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Hallo,
nun surfe ich schon stundenlang hier durch das Forum, lese viele Beträge, die sich von meinem Thema wahrscheinlich gar nicht mal so stark unterscheiden werden.
Um mich mal vorzustellen:
Ich bin 32, Hundeneuling, und habe einen Australien-Shepherd/Berner-Sennen-Mix (fast 4 Jahre alt) adopiert. Cash ist der Hund von meinem Freun, mit dem ich seit gut drei Jahren zusammen bin und seit 2 Jahren zusammen wohne. Seit 2,5 Jahren besuche ich mit ihm unseren Hundesportverein, eigentlich aus dem Grund, weil ich bisher null Erfahrung mit Hunden habe. Es läuft dort sehr gut. Wir beide lernen ständig dazu.
Aber:
Er hasst andere Rüden! Wie gesagt, auf dem Hundeplatz ist das kein Problem. Da wird nicht gegrummelt etc. Aber wehe ich gehe mit ihm spazieren. Ich bin mittlerweile an dem Punkt angelangt, an dem schon einige sind: ich gehe mit Cash zu Zeiten und in Gegenden spazieren wo sonst kaum einer unterwegs ist. Zur Sicherheit habe ich ihn selbstverständlich an der Leine, aber es ist ja leider nicht so, dass wenn ich meinen Hund an der Leine habe, dass dann andere Besitzer ihren Hund vorübergehend auch zurücknehmen. Ich höre dann nur von weitem:"Meiner tut nichts!"
Toll. Der andere Hund kommt im Galopp auf uns zu und....
Das größte Problem in dieser Situation hängt an der anderen Seite der Leine - ICH.
Ich weiß, dass ich mit meinem Verhalten die Situation nur noch verschärfe. Aber was genau, quasi Step by Step muss ich tun? Wie verhalte ich mich richtig? Im Moment stehe ich eigentlich immer wie ein verschrecktes Kaninchen da. Dass das falsch ist, weiß ich. Hinzu kommt, dass ich selber schon großen Respekt vor großen Hunden habe (wurde mal gebissen). Auch Cash hat als Welpe nicht sonderlich gute Erfahrungen gesammelt, wie ich gehört habe. Er wurde auch als Welpe von großen Hunden gebissen.
Ansonsten ist Cash ein sehr freundlicher Hund. Er liebt Menschen, Kinder, Katzen, meine Meerschweinchen. Hündinnen dürfen sich bei ihm alles erlauben, da macht er absolut nix. Grundgehormsam ist teilweise da, denn wenn er freiläuft und einen anderen Hund sieht, macht er seine Ohren dicht. Ohne Ablenkung geht alles prima.
Mein Wunsch ist einfach, schöne Spaziergänge machen zu können, in denen ich meinen Hund souverän führen kann. Cash muss nicht andere Rüden lieben, aber er soll auf mich hören und die anderen am liebsten ignorieren. Das kann ich auf dem Hundplatz leider nicht so gut üben, weil er da aufs kleinste Wort gehorcht, selbst in der Freifolge. Ist das utopisch?
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