Damit meine ich natürlich unsere Hunde
Diese Studie
ist zwar ein altes Schätzchen aber meiner Meinung nach keineswegs veraltet.
Und ich muss dabei natürlich an die HTS-DVDs (die Muttersprache 1 und 2) denken: "Guck, wo Du hinläufst", "Guck den Hund nur an, wenn Du was von ihm möchtest" oder diese "Zeigegeste", wenn man mit dem Blick vom Reiz (anderer Hund, Hase usw.) zum eigenen Hund und zurück pendelt, die ausgesprochen kontraproduktiv ist, wenn man nicht möchte, dass der Hund dem Reiz zuviel Aufmerksamkeit schenkt.
Ehrlich gesagt, hat mich diese Sache bei den Lehrvideos mehr fasziniert als die Ampelei (die ist schon hilfreich zur Strukturierung und Selbstdisziplinierung - klar).
Ich fand ja immer schon die HuHa so faszinierend, die ihre Hunde mit Blicken "lenken" können, mit Blicken Abbruchsignale senden können usw.
Manchmal scheint es wirklich besser zu sein, wenn mensch gelegentlich mal die Klappe hält, wenn er was vom Hund möchte:mund
Zum Bleistift: Chili hat mich immer "angesprungen", wenn ich zur Fütterungszeit mit seinem Napf aufgetaucht bin (ich muss zur Zeit meine Hundesöhne noch getrennt füttern, weil Chili bei Futter gern mal austickt und Kalle vermöbelt, wenn sie in einem Raum futtern - andere Geschichte...).
Das "Anspringen" sah so aus, dass Chili sich mit seinen Vorderpfoten auf meinem Arm abgestützt hat, um mal einen Blick in den Napf zu werfen, den ich da noch in der Hand halte. Normalerweise habe ich bei solchem Blödsinn ein Abbruchsignal gegeben. Jetzt gucke ich nicht Chili an, wenn ich seine Mahlzeit bringe, sondern die Stelle, wo der Napf hingestellt wird. Es ist toll - kein Anspringen mehr - im Gegenteil, Chili geht zum Platz, setzt sich und wartet brav, bis ich den Napf abgestellt habe.
Habt ihr auch noch Beispiele, wie ihr eure Hunde mit euren Radaraugen

lenken könnt?