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Mein alter Moppi kann nicht mehr |
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Nach langer Zeit sag ich mal wieder "Hallo".
Hab mal wieder großen Kummer ! Mein altes Mopsmädchen Grete kann nicht mehr richtig laufen, ihr sacken die Hinterbeine weg und manchmal kommt sie nicht mal mehr aus ihrem Körbchen. Medikamentös kann man da leider nichts mehr machen, ist Altersschwäche. Seit zwei Wochen trage ich mich jetzt schon mit dem Gedanken sie einschläfern zu lassen. Aber dann guckt sie mich mit ihren alten Knopfaugen an und ich fühle mich wie ein Verräter. Schon der Gedanke daran sie ins Auto zu setzen und mit ihr zum Tierarzt zu fahren, läßt mir die Tränen in die Augen schießen. Sie ist ja sonst auch noch relativ gut drauf, sie frißt gut und freut sich wenn ich nach Hause komme. Aber wenn sie dann wieder mal in ihrer eigenen Sch..... liegt, denke ich das das auch kein würdiges Hundeleben ist. Ich bin jeden Tag aufs neue hin und her gerissen........... Mensch was soll ich bloß machen ? Ich weiß das ich die Entscheidung ganz alleine treffen muß, aber es fällt mir bei ihr so unendlich schwer. |
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Hallo!
Irgendwann wirst Du spüren, dass es soweit ist. Dann fühlst Du Dich nicht mehr als Verräter, sondern als Freund, der Grete auf dem letzten Weg begleitet. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft dazu! |
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Huhu , ich bin , was das angeht leider nicht gut im worte finden ,wünsche euch jedoch alles gute und hoffe dass du einen weg findest damit klarzukommen. Aber eine Idee hätte ich , wenn du dich dazu entschieden hast und es soweit ist , bitte doch deinen Tierarzt zu dir nachhause zu kommen und sie dort einschlafen zu lassen, Unsere Tierärztin hat das damals gemacht und das war wesentlich leichter als zum TA zu fahren
![]() ich wünsche dir viel mut zu einer entscheidung und umarm dich virtuell und fremd mal lg |
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Ich kann deine Gedanken gut nachfühlen, bei mir ist es gerade gut 4 Wochen her, dass ich mein 30-jähriges Pferd einschläfern lassen musste.
Ich denke, Cassya hat da schon die richtigen Worte gefunden. Es kommt der Moment, da WEIßT du, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Bei meiner alten Stute waren es auch "nur" die versagenden Beine. Sämtliche Organe waren in Ordnung, die Zähne noch top, sie war rund und hatte glänzendes Fell usw. Aber als sie mich angeguckt hat, da war mir klar, jetzt muss ich sie gehen lassen. Vielleicht kannst du ihr das Leben etwas leichter machen. Einen Schlafplatz ohne die Umrandung wie beim Körbchen zum Beispiel. Schon weich, aber nicht so, dass sie tief einsinkt, dass ist dann auch sehr anstrengend. Ich weiß nicht, ob man Hunden auch mit bestimmten Futterzusätzen helfen kann. Beim Pferd konnte ich halt im letzten Winter noch gut mit Ingwer und Teufelskralle helfen, sie hatte noch einen wunderschönen Sommer dieses Jahr. Wenn Greta noch zufrieden ist, dann lass sie so würdevoll wie möglich alt werden. Das ist meiner Erfahrung nach auch sehr schwierig für den Menschen. Den richtigen Punkt zu finden zwischen "ja das Tier ist alt und hat seine Zipperlein und es gibt gute und schlechte Tage" und dem Moment, wo es Quälerei ist. Aber du kennst deine Greta, hab das Vertrauen, dass du spüren wirst, wann es Zeit ist. Fühl dich gedrückt! |
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Hast du schon mal an Steroide gedacht , bei einigen hat das nochmal zu einem zweiten Frühling geführt ?
Grade in DER Frage würde ich mir eine zweite Meinung einholen, nicht das du das nachher bereust, vor allem weil du dir unsicher bist. |
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Deine Maus zeigt Dir wenn es soweit ist.Du sieht dann den Blick
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Ja, du wirst es sehen. Die Tiere gucken dann nach innen. Ich weiß nicht, wie ich es besser erklären soll.
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Dieser Weg muß jeder Hundehalter alleine gehen. Nach 20 Hunden und nicht zählbaren Katzen ist es nie zur Routine geworden. Aber ich habe auch gelernt, wie positiv man es auch sehen kann, dass das Unausweichliche in die eigenen Hände gelegt werden darf. Wenn Du Dein Tier wirklich liebst, weißt Du genau, wann der richtige Zeitpunkt da ist. Dein Tier sagt es Dir ganz klar und deutlich.
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... dem kann ich nur zustimmen. Als mein alter Charly sich nicht mehr hinlegen wollte, weil er nicht mehr alleine hochkam, da sah ich es in seinen Augen, daß es nun der richtige Moment war. Ich wusste es - genauso wie ich Monate davor, als die Tierärztin mir sagte, daß sie - wenn ich es wollte - nun den letzten Weg mit uns gehen würde, wusste, daß es noch nicht soweit war. Du wirst es spüren. Und manche Dinge, die wir furchtbar finden, sind es für das Tier wohl nicht. Höre auf Deinen Bauch - gut auf ihn. Fühl Dich umarmt! Liebe Grüsse, Claudia |
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Erst einmal ein liebes Dankeschön an alle !
Ich mußte in den letzten drei Jahren 4 Hunde gehen lassen. Dreimal mußte ich die Entscheidung treffen wann der richtige Zeitpunkt ist. Und ich denke das ich da alles richtig gemacht habe. Nur der Tod von meiner Emma hängt mir immer noch nach. Sie ist alleine gestorben. Sie hatte einen langen Leidensweg hinter sich und die Tierärzte (mehrere ! ) haben mir immer wieder Mut gemacht, das sie es schafft wieder gesund zu werden. Mein Bauchgefühl hat mir damals was ganz anderes gesagt , aber ich wollte den kleinen Funken Hoffnung einfach nicht aufgeben. Ich weiß ja auch das Grete nicht wieder jung und gesund wird , sie ist geschätzte 17 Jahre alt. Sie hatte kein schönes Leben, bevor sie vor zwei Jahren über den Tierschutz zu mir kam. Sie durfte hier noch mal Hund sein, mit allem was da zugehört. Ich konnte ihr noch mal zeigen, das es auch "nette" Menschen gibt . Und sie war so dankbar dafür. Ich habe damals drei Tage gebraucht um Ihr Vertrauen zu gewinnen. Und seit dem war sie mein "Schatten". Sie ist total auf mich fixiert und will mit keinem anderen Mensch etwas zu tun haben. Die Tierarztbesuche waren immer der Horror für sie und auch der tierärztliche Hausbesuch war für sie nicht angenehmer. Ich werde auf meine innere Stimme hören und versuchen den richtigen Zeitpnkt zu finden........ |
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