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Noch mal Deutsch-Drahthaar...Welpen - Seite 2





Deutsch Drahthaar sind toll, mein Freund hat auch einen anfang





Und weil DIE so toll sind, darfman sich auf keine Diskussion mit Ihnen einlassen.

Von der ersten Sekunde an muss man in ALLEN Bereichen den Hund durch den Tag führen, und das WWW-VERHALTEN etablieren.

DANN wirdes eine Freude bleiben IHN als Gefährten umsich zu haben.


LG winken




Susa:

Aber welcher HH gibt einem DD schon jagdähnliche Beschäftigung...., zumindest müssten die
Hunde von erfahrenden und informierten Leuten gekauft werden, aber wer ist das schon smilie_12.gif

Ähnlich war es doch auch mit dem Border, ein so hübscher Hund, aber wer ging schon
auf seine "Berufung" ein. Die Probleme sind doch vorprogrammiert.



Sehe ich ganz genauso.

Wir züchten mal DD. Die Jäger werden sie schon kaufen. Wenn nicht, dann gibt man sie eben auch in "geeignete" Privathände. Die Privathände, die geeignet sind, sind aber rar-

Allerdings sehe ich die Komplikationen beim DD noch stärker als beim Border.




Das wird dann wohl der erste Schritt sein, dass auch der DD zu einer Art Show-Linie mutiert und die Äusserlichkeiten mehr gewürdigt werden, als der jagdliche Trieb.
So ging es doch mit vielen Hunden, wie dem Colli oder Labrador usw.




Befürchte ich leider auch. Es ist schon ein eigenartiges Zeichen, wenn am Bedarf vorbeigezüchtet wird. Der DD ist DER jagdliche Allrounder und wird häufig eingesetzt. Vor einiger Zeit wurde (fast) ausschließlich nur nach der Nachfrage von Jägern gezüchtet. Scheint sich mittlerweile auch zu ändern. Es wird gezüchtet, obwohl keine Nachfrage da ist.




es züchten nicht alle Gebrauchshundezüchter auf Bestellung und die Bestellungen gehen halt auch nicht immer auf...

ich bin inzwischen entspannt...Hauptsache gute Hände, in die die Hunde gehen...d.h. Zeit und den Willen, sich mit dem Hund zu beschäftigen wie z.B. unsere Tierärztin...Jäger machen auch nicht mehr sooo viel mit dem Hund, weil die Waffen inzwischen so gut sind, dass die Arbeit für die Hunde weniger wird...die Hunde arbeiten vielleicht nach der Ausbildung 3-4 Stunden pro Woche jagdlich, machen wir uns doch nix vor...das größte Problem ist, dass die Hunde täglich viel bewegt werden müssen...in Berlin gibt es von den Jägern schon einen DD-Spaziergang...

DD in der Großstadt machen sich übrigens gut: die Hunde sind nervenstark und mögen Menschen, so dass sie in der Großstadt gut zurechtkommen und in Großstädten gibt es wenig freilaufende Hühner und Katzen, wo nix zu jagen ist, kann auch nicht gejagt werden...




Bedarf scheint ja da zu sein, halt von den Nichtjägern.
Gibt es nicht auch DDs, die nicht jagdtgeeignet sind? Weil der Trieb nur untergeordnet da ist? Glaube, dass ich das mal irgendwo gelesen habe. Und die gehen ja schon in private Hand.

Der Nachbar meiner Mutter ist übrigens Jäger und hat nun einen "Deutschen Wachtelhund". Der kleine lernt gerade, ist erst einige Monate alt.
Er wurde wohl auch schon gefragt, woher man die bekommt. Weil die ja so süss sind (ok, der ist wirklich total süss mit seinem Schopf auf dem Kopf). Zum Glück kommt dieser anspruchsvolle Hund wirklich nur in Jägerhand. Aber wenn das mit dem DD schon anfängt, wer weiss, wann diese Rasse frei verkäuflich sein wird.




kanela:

es züchten nicht alle Gebrauchshundezüchter auf Bestellung und die Bestellungen gehen halt auch nicht immer auf...

