Junghund und Kinder |
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Hi zusammen,
ich weiss nicht ob ihr die Situation kennt, aber ich habe das Gefühl, dass sich Kinder Hunden gegenüber immer seltsamer verhalten. Entweder sie starren den Hund an und verhalten sich absolut unnatürlich (Angst?!) oder sie rennen vor ihr her und machen komische Geräusche. Wundern sich dann aber wenn meine hinterher will. Andere Kinder nehmen überhaupt keine Rücksicht und fahren einen mit Rollern oder Rädchen beinahe über den Haufen. Das beste Beispiel hierzu ist ein Junge aus der Nachbarschaft der grundsätzlich wenn er auf seinem Roller unterwegs ist den Hund anstarrt und genau auf sie zufährt. Das ganze wurde dann noch von der Mutter dieses Jungen getoppt. Ich sehe der kommt wie ein Geisteskranker angerast, also gehe ich mit der Nelly an den Straßenrand und stelle mich auf eine Parklücke und nehme sie kurz. Die Mutter kommt mit noch einem Kinder hinterher geschlichen und ranzt mich an ich sollte den Hund ja kurz nehmen. Kein Wort drüber das Kinder vllt. auch Rücksicht nehmen sollten. Ihr Sohn macht das nicht nur bei Hunden sondern auch bei Rentnern die eben nicht mehr gut gehen können und Müttern mit Kinderwägen. Irgendwie ärger ich mich auch immer mehr insgesammt über die Eltern. Da werden die Kinder an die Hand genommen, so dicht wie es nur geht, und super schnell vorbei gelaufen. Manche wechseln sogar die Straßenseite und starren alle Mann die Kleine an als wäre sie ein Fass TNT das jede Minute hoch geht. Ich nehm sie schon kurz wenn ich sehe es kommen Kinder. Aber ich denke halt die Eltern bringen den Kindern damit ein falsches Verhalten bei. Ich weiss noch als ich klein war wurde mir gesagt ich soll Hunden nicht in die Augen starren, nicht vor ihnen her rennen und wenn einer bellt auf gar keinen Fall rennen, sondern so tun als wäre der Hund gar nicht da. Keine Ahnung ob meine Mutter da eine Ausnahme ist, aber keiner meiner Freunde benimmt sich so seltsam gegenüber Hunden. Oder hat das als wir noch Kinder waren. Grundsätzlich hat Nelly gar kein Problem mit Kindern und freut sich auch immer wenn sie mit meinen jüngeren Cousinen spielen kann. Sie sieht auch nicht aus als wäre sie gefährlich (Pudelmischling) und ist es auch nicht. Ich habe allerdings Angst, dass sie wegen diesen ganzen unglücklichen Begegnungen noch ein schlechtes Verhältnis zu Kindern bekommt. Ich habe bei ihr von Welpe an immer aufgepasst, dass sie nur gute Erfahrungen mit Kindern macht, leider wird das so immer schwieriger. Und sie hat ja mit 6 Monaten noch lange nicht aufgehört "Erfahrungen fürs Leben zu sammeln" Ich glaube das ist ein Bisschen lang geworden, aber irgendwie musste das mal raus. Gehts euch genauso, habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht und wie reagiert man da richtig? LG Rina |
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Edit: Aber wieso denn eigentlich Junghund und Kinder?! Ist doch genauso oder eigentlich sogar noch extremer bei großen/erwachsenen Hunden.
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Hund hinter dich nehmen und stehen bleiben, mal gucken was der rollerfahrende Bub dann macht
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Stimmt, kann sein dass das bei Erwachsenen Hunden noch schlimmer ist, groß ist sie inzwischen schon. Gute Kniehöhe hat sie erreicht.
Ich frage mich langsam ob das was mit den ganzen Kampfhundgeschichten in der Presse zu tun hat, oder ob mir das vorher nur nicht so aufgefallen ist, weil ich da noch keinen eigenen Hund hatte, sondern nur mit fremden Hunden mal ne Runde gegangen bin. |
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Ich denke schon das diese Angst mit den Vorfällen zu tun hat.
Mir fällt aber im Allgemeinen auf das Kinder Tieren gegenüber sehr zurückhaltend sind. In dem Freundeskreis meines Sohnes haben kaum Kinder Haustiere und reagieren hier auch immer entsprechend. Die Hunde sind unheimlich und mit Meerschweinchen und Kaninchen können sie nichts anfangen. Ich finde das sehr schade, weil ich der Meinung bin es gibt nichts schöneres als mit Tieren aufzuwachsen. Wenn ich sehe wie mein Sohn mit unseren Hunden umgeht und mit ihnen kuschelt, finde ich das ganz toll. Allerdings sollten die Tiere auch ihren natürlichen Bedürfnissen nachgehen können. Ich sage z.B. immer unsere Schweine und Kaninchen sind keine Kuscheltiere sondern ehr zum anschauen. Gerade die Meeris mögen es gar nicht auf dem Arm rum getragen zu werden. |
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Besonders werden Meerschweinchen und Hamstern Kindern immer wieder als Kuscheltier ins Zimmer gestellt, die brauchen ja nicht viel Platz und Arbeit kann so was kleines auch nicht machen.
Und wenn der Hamster dem Kind dann in den Finger beisst weil er Mittags aus dem Käfig gezerrt wird, mutiert der Hamster in den Erzählungen dann zur blutrünstigen Bestie.
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