Ist Hund irritiert, wenn er von Pflegestelle.....





..wieder wegkommt?
Es gibt doch einige Hunde die ein halbes Jahr oder länger in einer Pflegestelle sind und sich da eingelebt haben.
Sie müssten doch trauern wenn sie da wieder wegmüssen, oder?
Oder ist man als Pflegestelle etwas zurückhaltender?





Hunde sind anpassungsfähiger, als man glaubt.

Silvi war ein paar Monate in Spanien in einer privaten Pflegestelle, dann sechs Wochen in Bayern in einer privaten Pflegestelle. Trauer habe ich bei ihr nicht feststellen können.
Sie folgte mir zwei Tage auf Schritt und Tritt durch das Haus und entspannte dann zusehends.

Pflegestellen öffnen nicht stubenreinen Hunden, die kein Haus von innen kennen, oder schwer traumatisierten Hunden den Weg in ihre neue Familie, denn wer will das als Normalmensch schon leisten? Und viele möchten den Hund ja auch persönlich kennenlernen und nicht das Risiko eingehen, ein Überraschungspaket aufzunehmen.

Das bisschen Umstellung schaffen die Hunde dann schon, wenn sie gut behandelt werden.




Also nicht falsc verstehen: Ich finde Pflegestellen klasse super und wichtig und genauso wie du es beschrieben hast. Ich habe nur eben ein paar Seiten nach Hunden durchgesehen und da kam mir eben der GEdanke, da dort ein Hund der mir vor nem halben Jahr schon gefallen hat immer noch ist. Er hat es dort mit Sicherheit um WElten besser als im TH aber vielleicht hängt er ja auch sehr an seinem zuhause..oder geht man eher auf Distanz?




Ich weiß von Leuten, die oft Pflegehunde haben, dass sie die Hunde genauso gut behandeln und erziehen wie die eigenen, aber immer im Hinterkopf behalten, dass der Hund wieder geht. Die Menschen trauern meist sehr, wenn der Hund dann wirklich geht, aber dann zieht ja wieder ein neuer Pflegi ein ....
Es hat, glaube ich, noch jeder Hund geschafft, sich woanders einzuleben (wenn es das passende Zuhause war), aber viele Menschen schaffen es nicht, den Hund wieder abzugeben - und werden zum klassischen Pflegestellenversager! smilie_24.gif

Insofern ist es eher ein menschliches Problem.




Hi,ich hatte mittlerweile 4 Pflegehunde, sie werden gehalten , wie die eigenen Hunde, aber man behält im Hinterkopf , sie müssen ja irgendwann wieder weggehen, die Trauer ist dann fast beim Mensch größer , als beim Hund. Meist kommen die Hunde ja dann als Einzelhund in eine Familie, wo sich absolut alles ums sie dreht und das geniessen sie richtig.
Ich stehe immer in Kontakt mit den neuen Besitzern und weiss daher, dass nach anfänglichem
Zögern, sehr schnell eine gute und schöne Bindung aufgebaut wird.
Deshalb lasse ich mir nur Bilder schicken , die Vor und Nachkontrolle von fremden Personen ( für den Hund) machen, da ich ihn nicht verunsichern möchte. Es fällt sehr schwer sich immer zurück zu halten, aber man muss wirklich an den Hund dabei denken.

Ich sehe es ja auch , wenn die Hunde zu mir kommen, nach leichtem vorsichtigen Betasten, tauen sie doch sehr schnell auf und gliedern sich in das vorhandene Rudel ein.

lg Hilde




Mhm...also gut.....ich schaue ja auch verstärkt nach Hunden in Pflegestellen da ich glaube dass diese Hunde z.B schon stubenrein sind und gerade für Anfänger einfacher zu händeln sind da auch die Pflegestelle mehr zu dem Hund sagen kann....ist die Vermittlung vielleicht auch besser bzw spezieller oder?




Schön , dass Du nach einem Hund aus einer Pflegestelle suchst. Klar, die fühlen sich da wohl, aber wenn die ein neues Zuhause bekommen, dann ebenso auch dort. Wichtig ist die Bindung zur Bezugsperson aufzubauen und sich vorher im Klaren zu sein, wer man ist, ergo den Hund danach auszusuchen. Viel Glück bei der Suche smilie_6.gif




Dauert ja noch ein wenig.....aber gucken kann man ja schon mal...zudem ich beim nächsten Hund alles ein wenig anders machen möchte...erstmal kennenlernen und mal spazieren gehen...dann vielleicht 2-3 x besuchen und dann entscheiden ob man zusammenpasst...ich denke das ist eine gute Vorgehensweise..zudem der Hund dann mich bzw uns schon ein wenig kennt und ihn dann nicht so erschreckt....zuviele GEdanken?




Die Gedanken, die Du Dir machst sind genau richtig und wichtig.

Es ist absolut sinnvoll, einen Hund erst einmal auf einer Pflegestelle kennen zu lernen. Du kannst mehrfach hinfahren, bekommst meist sehr viele Infos über das Tier und siehst, ob der Funke überspringt.

Ich bin momentan das dritte Mal Pflegestelle und habe meinen eigenen Hund selbst von einer Pflegestelle. Ich kann es Dir nur empfehlen. Leider habe ich auch schon einige Male das befremdliche Argument gehört: "Ach, der Hund hat es doch so gut bei Ihnen auf der Pflegestelle, da nehme ich lieber den armen Hund aus dem Tierheim". Das ist aber nur bis zur Nasenspitze gedacht, denn wenn der Pflegehund vermittelt ist, darf ja in der Regel ein neuer Pfelgling einziehen. Und so schlimm es im Tierheim ist, es kommen doch recht viele Menschen dort hin und Gottseidank findet sich für sehr viele Hunde dort auch der passende Mensch.

Die Hunde, die bei mir auf Pflegestelle kamen, sahen vorher auch nicht so schön sauber, gepflegt und gut genährt aus....





@Sommersonne

Genau so ist das tip top, und so sollte es auch jeder machen, der sich einen Hund, wo auch immer anschaffen möchte.

smilie_9.gif smilie_9.gif smilie_9.gif smilie_9.gif



Zufällige Themen
Thema Antworten Aufrufe
Würgekette
6 5113
Leckerchen - wirklich immer ein Erfolg?
22 3209
1 Dateien
Mein Hund und mein Hund - die unendliche Geschichte!
6 3379
Eine Frage zur BH ...
18 2628
Welpenstunde, oh man!
3 1244
Impressum
Powered by: phpMyForum 4.1.16 © Christoph Roeder