Bei den meisten schon. Neuzüchter etc. haben da sicher mehr Schwierigkeiten als gute, renommierte. Man sollte sich dessen aber bewusst sein und ggfls. auf das Züchten verzichten.

ich bin inzwischen entspannt...Hauptsache gute Hände, in die die Hunde gehen...d.h. Zeit und den Willen, sich mit dem Hund zu beschäftigen wie z.B. unsere Tierärztin...Jäger machen auch nicht mehr sooo viel mit dem Hund, weil die Waffen inzwischen so gut sind, dass die Arbeit für die Hunde weniger wird...die Hunde arbeiten vielleicht nach der Ausbildung 3-4 Stunden pro Woche jagdlich, machen wir uns doch nix vor...das größte Problem ist, dass die Hunde täglich viel bewegt werden müssen...in Berlin gibt es von den Jägern schon einen DD-Spaziergang...

Finde ich als Jagdhundehalterin ein bisserl naiv gedacht. Es gibt für einen richtigen Jagdhund keine höhere Motivation als am Wild zu arbeiten. Bei allem Respekt vor den Bemühungen einen Jagdhund auch anderweitig auszulasten. Habe ich jahrelang gerne getan. Die Einsicht ist aber bei mir mittlerweile angekommen, dass es für einen Hund die Arbeit am Wild das Größte ist. Bei meinem nächsten Hund würde ich das auf jeden Fall machen wollen. Soviel Selbsteinsicht muss sein.

DD in der Großstadt machen sich übrigens gut: die Hunde sind nervenstark und mögen Menschen, so dass sie in der Großstadt gut zurechtkommen und in Großstädten gibt es wenig freilaufende Hühner und Katzen, wo nix zu jagen ist, kann auch nicht gejagt werden...

Schon eine eigenartige Einstellung. Das Wohl der Hunde sollte an erster Stelle stehen. Mit dieser Einstellung tut man, glaube ich, den Hunden keinen Gefallen.





Siehe oben.




Also ich kann ja nur von mir und den Erfahrungen mit Stella sprechen.
Stella ist sehr sehr jagdambitioniert und deswegen habe ich ihr Alternativen gezeigt, d.h. sie durfte mehr oder weniger jagen. Ich hatte es halt so aufgebaut, dass das Vorstehen positiv bestärkt wurde, d.h. Stella durfte mir durchaus Wild zeigen. Nach einigem Üben durfte sie auch z.B. beim Anzeigen einer Vogelschar, kurz die Vögel aufscheuchen und kam dann auf Pfiff sofort zurück. Das hat meiner Hündin durchaus ausgereicht um ihre Triebe auszuleben. Allerdings hatte ich damals auch ein bisschen Hilfe von unserem damaligen ortsansässigen Jäger, der mir viele Tipps gegeben hatte.
Stella wäre in Händen, wo sie ihre Triebe überhaupt nicht ausleben könnte, meiner Meinung nach definitiv unterfordert gewesen.


Bezüglich der Rasse DD finde ich halt, wie bei vielen Jagdhundrassen, dass die Nachfrage auf Jägerseite nicht mehr so groß ist. Und ich fände es sehr schade, wenn diese Rassen irgendwann im Nirvana verschwinden, weil sich kaum mehr Abnehmer finden.
Allerdings fänd ich ne Showlinie auch total schrecklich!
Ich finde als Nicht-Jäger kann man sich durchaus einen Jagdhund halten, man muss dieser Rasse nur eben Alternativen zeigen.
Man muss halt schauen dass solche Hunde eben zu Menschen kommen, die bereit sind mit ihnen zu arbeiten, weil es wäre doch schade wenn diese Rassen aussterben würden nur weil sich nicht mehr genug Jäger finden.



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