Gassi mit Kopfhörern

ich hab Musik im Ohr. Morgens, wenn alles ruhig ist, genieße ich das Vogelgezwitscher, aber mittags und nachmittags, wenn die Massen stürmen, hab ich Knopf im Ohr (zum Sport sowieso als psychomotorische Stimulans).
Meine alte Dame liebt inzwischen gemütliche Spaziergänge, die so gar nicht mein Ding sind.
Und warum sollte Musik im Ohr den Kontakt zu meinem Hund stören? Den Zusammenhang sehe ich nicht. Ich kann mit ihm genauso interagieren wie ohne Musik. Ich kann ihn auch genauso im Auge behalten. Und wenn ich nicht gerade die Hörer nehme, die den Gehörgang verstopfen, kann ich fast genauso gut hören wie ohne.
Ergo: warum nicht?



@Rosa

Ein Knopf im Ohr stört mit Sicherheit nicht bei jedem Menschen die Kommunikation mit seinem Hund, aber die Beobachtungen und Erfahrungen, die ich hier in letzter Zeit gemacht habe waren halt so.

Und vielfach war es auch so, dass die Musik der Leute so laut war, dass selbst ich im Vorbeigehen das Lied hören und erkennen konnte.





Für mich käme es nicht in Frage aber wenn die Musik nicht zu laut ist dann ist es wahrscheinlich auch nicht so wild.

Lg Birgit



Hallo,

also für mich kommt das garnicht in Frage. Ich habe ja schon mit Mütze im Winter das Gefühl die Umgebung nicht richtig mit allen Sinnen "im Auge" haben zu können.

Grundsätzlich lenkt Gedudel im Ohr (auch leises) meiner Meinung nach vom Hund und der Umwelt ab. Schnelle Radfahrer von hinten kann man oft eher hören und wenn sie zu sehen sind, sind sie meistens schon extrem nah dran, da läuft nicht nur der Hund Gefahr unter die Räder zu kommen. Mit Autos ist das sowieso eine Gefahr, auch wenn die eher selten im Wald unterwegs sind. Wild im Unterholz ist auch meist nur durchs Gehör FRÜHZEITIG auszumachen, genauso wie manche Hunde, die sich von hinten an einen ranpirschen. Die Liste ließe sich noch um einiges erweitern. Ohne gutes Gehör kann es schon zur ein oder anderen Gefahrensituation kommen.

FAZIT: Mit Knopf im Ohr Gassi? Unverantwortlich und nicht mit mir!

LG Kagome

Powered by: phpMyForum © Christoph Roeder