Bepinkeln bei Freude?





Hallo,

wir haben ja seit einer knappen Woche einen Pfleghund. Dieser bepinkelt sich wenn er Angst hat (ist schon viiiel besser geworden) und heute hat er das auch gemacht als ich heimkam. Dabei hat er sich nen Ast gefreut! (ist hergekommen, hat mich abgeschleckt...) Kann das sein? Ist das dann Stress Abbau für ihn? ( Er war nicht allein während meiner Abwensheit, das hat er nämlich nie gelernt. )

Und was kann ich dagegen tun? Einfach abwarten ob es besser wird wenn er allgemein mehr Sicherheit gewinnt? Oder habt ihr noch andere Tipps wie man ihm da helfen kann?





Hallo,
letzte Woche war ein Beitrag über so einen änhlichen Fall auf Vox beim Rütter, Vielleicht kannst Du Dir das ja nochmal im Internet anschauen.........!

Der hat den Hund erstmal gelernt, das er auf seiner Decke bleiben muss, wenn jemand kommt und dann wenn er ganz entspannt ist, darf er denjenigen begrüssen.

Gruß Rita




Meine pinkelt aus Unterwürfigkeit. smilie_14.gif Bei uns hilft nur radikales: Auf den Platz schicken, nicht begrüßen, ignorieren. Und zwar so lange bis sie wieder komplett ruhig ist, auch innerlich. Ignorieren heißt übrigens: Nicht anschauen, nicht ansprechen, nicht bemitleiden. Es ist kein Hund da. smilie_24.gif

Zu Hause ists wunderbar, geht ganz ohne, auch wenn Besuch kommt.
Aber wehe wir besuchen diverse Menschen, die sich einfach nicht an die verdammte Regel "IGNORIER DEN HUND!" halten können wall




mh .. nur mal ans Anregung .. auch wenn es wahrscheinlich nicht wirklich weiter hilft ...

ein abschlecken ist nicht immer nur freude, es kann auch genauso beschwichtigung (für was auch immer) gewesen sein.

lg




Hm, mit dem auf den Platz schicken da muss ich drüber nachdenken. Allerings bin ich eigentlich total froh dass er inzwischen öfter aufsteht und auch von selbst herkommt. Haben ihn erst 6 Tage und die ersten zwei davon stand er ja fast gar nicht von seiner Decke auf.

Dass er mit dem Schlecken beschwichtigt kann schon auch sein, er hat einfach Angst vor so vielen Sachen...




Also was Einzelkind sagt ist auch ungefähr das, was Rütter gelehrt hat. Wie wäre es mit völlig ignorieren, damit sie der Situation nicht mehr so viel Beachtung schenkt (also nur wenn du grade heim kommst). Und zu Beginn mal extra oft "heim kommen", damit der Hund nicht so sensibel darauf reagiert. Und bei den Angstsituationen denke ich, dass du ihn einfach langsam an alles gewöhnen musst...
Aber bis dahin musst du wohl putzen-.-




Ignorieren und putzen tu ich eh schon... Denn in den Situationen wo er vor Angst gepinkelt hatte hat er sich nach dem Pinkeln auch gleich noch geduckt. Wer weiß wie da drauf reagiert worden ist.

Ha, extra oft heimkommen das lässt sich super gut machen. Vor allem da ich die nächsten drei Tage frei habe...




Ich würd ihn eher auf den Platz schicken, wirklich.
Er soll dort entspannen und runterkommen. Wenn er die ganze Zeit um dich rumhuscht, springt, tut und macht, dann kommt er nicht runter von seinem Stresslevel, sondern steigert sich eher noch mehr herein, was dann wieder kontraproduktiv ist und er halt später pinkelt, wenn du ihn auch nur flüchtig anschaust. smilie_24.gif

Ich sprech aus Erfahrung.




Lässt sich ja auch kombinieren. Wenn er aufdreht bei der Begrüßung schick ich ihn auf den Platz. (Mach ich mit Maya auch, die kann so ausflippen...)
Gleichzeitig gehe und komme ich einfach öfter damit es nichts Besonderes ist.




Noch eine Anmerkung.
Wenn Du Heim kommst, Deinen Hund auf seinen Platz verweist, dann wars das schon mit ignorieren. Dann hast Du ihn nämlich schon bestätigt.

Also Ignorieren, und zwar nur das. Keine Ansprache, kein Blickkontakt. Wird zwar dann nicht von heute auf morgen besser, aber innerhalb kürzester Zeit wird der Hund das Heimkomm-Ritual verknüpft haben.



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