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- Aktiven Hund durch Bewegung auslasten - Ja oder Nein? - Seite 6
Aktiven Hund durch Bewegung auslasten - Ja oder Nein? - Seite 6 |
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Ich richte unser "Arbeitspensum" und die Art der Beschäftigung danach wieviel Zeit ich habe und was die Hunde brauchen. In der Regel bekommt jeder eineinhalb Stunden Spaziergang plus Spiel und Beschäftigung im Garten.
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Einem lauffreudigen Hund würde ich unbedingt die Chance zum Rennen geben. Aber das sollte nicht die einzige Beschäftigung sein, und sollte es ihm Probleme machen, dass er zuhause zu "hochgefahren" ist und schwer zur Ruhe kommt, sollte man Kopfarbeit zum Ende eines Spaziergangs machen, dass er die Chance hat, herunter zu kommen.
Allgemein nach einer Methode zu handeln, egal welche, würde ich niemals tun. Es kommt immer auf den einzelnen Hund an, ob es für ihn gut ist, und dass er Spaß hat, seine Talente ausleben kann, ist doch schon allein eine tolle Sache. |
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Hmmm.....Lob an Euch
obwohl ich mich manchmal auch frage, ob Ihr arbeitet und auch noch anderen Beschäftigungen nachgeht....ich stimme da Enjoy zu:
...versteht mich nicht falsch: Ich möchte meinem Hund das ermöglichen, was er braucht; aber mich und meine Familie komplett danach richten??? Mein Zeitplan sieht täglich ca. 3 Stunden vor, die ich nur Lotta widme, ansonsten ist sie bei uns dabei....schliesslich haben zufriedene und entspannte Halter, die neben Hund, Familie, Arbeit und anderen Verpflichtungen auch mal ein Buch lesen, Freunde treffen oder anderen Dingen nachgehen auch zufriedene und entspannte Hunde.... Man sollte sich vor der Entscheidung für einen bestimmten Hund überlegen, welches Energielevel der Hund und man selbst/die Familie hat (um es mit Cesar Milan in seinem Buch: "welcher Hund passt zu mir?") in kurzen Worten zusammenzufassen
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Ich denke manchmal ist weniger mehr und manchmal ist mehr besser. Das kommt auf viele Faktoren an. Dabei ist die Rasse garnicht so ausschlagsgebend sondern welche Andrenalinausschüttungen beim einzelnen Hund statt finden. Welche Art von Streß dabei ausgelöst werden.
Ich kann mit zu viel Bewegung den Hund wirklich hochpuschen und er kann weit über sein gutes an Belastungsgrenze hinausschießen. Zu wenig Auslastung läßt den Hund verkümmern physisch genauso wie psychisch. Gerade active Rassen schnell hochgeschaukelt schießen gerne übers Ziel hinaus andere müssen sogar alle Reize empfangen um genügend Bewegung zu bekommen. Sprich jeder muss individuell das richtige Maß für seinen Hund finden und dies wird in der Regel eine gute Mischung aus körperlicher Bewegung und geistigen Reizen sein. |
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Sehr interessante Frage.
Mein Skipper ist ein Border Cllie und absolut die Ruhe selbst. Ich lasse ihm jede Bewegung die er verlangt weil dass ist nicht viel, allerdings mache ich Abends nach der Arbeit ziemlich viel mit ihm. Obedience und vorallem viel Agility( 1-3 mal die Woche ob Training oder Turnier) Solo ist ein Border Collie und dass erste was er lernen musste ist RUHE. Ich konnte mit ihm das Agility erst im Alter von 7 Monate langsam mit Tunnel aufbauen denn nur die kleinste Pushung führte zu einem sehr hektischen und überaus hysterischen- unkonzentrierten Hund. Jetzt mit 11 Monaten lässt er sich toll trainieren, ist immer mit direkt 180 dabei aber sehr konzentriert. Was bei ihm wichtig ist dass er weiß wann Ruhe ist und dass vorallem ich ruhig bleibe. Er bekommt auch viel Beschäftigung ( Agility 1 mal die Woche, zwischendurch Obedience Training und einmal die Woche Hütetraining) Obi und Hüten ist ja ehr eine ruhige Sportart im Agility ist er mittlerweile sehr entspannt. Alles im allem würde ich sage dass es von Hund zu Hund einfach unterschiedlich ist. Skipper ist ruhig und bekommt genauso viel Auslastung wie der hibbelige Solo, allerdings muss ich den Skipper halt viel mit Stimme und Körpersprache motivieren was ich bei Solo in Ruhe und bestimmt wiedergeben muss. Ich denke es kommt auch einfach viel darauf an wieviel Zeit man selber hat. Meinem aktiven Hund macht es nicht viel aus wenn ich einfach mal zwei Tage keine Zeit zum trainieren habe und 3 mal am Tag seine normale Gassirunde geht, sowie es dem ruhigen Hund nichts aus macht mal 2 Tage am Stück richtig Aktion zu haben. Vlg Sarah |
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Interessantes Thema.
Hier ist es so, dass die Hunde sich grundsätzlich nach uns und unserem Tagesablauf zu richten haben. Da ich zwei ganz unterschiedliche Hunde habe, halte ich es auch mit der Auslastung unterschiedlich. Die lauffreudige Mali hat einen Hang zur Uebererregbarkeit und neigt zu Hyperaktivität. Mit ihr trainiere ich Ruhe und tendiere Richtung der Meinung von Baumann. Nebst zweimal wöchentlichem IPO-Training auf dem Hundeplatz läuft unter der Woche nicht viel. Ruhige Spaziergänge, Schmusen, Massagen und etwas Fährten. Aber pro Tag beschäftigte ich sie nicht mehr als max. 2 Stunden. An den Wochenenden gibts auch mal mehr, weil mir danach ist zu wandern. Meine Erfahrungen mit ihr sind, dass sie auch nach 5 Stunden Wandern nicht ausgeglichener ist, als nach einem normalen Wochentagsprogramm. Im Gegenteil, nach so einem Wandertag folgt ein Ruhetag damit sie ihr Level wieder runterfahren kann. Bei ihr ist klar: Weniger ist mehr. Der ruhige Staff ist innerlich total ausgeglichen und in sich ruhend. Ihm ist es egal, ob wir viel oder wenig machen. Er dreht aber auch nicht hoch, wenn wir viel machen. Mit ihm kann ich mich getrost austoben. Er nimmt es mir aber auch nicht übel, wenn mal nix läuft. Der perfekte "ich pass überall rein und mach alles mit ohne Stress" - Hund. Ich finde, es ist auch ein Unterschied ob wir einfach "nur" von lauffreudigen Hunden sprechen, mit guten Nerven, innerlich stabil und in sich, oder ob wir von nervösen, unsicheren, etwas angekratzen, hyperaktiven Hunden sprechen. Man sollte das Pensum auf das einzelne Individum anpassen und grundsätzlich auch an die eigenen Lebensumstände. Pauschalisierungen lehne ich ab. LG, Patricia |
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Finde ich eine sehr passende Aussage für den gesamten Thread. Obwohl hier mindestens ebenso viele Meinungen wie Seiten zu finden sind ist das eine sehr gute Diskussion. Jeder richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen seines Hundes und versucht dabei ein Optimum zu erreichen. Für sich, die Familie und den Hund/die Hunde. Was will man mehr?
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obwohl ich mich manchmal auch frage, ob Ihr arbeitet und auch noch anderen Beschäftigungen nachgeht....ich stimme da Enjoy zu:
