, also vielleicht beide Futternäpfe in die Hand wenn du stehst, einen Augenblick warten und langsam zum Futterplatz laufen, dabei schauen ob dein Hund, oder aber vielleicht ja der Neue, könnte ja möglich sein, auf dem Weg schon ein Verhalten zeigt das auf Futterneid schließen könnte. Die Näpfe in einem etwas größeren Abstand plazieren, stell dir vor einer ist vor dem andren fertig und will zum nächsten Napf. Du solltest die Möglichkeit haben jeden möglichst schnell fassen zu können ohne dass der dann aber schon im nächsten Essen hängt. Bei meinem war das nicht schwer zu sehen, ich habe beide Futternäpfe in der Hand, vorher war mein Hund zu meiner Linken, der Neue zu meiner Rechten. In dem Augenblick in dem ich los gelaufen bin ist meiner natürlich mit und der Neue natürlich auch. Das war sein großer Fehler, denn so schnell habe ich nicht schauen können war meiner dabei den neuen in seine Schranken zu weisen, und zwar so heftig das habe ich noch nie gesehen. Hätte ich nach dem Aufnehmen der Näpfe einen Moment gewartet wäre das nicht passiert, denn man hätte bestimmt Anzeichen gesehen. Aber vielleicht teilen ja beide ganz gerne ihr Futter, dann hast null Stress :-) |
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Ist bei uns auch passiert, aber kurz und knackig und akzeptabel. Es war am dritten oder viertenTag, als Gwenda (die Neue) vorwitzig die Nase ausstreckte, als ich Silvis Napf hinstellte. Ein kurzes lautes Gebrüll, was ich von meiner geduldigen braven Silvi nie zuvor gehört habe, Gwenda lag platt, Silvi fraß im nächsten Moment. Ich habe dann Gwendas Napf hingestellt und beim nächsten Mal genauer hingeschaut, wo Gwenda stand, wenn ich Silvis Napf hinstellte. |
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Puh, vielen Dank erstmal
Lunas Napf steht am einen Ende des Flurs, dann kommt der andere Napf einfach ans andere Ende. Das sind ca 2,5m. Ich werde erst Lunas Napf hinstellen und dann den anderen. Mal schauen wie die zwei sich dann die nächsten Tage arrangieren, dann kann ich das auch ändern. Essen gibts eh erst dann wenn sich alle nach der Ankuft beruhigt haben. Neuen Schlafplatz werd ich herichten und Luna kommt auf ihren Teppich (der "Geh auf deinen Platz" - Platz) wenn sie gar nicht aufhört mit Spielaufforderung. Spielzeug liegt hier nicht rum, da gibts eine Kiste für. Einen Kauknochen hat sie aber zur ständigen Verfügung. Den werd ich auch wegpacken, man muss ja die ersten Tage nichts provozieren. |
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Hi,
wir haben das mit dem kennenlernen ähnlich gemacht, bzw kanntens ich beide hunde bereuts von einem gemeinsame Spaziergang. Haben zuerste den neuen Hund in die Wohnung geholt, um ihn die Katzen kennen lernen zu lassen. Füttern tu ich beide auch an den entgegengesetzten Enden des Flurs, den ersten Hund immer zuerst. Gab nie Streß, so jeck sind die auf das nornale Futter aber auch nicht...wohl aber bei so Superlecker wie gefüllten Knochen oder der Futtertube. Da musste der Zweithund schon mal einstecken, als er an Romeos Knochen wollte. War aber auch kurz und knackig vorbei. Ich passe allerdings auf, dass Romeo sich nicht alles einverleibt, er frisst wie ein Scheunendrescher, Rüdi wie ein Mäuschen. Schlafplatz hatten wir zuerst keinen "neuen", Rüdi durfte aber sofort in Romeos Korb, er lag auf dem Sofa. Jetzt wechseln sie die Plätze, wie sie lustig sind. Viel Erfolg und viel Spaß! |
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