Es gibt im amerikanischen recht viele Ausbildungsmanuals von den unterschiedlichsten Ausbildern. Die Ausbildungsgrundschritte ähneln sich in den meisten Fällen. Leider ist es in Deutschland noch nicht so weit, dass eine einheitliche Meinung für die Ausbildung vorliegt. Vielmehr werden recht viele Dinge in die Ausbildungsart und -weise hineininterpretiert.
Gerade das Thema Tempo ist ein viel diskutierter Punkt. Wir sind gerade das Wochenende aus England zurückgekommen und haben dort einer Mantrailing-Gruppe
Search Dogs Essex
Mit dem Hintergrund von seinem Hund Informationen zu erhalten auch wenn man den Verlauf eines Trails nicht kennt, ergeben sich für den Bereich der Ausbildung einige Fakten, die zu beachten sind. Das Buch von Kevin Kocher beschreibt eine umfangreiche und einfache Ausbildungssystematik. Dieses Buch wurde im letzten Jahr ins Deutsche übersetzt und ist nun beim Drucker. Wir hoffen, dass wir die ersten Exemplare zu Ostern passend zu unserem 3. Annual ManTrailing Seminar in Lippstadt in Händen halten können.
Ich trainiere seit vielen Jahren verschiedenste Hunderassen in dem Bereich und habe selber 2 Hounds. Hier mal ein Link zum
Tagebuch des Pater Braun. Nach einigen Diensthunden der 3 Spezialist in unserem Team.
Das Tempo um dem Hund das tollste Spiel der Welt beizubringen ist schnell und es wartet am Ende ein großer Reward auf ihn.
Mal ein paar Ausführungen zum Spiel selbst.
„Es ist nicht schwierig. Es ist nicht hart. Verwendet den Intensity, um Mantrailing zum größten Spass zu machen, die der Hund tun kann.“ K. Kocher
Definition - der Intensity(Motivationsübung) ist eine kurze, fokussierte Übung, die das Interesse des Hundes kontrolliert auf eine vorgegebene Spur bringen und einen hohen Spassfaktor vermittelt.
Der Intensity unterliegt Regeln, die aufgeschlüsselt folgendes besagen.
kurz: 2-10min. für jede Übung
fokussierte Übung: erlaubt es dem HF den Spurverlauf zu isolieren und kritische Verhaltensweisen zu korrigieren
konzipieren: mit Zweck und gewünschten Ergebnis, das gemessen werden kann. Deshalb muss jede Übung seitens Instruktor/ HF geplant werden
unterrichten: neue Varianten und Komponenten dem Hund vermitteln
üben: da Hunde durch Wiederholung lernen, ist es zu wichtig Übungen unter kontrollierten Bedingungen zu wiederholt, um ein Verhalten fest zu etablieren.
natürliche Verhaltensweisen des Hundes: aufgrund der Übungen werden nur bestimmte natürliche Verhaltensweisen des Hundes herausgearbeitet, die für die Sucharbeit benötigt werden
Übungsgelände: wichtig ist auf großen Flächen zu trainieren, um das Verhalten des Hundes bei der Ausarbeitung eines Spurverlaufs kontrollieren zu können.
unmittelbares Feedback: Lob, wenn das Verhalten korrekt war. eine Korrektur (Line-Check und Unmutslaut ) wenn es falsch war. Unmittelbares Feed-back ist der kritischte Teil für Lernen- und Verhaltenänderungen.
mit hohem Spassfaktor für den Hund: es ist ein Spiel und es muss dem Hund Spass bereiten, dann will er dieses Spiel immer spielen. Dann macht er seinen Job auch gut.
Insbesondere die natürlichen Verhaltensweisen der Hunde sind bei allen Rassen gleich. Es sind funktionelle Verhaltensweisen, die der Hund beim Jagen nach Wild nutzt. Diese machen wir uns zu nutzen und wer seinen Hund schlecht lesen kann, der ist mit dem vermindern des Tempos schlecht beraten.
Hier der Link dazu
Hund lesen