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- Belgischer Schäferhund
Belgischer Schäferhund |
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FCI Klasse 1 / Hütehunde
Widerristhöhe 62 cm für Rüden und 58 cm für Hündinnen. Toleranz von 2 cm nach unten und von 4 cm nach oben. Gewicht 25 - 30 kg für Rüden und 20 - 25 kg für Hündinnen. Auch die langhaarigen Varietäten* sind sehr pflegeleicht: es gibt nur einen Fellwechsel (Unterwolle komplett) pro Jahr, ansonsten haaren sie so gut wie gar nicht; Schmutz fällt beim Trocknen ab. Interessant zu Wissen: Es ist die einzige Hunderasse ohne EIGENGERUCH ! Der Belgier ist für fast alle Sparten des Hundesports geeignet. Der Belgier ist ein "Langsam- und Spätentwickler", aber dadurch bekanntermaßen extrem arbeits-/lernfähig und -willig. Für seine Haltung ist nicht unbedingt ein Garten erforderlich (wenn auch erwünscht), wenn man ihm genügend Beschäftigung und Auslauf gewährt. Sein Hütetrieb läßt ihn Familie und Haus immer aufmerksam bewachen. Der Belgische Schäferhund hat einen leichten Knochenbau und ist eine elegante Erscheinung. Weil er seinen Kopf recht hoch trägt, wirkt ein Belgischer Schäferhund sehr edel und stolz. Im Gegensatz zum Deutschen Schäferhund ist der belgische Schäferhund im Idealfall quadratisch gebaut und wenig gewinkelt. Seine Schulter ist steil abfallend und die Hinterhand sehr wenig gewinkelt. Deshalb ist der Gang des belgischen Schäferhundes weniger raumgreifend. Die steile Hinterhandwinkelung macht Belgische Schäferhunde aber aber auch sehr wendig und schnell. Den gleichen Hundetyp gibt es auch in den Niederlanden: den Hollandse-Herdershond. Körperbau und Aussehen sind fast identisch. Der Belgische Schäferhund hat im Gegensatz zum Hollandsen Herderhond unterschiedlich benannte Fellvarietäten. So ist bei den "Holländern", gestromt erlaubt. Beide Linien stammen etwa aus der gleichen Gegend. Die Trennung erfolgte, als Belgien selbstständig wurde. Geschichte Belgische Schäferhunde waren vor Ende des 19. Jahrhunderts nur als Arbeitshunde von Schäfern und Bauern bekannt. Der "Club du Chien de Berger Belge" wurde am 29. September 1891 in Brüssel gegründet. 1892 fand die erste Zuchtschau für Belgische Schäferhunde statt. Aus diesem Jahr stammt auch der erste Standard. Darin sind 3 Haarvarietäten beschrieben: Langhaar, Rauhhaar und Kurzhaar. Später kam eine weitere Varietät hinzu. Dabei ist es bis heute geblieben: * Groenendael * Tervueren * Laekenois * Malinois Sehr nett beschrieben und mit Bildern findet ihr mehr Infos hier Das Foto zeigt einen imposanten Malinois-Rüden |
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Hallo,
Hier ist die langhaarige Variante Der Tervueren Beim Tervueren hast du verschiedene Farbschläge, beim Malinois ist leider nur die rote Variante anerkannt Hier ein Foto von den 4 Varianten ![]() |
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Obwohl die schwarzen Malis mal megamäßig aussehen .....!!!!!
Naja, Platz wäre schon noch in der Hütte ..... |
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Eigentlich ist die Farbe ja auch nur nebensächlich, denn die Hunde sind einfach vom Charakter her super!
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Hallo ihr Experten,
wenn ihr schon dabei seid. Ich interessiere mich für einen Malinoi oder für einen Hollandse Herder. Wo liegen bei den beiden Hunden die wesentlichen Unterschiede?. Möchte nicht irgendwelche Rassetypischen Eigenschaften vom Standart lesen sondern eigene Erfahrungen mit Rassen beschrieben haben. |
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Da der Malinois sehr gut und sauber durchgezüchtet ist, kannst du dich hervorragend mit den üblichen Beschreibungen informieren.
