Hallo Leute, ich muß mir was von der Seele schreiben.
Ich habe ja seit Jahren eine generalisierte Angststörung, die ich aber durch Therapie sehr gut
meistere.
ABER: seit Jahren habe ich dauernd Bauchschmerzen, fühle mich sehr oft schlapp und kaputt, aber die Befunde ergaben immer nichts, also
wurde gesagt, das liegt ALLES an der Angststörung. Ich wäre halt so.
Vor 2 Wochen waren die Schmerzen wieder mal so arg, dass ich wieder beim Arzt war und ICH habe darauf bestanden, das mein Blut auf Bakterien und Viren getestet wird, und auf Laktose-Intoleranz. Eine Freundin hat mir das geraten.
Vor 2 Tagen, wir waren gerade auf der Autobahn unterwegs in den Urlaub, rief mich meine Ärztin an und teilte mir mit, dass ich
1. eine ausgeprägte Laktose-Intoleranz und
2. eine chronische Epstein-Barr-Virusinfektion habe (also seit mehr als 15 Jahren)
Die Laktose-Intoleranz ist ja heute dank A****Soja und Mi***L -Produkten kein Beinbruch mehr.
Damit kann ich gut umgehen.
Die Infektion ist da schon schwieriger, da sie ja nie wieder wirklich weggehen wird. Da kann man nur mit alternativen Heilmitteln unterstützen, was ich ja
nach dem Urlaub auch angehen werde.
Meine eigentlich untypischen Beschwerden für Pfeiffrisches Drüsenfieber sind im Nachhinein eigentlich gar nicht so untypisch, wie mein Heilpraktiker mir gestern telefonisch mitteilte.
Mein Krankenblatt ergäbe jetzt einen Sinn. Und selbst die psychischen Beschwerden könnten
unter Umständen auf die Infektion zurückzuführen sein.
Ich frage mich, warum keiner eher mal auf die Idee gekommen ist, das zu testen. Wieviele
Schmerzen wären mir wohl erspart geblieben und wieviel Tränen nicht geweint worden, weil mir immer eingeredet wurde, die Bauchschmerzen wären psychisch.
Oh man!
Jetz versuche ich erstmal, meinen Urlaub zu genießen. Den hab ich mir jetzt auch verdient