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- Blutiger Anfänger lehrt blutiger Anfängerin ihren Namen
Blutiger Anfänger lehrt blutiger Anfängerin ihren Namen |
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Hallo,
ich habe das Buch Clicker-Training für Hunde von Martin Pietrella gelesen und nun als erste Übung mit dem Lernen des Namens begonnen. Die Situation ist die, dass Antonia sechs Monate alt und gerade zum ersten Mal läufig ist. Sie ist (erst) seit 2 1/2 Wochen bei uns, nachdem wir sie von einer Pflegestelle abgeholt haben. Antonia hört insbesondere draußen nur sehr bedingt auf ihren Namen. Sie ist super abgelenkt durch die vielen Eindrücke, die auf sie einstürmen. Anfangs mäuselte sie unentwegt und drehte den Kopf nach nahezu jedem Geräusch. Laute Geräusche wie das Kopfsteinpflaster im Dorf machten ihr Angst, ebenso Kühe auf der Weide. Inzwischen ist das etwas besser, aber immer noch so, dass sie sehr unaufmerksam ist. Auf ihren Namen hört sie (draußen) deshalb nur sehr, sehr eingeschränkt. So, und deshalb jetzt diese erste Clicker-Übung. Ich clicker, sobald sie mich ansieht; das klappt in der Wohnung schon sehr gut. Dazu jetzt mehrere Fragen: 1. Nach dem Buch verknüpfe ich das Signalwort erst, wenn die C&B-Handlung sicher kommt. Bei der Übung zum Namen steht dann aber, man soll den Namen sagen und wenn sie dann hersieht: C&B. Ja, was denn jetzt? 2. Wann ist der richtige Zeitpunkt, zu dem durch Ablenkung viel schwierigeren Übungsort Garten oder Spazierweg zu wechseln? 3. Wann gehe ich zur Festigungsphase über? Merke ich den richtigen Moment? Was sind denn übliche Zeitrahmen: Minuten, Stunden, Tage? 4. Wie sieht es aus mit dem Vermengen von klassischer (positiv verstärkender) Hundeschule und Clicker-Training, sollte man das generell lassen oder kann man auch beides nebenher machen? Hier gibt es ja sicher erfahrene Clickerer, die mir weiterhelfen können. Vielen Dank im Voraus. Gruß, Bernhard |
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Schreib´ das doch mal unter der Rubrik "Clicker" - aus der Überschrift kann man nämlich nicht erkennen, daß es um eine Clicker-Frage geht.
... leider bin ich darin selbst nicht geübt, habe es nur mal mit dem Pferd gemacht - der apportiert nun...
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ääähhhmmm, wo steht es denn deiner Meinung nach? Gruß, Bernhard |
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Es steht doch in der Rubrik Clicker Training
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Hallo Bernhard,
erstmal vorweg. Du möchtest, dass sie dich ansieht, wenn sie ihren Namen hört? Oder soll sie kommen? Das Schau-Training habe ich so gemacht, dass ich einen Tag lang den Clicker nicht aus der Hand gelegt habe und jedes Mal, wenn er mich angeschaut hat, geklickt habe mit Futter hinterher. Nach etwa 3h hatte er es mehr als raus und hat mich unentwegt fixiert Dann habe ich es auch direkt draußen fortgesetzt. Als ich sicher war, dass er weiß, dass ichs gut finde, dass er mich anschaut, habe ich Kommando "Schau" dazugegeben, damit er mich nicht unentwegt anglotzen muss, sondern nur, wenn es erwünscht wird. Sitz und Platz habe ich klassisch konditioniert. Innerhalb einer Übung würde ich nicht sowohl klassiscvh konitionieren als auch clickern, weil einfach kein Bedarf dafür ist. Der Hund kann ja dann nicht mehr anders.... Kombinieren könntest du fürs Feintuning. Also Platz klassisch konditionieren und dann später das korrekte Legen "nach hinten" mit dem Clicker. ...lange Rede, ...: 1) erst Handlung, dann Signalwort dazu 2) sobald Hund verstanden hat, was du von ihm willst und das gewünschte Verhalten ständig und gerne in der Wohnung anbietet. Nicht erst, wenn sie sicher schon Kommando mit Handlung verbindet, sondern erstmal alles überall klickern, dananch erst KOmmando. 3) das merkst du. Anhaltspunkt: wenn sie einfach bei ca. 8 von 10 mal Namen rufen reagiert 4) Geschmackssache. ich persönlich konditionierte Grundkommandos klassisch, fürs Feintuning dann operant. Die Imke würde jetzt von Anfang an clickern...;) LG |
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Hallo Proudabout,
ich möchte, dass sie mich ansieht, wenn sie ihren Namen hört. Sozusagen als Fundament für alle Kommandos, die noch folgen werden, weil ich denke, dass sie erstmal aufmerksam sein sollte, bevor ich ein Kommando/Signal gebe. Ok, das hilft mir schonmal sehr weiter. Momentaner Zustand in der Wohnung ist, dass ich schon sehr findig sein muss, damit der Hund mich nicht dauernd ansieht, wenn ich mit ihm üben will Oh Gott, nicht dass ich jetzt in die Erwartungsfalle stolpere! Ich muss noch viel lernen...aber immerhin weiß ich schon, dass ich vermutlich mehr über uns lernen muss als mein Hund Danke nochmal, Bernhard P.S.: Warum hast du ein separates Schau erfunden statt den Namen als Signal zu verwenden? |
