Hund auslasten oder austesten?

[/quote]

Er achtet nicht darauf, Dich nicht, wenn DU keine Befehle gibst. Wie wärs z. B. mit "sitz-Bleib", "Platz-Bleuib" und das, solange es DIR paßt.zitieren[/quote][quote=Rodin]

Ähm, genau das ist der Punkt, sobald ich sitz oder Fuss oder sonst was Befehle ist Ruhe und das auch längere Zeit.
Solange er nur unbefehligt nebenher trottelt gibts Theater.



Verstehe ich das jetzt richtig? Wenn du auf dem Hundeplatz oder in der
Fußgängerzone bist und jemand unterhält sich mit dir, dann legt er sich
auf dein Platz hin und ist ruhig? Du brauchst ihn dann nicht beachten, nicht
korrigieren, kein gefiepe? Dann mach das doch so.
Wenn du auf den Hundeplatz gehst und du läßt ihn aus dem Auto sagst Fuß
dann läuft er brav neben dir im Fuß? Du mußt nicht ständig ermahnen,
du mußt ihn nicht mit Leckerli vollstopfen, er fordert keine Aufmerksameit?
Unglaublich, aber wenn das so ist, dann mach das so und schmeiß deine
Leckerli weg.
Das könnte nämlich auch eine Ursache des Problems sein, wenn es denn eins
ist . So wie du schreibst wird viel und großzügig Leckerli gegeben und so
wie es sich anhört dann auch das unerwünschte Verhalten bestätigt.
Aufs Timing kommts an, wenn ich einem Hund der einen anderen fixiert
Leckerli zustopfe, dann bestätige ich das fixieren. Das führt nicht dazu, dass
der Hund lernt, Frauchen ist toller als der andere Hund, sondern andere Hund
androhen ist richtig, dafür gibts Kekse.
Wenn du von deinem Hund durch körperliche Präsenz Respekt forderst, dann
steht zuerst die Aufforderung von dir zum Dialog. Reagiert dein Hund darauf nicht
mußt du deutlicher werden, das schon. Aber sobald dein Hund auch nur die
kleinsten Signale in deine Richtung sendet muß sofort der Druck weg und wieder
auf freundliche Einladung geschaltet werden.




Mette:



Er achtet nicht darauf, Dich nicht, wenn DU keine Befehle gibst. Wie wärs z. B. mit "sitz-Bleib", "Platz-Bleuib" und das, solange es DIR paßt.zitieren[/quote]

Rodin:



Ähm, genau das ist der Punkt, sobald ich sitz oder Fuss oder sonst was Befehle ist Ruhe und das auch längere Zeit.
Solange er nur unbefehligt nebenher trottelt gibts Theater.




***Kann er "tragen", etwas längere Zeit herumtragen? Ein Tau-Apportel z. B.? Dann stopf ihm das ins Mäulchen, er hat was zu tun, und kommt dabei schlecht zum fiepen, denn sobald er damit anfängt, gibts das Apportel auf den Boden geworfen und für ihn das Aufnehmen und Tragen. Wäre z. B. so eine Idee. Es gibt ja so kleine, die man auch leicht zwischendurch in die Tasche stecken kann!


Liebe Grüße
Gini, Rodin & Primo




Ich kann mir ganz ehrlich nicht vorstellen, dass dein Hund ein vollkommen anderer ist, wenn er Kommandos empfängt.

Irgendwie musst du ja mal angefangen haben mit ihm zu arbeiten.
Wie hat es denn da geklappt?
Wie hat er die Kommandos gelernt?

Meine Vermutungen:

1. Deine Erzählungen sind nicht ganz stimmig und der Hund ist auch mit Kommandos nicht so 100%tig ruhig, wie du es schreibst.

2. Der Hund bekommt viel zu viel Aufmerksamkeit und nonstop Action, so dass er einfach nie gelernt hat, was Ruhe ist und mit "nichts tun" umzugehen.

Korrekturen in dem Stadium der Erregtheit würde ich auch sein lassen.
Bei so einem Hund kannst du (wenn er bereits auf 180 ist) mit der Dachlatte kommen und es bringt immer noch nichts. Das will ja keiner.

Worum geht es dir also genau.

Um die Situation auf dem Platz?

Oder um den gesamten Alltag?

