Menschenversteher - oder ein Blick sagt mehr als tausend Worte





Damit meine ich natürlich unsere Hunde smilie_24.gif
Diese Studie ist zwar ein altes Schätzchen aber meiner Meinung nach keineswegs veraltet.
Und ich muss dabei natürlich an die HTS-DVDs (die Muttersprache 1 und 2) denken: "Guck, wo Du hinläufst", "Guck den Hund nur an, wenn Du was von ihm möchtest" oder diese "Zeigegeste", wenn man mit dem Blick vom Reiz (anderer Hund, Hase usw.) zum eigenen Hund und zurück pendelt, die ausgesprochen kontraproduktiv ist, wenn man nicht möchte, dass der Hund dem Reiz zuviel Aufmerksamkeit schenkt.
Ehrlich gesagt, hat mich diese Sache bei den Lehrvideos mehr fasziniert als die Ampelei (die ist schon hilfreich zur Strukturierung und Selbstdisziplinierung - klar).
Ich fand ja immer schon die HuHa so faszinierend, die ihre Hunde mit Blicken "lenken" können, mit Blicken Abbruchsignale senden können usw.
Manchmal scheint es wirklich besser zu sein, wenn mensch gelegentlich mal die Klappe hält, wenn er was vom Hund möchte:mund
Zum Bleistift: Chili hat mich immer "angesprungen", wenn ich zur Fütterungszeit mit seinem Napf aufgetaucht bin (ich muss zur Zeit meine Hundesöhne noch getrennt füttern, weil Chili bei Futter gern mal austickt und Kalle vermöbelt, wenn sie in einem Raum futtern - andere Geschichte...).
Das "Anspringen" sah so aus, dass Chili sich mit seinen Vorderpfoten auf meinem Arm abgestützt hat, um mal einen Blick in den Napf zu werfen, den ich da noch in der Hand halte. Normalerweise habe ich bei solchem Blödsinn ein Abbruchsignal gegeben. Jetzt gucke ich nicht Chili an, wenn ich seine Mahlzeit bringe, sondern die Stelle, wo der Napf hingestellt wird. Es ist toll - kein Anspringen mehr - im Gegenteil, Chili geht zum Platz, setzt sich und wartet brav, bis ich den Napf abgestellt habe.
Habt ihr auch noch Beispiele, wie ihr eure Hunde mit euren Radaraugen anfang lenken könnt?





Hallo,
ja ich habe diese Begeisterung/Bewunderung auch für Menschen, die wortlos kommunizieren. Wirklich wortlos klappt es bei uns nicht, aber seit ich mehr mit Bewegungseinschränkung und Körpersprache arbeite, ist mir aufgefallen, dass ich dies weniger benötige.
z.B. musste ich, obwohl das Kommando "Nein" als Abbruchsignal trainiert wurde, manchmal zusätzlich eine Handbewegung machen, eine Andeutung das ich aufstehe usw. damit das Kommando auch auf Distanz eingehalten wird. So als ob Dana abwägen würde, ob ich überhaupt nah genug bin, um sie zu korrigieren. Da kam ich mir dann schon verarscht vor^^ Nun reicht mein "böser Blick", meistens brauche ich gar kein Kommando mehr...ich bemühe mich, den Hund zu lesen, kommuniziere mit ihr, bevor ihr Energielevel so hoch ist, dass sie eh nicht mehr auf mich reagiert.

Zusätzlich habe ich ein neues Spiel mit Dana "entwickelt"...und zwar beim Dummietraining, machen wir am Ende eine Art kreativ-Dummie-Training.
Ich stehe dann mit dem Dummie z.B. in der Mitte des Gartens, und fixiere einen Punkt, zu dem sich Dana begeben soll, ist sie dort angelangt, werfe ich erst dann als Belohnung den Dummie. Hat sich irgendwie die letzten Abende beim Training ergeben und ist wirklich lustig...nur muss ich wirklich diese eine Stelle fixieren, sonst klappt es nicht und Dana bietet mir lieber alle möglichen anderen Tricks an.
Daran sieht man, wie genau sie mich (meinen Blick) wahrnimmt.

LG
Maike mit Dana




Ich brauche, wenn meine Kleine einen anderen Hund mit einem Wuff anblaffen will, nur scharf zu gucken. Dann lässt sie es schon sein. Sie schielt nämlich zu mir hoch, weil sie weiss, das ich das nicht möchte.
smilie_24.gif




Vorweg, ich habe seit fast 25 Jahre immer mehrere Hunde, teilweise mit den Tierschutzhunden
5 Tiere.

Zusammen habe die die Tiere nie gefüttert, da ich keinen Futterneid aufkommen lassen wollte.

Nun zu meinem jetzt eigenen DSH Lupus : Wenn ich z.B. in etwa 60-70 m Entfernung
eine seiner Freundinnnen sehe und dann nach Blickkontakt mit dem anderen Hundeführer
Lupus freigebe, bleibt er fast immer auf halbem Weg noch einmal stehen.
Er nimmt dann mit mir erst noch einmal Blickkontakt auf und holt sich die Erlaubnis, weiter
zu laufen. Er hat wirklich eine tolle Bindung zu mir aufgebaut.
Ich bin mit ihm richtig glücklich geworden. Er war ja schon 18 Monate als er zu mir kam.



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