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- Verstehen unsere Hunde mehr, als wir denken?
Verstehen unsere Hunde mehr, als wir denken? |
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Unseren Balou sah ich vor einigen Jahren im TH sitzen. Er ist sehr sensibel und hatte sich einfach mal aufgegeben, weil man sich seiner dort entledigt hatte. Der Blick ging ins Nichts und Fressen wurde komplett verweigert, er hatte sich in sein Schicksal gefügt. Eigendlich wäre er dort eingegangen, aber es war Liebe auf den ersten Blick, zumindest vorerst von meiner Seite aus
Wir haben aus dem riesen Häufchen Elend wieder einen Hund gemacht, waren uns aber darüber bewußt, daß er seine enttäuschende Vergangenheit niemals ganz ablegen wird. Kurzum wir wurden zusammen glücklich, wußten aber, daß wir diesen Hund niemals mehr irgendwo abgeben können, sei es nur für eine kurze Zeit auf einer ganz tollen Stelle. Das hätte ihn um Lichtjahre zurückgeworfen. Nun ist es passiert er hatte eine Magendrehung, mußte operiert werden und in der Klinik bleiben. Am 2.Tag danach bin ich in die Klinik. Das eine war die Sorge um seine organische Gesundheit, aber zusätzlich die Belastung, daß er in sein altes Schema verfällt. Ich wußte, daß er nicht fressen wird, nichtnur wegen körperlicher Schmerzen. Erst wolle man ihn mir nicht geben, nachdem nochmal hinterfragt wurde und man feststellte, daß er keine Nahrung annahm, brachte man mir meinen Hund samts Futternapf. Er hat sich nicht über mich gefreut. Er hatte denselben Blick, wie damals im TH, hat durch mich hindurchgesehen. Zuerst ein bißchen ratlos und voller Mitleid versuchte ich ihn zu betüddeln. Er ignorierte alles. Als ich merkte, daß ich nicht weiter kam, sprach ich so wie immer zu ihm, mehr noch in einem eindringlichen Ton. Ich erklärte ihm, daß alle auf ihn warten und ich ihn wieder mit nach Hause nehmen werde ohne wenn und aber. Seine Augen wurden zusehens wacher und es kam Leben in seinen Körper zurück. Dann brachte man ihn wieder nach hinten. Es hieß, er müsse dort noch 2 Tage bleiben. Ich meldete Bedenken an, da eine kranke Seele meiner Meinung nach nicht gesund werden kann. Am nächsten Morgen bekam ich einen Anruf aus der Klinik, daß ich meinen Hund bitte gleich abholen möchte, er läßt niemanden mehr an sich ran. Und das von meinem Balouchen, eigendlich ein Schaf. Hat er verstanden, was ich ihm erzählt habe? |
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Tiere vergessen nicht, das ist meine Meinung. Und ich denke wirkliche Herzen die zusammen gehören kann man nicht trennen. Wir Menschen können reden und weinen aber was kein ein Hund? Bellen etwa oder heulen oder einfach das Fressen verweigern. Ich bin der Meinung wahre Hundeliebe spricht in manchen Punkten einfach übers Herz und Herze und Augen brauchen keine Worte!!!
Wünsche für deinen kleinen und für euch alles gute und gute Besserung! Schön wie sich eure Herzen gefunden haben auch wenn es dadurch manche Zeit um so schwerer macht. Z.b. wie in der klinik. Denn ihr kennt euch am besten und ich hätte zu gerne mal die Gesichter der Leute gesehen als du deine Bedenken betont hast aber sie dich doch dann anrufen mußten. Aber schön das sie es dann auch gemacht haben und nicht auf biegen und brechen weiter gemacht haben |
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Ohwei, erstmal gute Besserung deinem Hundi - Magendrehungen sind eine extrem blöde Sache..