Denn er zeigt sich ja anscheinend nicht nur auf dem Platz so und wird auch im Alltag mit dir sehr rabiat (zwicken).

Ist der Hund denn mal gesundheitlich durchgecheckt worden?




nicht zu vergessen er ist ein Bordercollie-Pudel-Mix Genie und Wahnsinn liegen schon bei den Ursprungsrassen dicht zusammen. Ruhe lernen, konsequente Führung und vorallem cool bleiben.

In einem anderen Fred beschreibst du ja dass es noch ganz andere Probleme gibt. Such dir doch mal einen guten Trainer der dich auch mal zu Hause und bei diesen chaotischen Spaziergängen beobachtet.

Ich denke echt das Problem liegt eher bei dir und deiner Einstellung als beim Hund.



Viele der früher beschriebenen Probleme sind längst aufgeräumt. Er fixiert keine Menschen mehr, er fällt keiner Bewegenden Sachen an, er springt nicht unterm Sitz hoch wenn ich wo sitze und wer vorbeigeht, er drängelt nicht vor wenn er hinterher trotteln soll.
Perfekt ist er nicht, aber was ist das schon...

@Sabine, ja es ist echt so, ich kann in der Innenstadt an einer Bushalte stehn, ohne Leckerchen. Wenn ich nur stehnbleibe und Warte spinnt er rum japst, jammert hibbelt.
Wenn ich Sitz sage sitzt er. Erst mit dem Blick zu mir, nach einer Weile schweift der Blick aber er bleibt scheinbar gelassen.

Auf dem Platz brauch ich dann schon etwas mehr als nur einmal Sitz. Da muss ich dann gleichmal flott eine serien an übungen machen. Aber ich kann ihn z.b ablegen, 10m weiter gehen (mach ich nur gesichert) und ihn dann "hier" rufen. Er bleibt liegen bis ich Rufe.

@Rodin, Sachen rumtragen ist bei ihm noch eine höhere Kunst. Wir üben Aportieren noch in sehr abgelegenen Gebieten, in der Wohnung klappt es. Tragen kann er in der Wohung ohne ablenkung bedingt.

Wenn Jacky eine Übung 100% verstanden und sammt Befehl verinnerlicht hatt (also wirklich im Schlaf), führt er sie auch sicher aus, egal wo.


Der Alltag läuft, er läuft viel unbeachtet neben mir und bekomm an gewählten Stellen Freigabe. Ich kann nebenher den Müll tragen oder sonst was.

Gesundheitlich gecheckt worden ist der Hund nicht, das sind ja eigendlich alles nur Eigenschaften von einem etwas aktiveren Hund der alles ausprobieren will. Auch wenn ich schon öfter gesagt bekommen hab, von anderen Hundebesitzern, das sie sowas noch nie gesehn hätten. (renn und spinn anfälle, zickzack rennen sobald er freigebe hat, Schnürsenkel am Farrad öffnen, vor einem auf zwei Beinen auf und ab springen (ja er springt auf 2 beinen ab), oder ist es unnormal das ein Hund wenn ich ihn freigebe auf einem Feld im Kreis rennt...?)

Problem bei der Einstellung zum Hund? Wie soll ich ihn den Sehen?
Noch weniger unbewusste Aumerksamkeit geben? Noch mehr den eigenen Weg gehen und ihn nicht beachten?

Was würdet ihr machen wenn ein Hund um Aufmerksamkeit zu bekommen an den Hosenbeine zupft? Weiter nicht beachten, oder kräftig anpflaumen.
Eins von beidem mach ich immer, oft ignoriere ich es und ihn. Aber geholfen hats nur für normale Situationen, sobald er richtig unter Strom steht zupft er wider. Das kommt alle paar Tage vor.

Der Hund ist in Ländlicher Gegend und Daheim die meiste Zeit ruhig und entspannt, trottelt unbeachtet vor sich hin. Fährt aber bei minimalstem Anlass voll hoch wenn ich es nicht mit Nein, rechzeitig unterbinde. Auch unter Befehl ist er ruhig (kp wie es innerlich aussiht, äuserlich schon), dann hat er ja eine Aufgabe zu erfüllen und kann nicht hochfahren.
Inzwischen lässt er sich aus dem hochgefahrenen Zustand in einen Befehl beordern, abbruchsignal kommt aber nicht an.




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