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Hallo,
ah verstehe. Das er mich ansieht, wenn der Name kommt, war bei uns die Vorstufe vom "Schau". Das habe ich wie oben beschrieben aufgebaut. Das andauernde Ansehen beim Fußgehen, ist bei uns "Schau". Das Ansehen beim Namen rufen kam von alleine mit der Zeit. Er hat einfach kapiert, dass sowieso gleich was passiert, wenn ich ihn anspreche und dass man da auch gleich einen Blick riskieren kann..oder so ähnlich Aber wenn sie dich ansehen soll beim Namen, dann kriegst du das mit dem Clicker prima und schnell hin. Ganz am Anfang hat Skye mich auch nie angesehen. Hunde schauen einem ja auch nicht gerne in die Augen wenn sie noch unsicher sind. Da habe ich ihn einfach vorm Futternapf sitzen lassen, bis er mich angeschaut hat. Dann durfte er fresen. Es dauert zwar ne Weile, aber wenn Hund nicht zum Fressen darf, dann probiert er alles mögliche aus, irgendwann auch der direkte Blick. Dann sofort Bestätigen und ab da gibt es C& B fürs Anblicken. Man muss zwei drei Mal den richtigen MOment erwischen, dann läufts von alleine |
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Hi,
--------------- @Proudabout: Vielen Dank für die Erklärung. Bei der Frage nach dem Mixen von klassischem und Clicker-Training ging es mir nur darum, ob es ok ist, wenn wir einige Grundkommandos in der Hundeschule klassisch lernen, anderes aber per Clicker. Dass man nicht beides für den gleichen Befehl machen sollte/muss, leuchtet mir ein. --------------- Ich habe draußen weiter geclickert und das mit dem Ansehen hat auch dort schon erstaunlich gut funktioniert. Nun stecke ich aber fest. Zunächst weiß ich nicht, ob man Übungen streng nacheinander machen sollte, also erst eine Übung so weit treiben, bis sie sitzt, bevor man mit einer neuen anfängt. Oder ob man auch an verschiedenen Übungen arbeiten kann, etwa heute Morgen das Ansehen, heute Mittag das Pfötchen geben, heute Nachmittag wieder das Ansehen. Außerdem hatte ich heute Morgen das Problem, dass Antonia sehr unkreativ vor mir saß und nix machte außer nach der Belohnung zu starren. Ich wollte clickern, wenn sie die Pfote anhebt (fürs Kommando Pfötchen geben) und habe wie gebannt auf ihre Pfote geblickt, die sich aber nicht rühren wollte. Irgendwann verlor Antonia die Geduld und trippelte etwas nach links oder rechts oder machte Platz. Wenn sich dabei die rechte Pfote vom Boden entfernte, habe ich geclickert. Aber ich glaube, sie hat nicht gerafft, was genau ich belohnt habe (vielleicht war ich zu ungenau?). Mir scheint, dass das Clickern gerade am Anfang ein ziemliches Geduldsspiel ist, kann das sein? Und den Hund dann bei der Stange zu halten, kommt mir dabei wahnsinnig schwer vor. Irgendwelche Tipps? Gruß, Bernhard |
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Hallo Bernhard,
warum versteiftst du dich so auf den Clicker? Ich bin der Meinung, man braucht nicht für alles einen Clicker. Handhabe es doch am besten nach Gefühl. Du kennst deinen Hund am besten und du siehst auch seine Reaktionen. Google doch mal noch Tricktraining. Z.B. gibt es fürs Pfötchen geben auch andere Wege, die gut sind. Z.B. Leckerli in die geschlossene Hand und warten, irgendwann wird der Hund versuchen auch die Pfote einzusetzten, um dran zu kommen. Sowie ihre Pfote auf deiner Hand ist, Hand auf machen und Leckerlie fressen lassen. Das hat bei Arni ca. 10 Minuten gedauert.
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Hallo wautzi,
naja, es ist nicht wirklich so, dass ich mich auf's Clickern versteife. Ich fang ja gerade erst damit an und versuche, den richtigen Weg zu finden. Ist ja auch bei mir eine Übungssache. Klar kann Antonia das Pfötchengeben auch anders lernen. Ich habe mir für meine ersten Clicker-Schritte diesen Trick ausgesucht, weil er so herrlich überflüssig ist und wenn ich dabei beim Training was falsch mache, habe ich mir nicht gleich die wirklich wichtigen Kommandos versaut. Sollte das Clickern bei Antonia nicht fruchten, lasse ich es gerne wieder sein. Aber nach zwei, drei Tagen die Flinte ins Korn zu werfen, liegt mir auch nicht. Ich denke, ich muss einfach noch den passenden Schlüssel finden und Antonia dazu bringen, dann durch diese Tür zu gehen. Gruß, Bernhard |
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