![]() Ich denke nicht, dass Hund "verstehen, was du sagst" im Sinne von menschlichem: "Du hast aber bäääh gesagt!". Dafür verstehen sie das, was du eigentlich übermitteln willst, sehr präzise. Ich kann Banshee mit dem gleichen Wort zum Sitzen, weggehen, dableiben oder sonstetwas bringen, das Wort spielt keine große Rolle (ist nur ein Signal von vielen, was es dem Menschen leichter macht), was eine Rolle spielt, ist, was du durch die Aussage rüberbringst. Und das verstehen Hunde weitaus besser als Menschen, denn Menschen lesen die Worte, nicht den Inhalt. Deshalb wäre ein Bücherlesender Hund auch ziemlich sinnlos - er könnte die Worte nicht intepretieren, da sie steril sind, da sie keine Gefühle beinhalten, keine Botschaft. Die Menschen lesen die Worte als Worte und die Botschaft wird bei Büchern meist durch die Kopfarbeit realisiert, also bei einem guten Krimi versinkt man praktisch in dem, was der eigene Kopf einem als "Film" vorspielt. Das Problem bei dieser menschlichen Intepretation ist, dass sie aus etwas "neutralem" etwas eigenständiges macht, etwas "Ich-Bezogenes" praktisch, ergo jeder, der das Buch liest, wird einen mehr oder weniger anderen Film im Kopf haben, während jeder Hund den Inhalt von Worten (so denn er sie nicht mit negativen Dingen verknüpft, die der Mensch ihm eingetrichtert hat) versteht, die Worte aber nicht. |
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Wir HH glauben gerne was wir glauben möchten.
Wenn es uns hilft, guttut, ist es nicht schädlich! "Der Glaube kann Berge versetzen!", sagt man . LG
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Ich brauch' nicht zu glauben, ich habe einen Hund der es mir jeden Tag zigmal zeigt.
![]() Du kannst natürlich auch die Meinung vertreten, dass Hunde zu so etwas nicht fähig sind, bist da ja nicht der Einzige. "Solange es hilft, ist es nicht schädlich".
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Ich denke auch das unsere Hunde uns mehr verstehen als wir manchmal denken.
Wir sollten sie niemals unterschätzen. Es gibt Menschen die glauben daran und andere Menschen denken das ist Humbuk, das ist eben so. Ich denke aber auch, das es auf die Bindung ankommt, ob unsere Hunde uns verstehen und Vertrauen aufbauen und das ist bei euch doch geschehen und ich denke da kannst du echt stolz drauf sein. Ich wünsche euch beiden alles Gute weiterhin.
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Hi,
...kann ich nix zu sagen . Aber du hast verstanden ,was er dir erzählt hat !!! LG Jörg |
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Die kapieren mehr als man denkt,und vergessen auch nix so schnell,so ein Exemplar hab ich auch Zuhause....
Mein Hund war malalleine zuhause.Wir kommen wieder,und sie erstmal nen halben meter Tiefer über den Boden,kopf nach unten.Ichfrag sie was sie gemacht hat,und sie läuft zielsicher eine etage höher,ja da war es dann.Sie hatt zeitungen gefleddert |
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Hunde, Tier überhaupt verstehen meiner Meinung nach mehr als viele denken, so können sie diverse menschliche "Vokabeln" und deren Bedeutung erlernen, ich denke, nicht nur die, die wir ihnen beibringen, sondern auch sonst häufig fallender Wörter un Sätze.
Aber ein Tier ist nicht in der Lage, lange "Vorträge" zu begreifen, auch nicht zu erkennen, was man ihm für die Zukunft verspricht, die Zukunft ist dem Hund egal, er lebt im Hier und Jetzt. Was Dein Hund aber sicher "verstanden" hat, ist die Zeit, die Du in der Klinik mit ihm zugebracht hast, die Zuneigung, die Du ihm entgegengebracht hast und Deine Stimme, die da war, als es ihm schlecht ging. Das hilft mehr als "Betüddeln", einfach da sein. Wer braucht denn schon 1000 Worte? |
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Ich lese gerade ein neues, absolut geniales Buch:
http://www.amazon.de/Wer-denken-will-muss-f%C3%BChlen/dp/… da ist das sehr gut beschrieben, hat was mit Gefühlen/Bindung/Oxytocin/Serotonin zu tun. Das Buch ist für mich die Entdeckung, lohnt sich absolut. Natürlich wirkt das Reden mit deinem Hund, er vertraut dir.
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