Wie in jeder Rasse gibt es natürlich auch hier Ausnahmen, aber nicht so viele. Wichtig ist vorab: Was erwartest du von einem Malinois? Wie stellst du dir deinen Hund vor? Was hast du vor mit dem Hund? Ich denke, für den Herder gilt es genauso. Der Tervuere und der Gronendal sind etwas sensibler quasi, sie zeigen allgemein nicht so die Härte wie Herder oder Mali, was sie aber dafür auch etwas entspannter führen läßt. Den Lakenois kann ich nicht einschätzen. Wenn es ein Mali sein soll, so kann ich dir entsprechende Züchter empfehlen, wo du sicher DEINEN Mali finden wirst. Auch eine sehr gute Notvermittlung kann ich dir ans Herz legen, die sehr umsichtig vermittelt und vor allem individuell informiert!! |
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Hallo Heiko, da ich diese beiden Rassen auch sehr klasse finde (würde mir jedoch keinen anschaffen), habe ich mich letztes Jahr auf der Hundeausstellung in Dortmund sehr ausgiebig mit zwei Besitzerinnen von Nederlandse Herdershonds unterhalten. Natürlich kam auch meine Frage zum Unterschied zwischen Mali und Herder, sie sagten mir beide, unabhängig voneinander, daß es da kaum Unterschiede in Bezug auf Arbeitsfreude, Trieb usw. gibt. Und die langhaarige Variante, die mir persönlich sehr gut gefällt wäre ebenso wie bei den Belgiern in der Regel ruhiger, nicht ganz so triebstark. Hier ist ein sehr schönes Bild von einem Herder, langhaariger Schlag: http://www.hundund.de/rassen/foto.php?img=20687&r=281 oder hier: http://www.hundund.de/rassen/foto.php?img=155&r=281 LG Elke
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Danke Elke,
es sind sehr schöne Hunde. Ich tendier mehr zu der kurzhaarigen Variante. Ich hoffe zwar das ich meinen Riko noch lange haben werde. Aber danach muß schon ein Hund her der triebstark ist und nicht die größe eines Jack Russel Terrier hat. Möchte Agility und Obedience mit ihm betreiben. Und da Jenny sehr triebstark ist bin ich es gewohnt und möchte es nicht mehr missen. |
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Hmmm... ich weiß nicht, ob du dir für Agility oder Obedience einen Malli anschaffen solltest!!
Nicht, dass du das mit ihnen nicht machen kannst - aber es liegt nicht unbedingt in ihrer Natur!Mallis und Herder sind triebstarke Beschützer! Alle belgischen Hunderassen sind sehr sensibel (auch Herder und Malli!) und das macht es so "schwierig" mit ihnen zu arbeiten! Denn wenn man als Hundeführer einen Fehler macht, bekommst du ihn nicht mehr so leicht wieder ausgebügelt! Von Wesen her kannst du mit jedem Hund Glück oder Pech haben! Grade wenn man sich einen Welpen zulegt, ist es immer ein Griff in die Wundertüte! Mal ein kleines Beispiel aus unserem Rudel: wir haben drei Mallis. Orkan, Rüde, 5 Jahre alt, ist sehr "wehrlastig", das heißt, er hat zwar Spieltrieb, der Beschützerinstinkt bei ihm überwiegt aber! Darum kann er in Situationen, die ihm gefährlich erscheinen blitzschnell von freundlich auf "böse" umschalten. Chilli, Hündin, 2,5 Jahre alt, ist freundlich und hat einen absolut ausgeprägten Spieltrieb im Alltag. Auf dem Hundeplatz ist sie absolut kompromisslos im Schutzdienst, das heißt, sie läßt sich von Angreifern nicht beeindrucken und beschützt mich auch nachts auf der Straße. Typhoon, 6 Monate alt und Sohn von Chilli und Orkan, hat von beiden Elternteilen etwas abgekriegt! Er ist total verspielt, aber wenn man ihn zum Beipiel am Nackenfall nehmen würde und versucht ihn zu schütteln, dann fliegt er einem direkt ins Gesicht! Ansonsten ist er total verschmust und liegt auch mit uns allen auf der Couch! ![]() Liebe Grüße, Patricia |
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