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Sind Tennisbälle wirklich schädlich für meinen Jacki und welche Alternative gibt es?

ich besitze einen reinrassigen jack russel, langbeinige ausführung, der am 26.2.12 ein jahr alt wird, sein ballinteresse wird nur durchgehend gefördert und damit seine lauffreudigkeit weiter geprägt, wenn ich mit ihm mit dem tennisball per fuß (tribbeln), schießen und per hand werfe, übrigere bälle bis fußbälle zerlegt er im schnellverfahren; den tennisball nicht; der alternativball muß mindestens so gut springen, wie ein tennisball; ihr könnt mir glauben ich habe bereits alle mir zugänglichen sogenannten hundebälle ausprobiert. die letzten 5 pack hat in zwei hälften, wie die druckluftkugel von otto gehricke zerlegt; ich bin für jede gute nachricht bzw. antwort/rat dankbar...



Hallo!

Ich habe gute Erfahrungen mit dem Huck-Ball von Westpaw gemacht - allerdings ist dieser Vollgummiball im Vergleich zu Tennisbällen schwerer, paßt aber auch in die Ballschleudern, wenn Du die kleinere Version nimmst.

Mein Hund bekommt den Ball auf alle Fälle nicht kaputt und er hat sonst schon einiges zerlegt.

Liebe Grüße

Cony




Ballinteresse fördern? Du willst mit Absicht einen Balljunkie aus ihm machen?
Verstehe ich das richtig so?
Bevor du daran weiter arbeitest, solltest du dich mit dem Thema und seiner
Problematik für den Hund auseinandersetzen. Und vielleicht deinen Plan überdenken.



hi,

warum sollte man denn aus einem hund keinen "ball-junkie" machen? bei mir ist eh alles zu spät, weil meine kleine jackie dame auf bälle und alles was quietscht vollkommen abfährt...sobald wir einen schritt vor die türe machen und in das gebiet kommen wo sie frei laufen kann und darf, hüpft sie um mich herum. wenn ich nicht spielen möchte dauert es 4 oder 5 minuten dann kümmert sie sich um "ihren kram" und schnüffelt sich durch wald und wiese...

aber als ballempfehlung kann ich die bälle aus den ballschleudern empfehlen, die halten auch mal ne woche bei mir, je nach einsatz es gibt auch ähnliche bälle von trixie die sind etwas grösser aber genauso "robust" und hüpfen auch fantastisch



Sabine S:

Originalbeitrag

Ballinteresse fördern? Du willst mit Absicht einen Balljunkie aus ihm machen?
Verstehe ich das richtig so?
Bevor du daran weiter arbeitest, solltest du dich mit dem Thema und seiner
Problematik für den Hund auseinandersetzen. Und vielleicht deinen Plan überdenken.




Sehe ich genauso!



Hallo Jockel,

ich hatte gerade einen Jack-Russel zu Gast. Statt einem Ball habe ich einen Kong genommen, damit er spielen kann(alleine, damit ich mal in Ruhe Essen kochen konnte) - allerdings nicht den für seine Gewichtsklasse, sondern den für 30 Kg Hunde. Weil ich die Erfahrung habe dass Jacvk-Russel die "passende" Größe für bis 10 Kilo Hunde ziemlich schnell kaputt bekommen




@Thorsti
Warum man einen Hund nicht süchtig nach der Droge Ball machen soll
fragst du nicht im Ernst, oder? Willst du wirklich Schuld sein, dass sich
das Leben deines Hundes nur noch um die fliegende Kugel dreht?
Hetzen macht High über die Hormonausschüttung die dabei erfolgt,
und macht schmerzunempfindlich. Der Hund lernt diesen Superkick
zu lieben und zu suchen, darum dreht sich alles für ihn. Nichts sonst
ist mehr wichtig, wie bei einer Drogensucht, und das ist es auch.
Für den Hund alles andere als ein Spiel.

Will ich aber keineswegs dem TE unterstellen, wenn man verantwortungsvoll
und dosiert Ball spielt ist das kein Problem.

Wenns um laufen geht in Zusammenarbeit mit dem Menschen wäre longieren
eine super Sache.



Thorsti:

hi,
warum sollte man denn aus einem hund keinen "ball-junkie" machen?



Es ist schrecklich für den Hund. Ich kenne eine Balljunkie Jack Russel Dame. Sie holt jedem der kommt den Ball, starrt ihn an und bettelt um den nächsten Schuß (im warsten Sinne des Wortes) Man kann nichts anderes mit ihr machen, sie ist für nichts und niemanden empfänglich außer für denjenigen, der den Ball hat oder von dem sie sich erhofft dass er den Ball wirft. Ich finde es schrecklich, der Hund leidet. Sie ist abhängig und das wünsche ich keinem Hund und ganz sicherlich nicht meinem eigenen.
Die JR Dame von der ich spreche ist die Oma meines Hundes. Ich werde einen Teufel tun und ihm das gleiche antun. Ist der Hund erstmal ein Junkie, hilft nur noch ein kalter Entzug und nie wieder Ballspielen.
Du spielst doch Ball mit deinem Hund um ihm eine Freude zu machen, oder? Einem Balljunkie macht es keine Freude mehr, auch wenn es für den Laien so aussehen mag.



Ich kann ebenfalls gerade nur mit dem Kopf schütteln... Ich habe selbst einen Parson Russel Terrier (=so heißen "Jack Russel in langbeiniger Ausführung" laut Rassestandard) und bin glücklich und stolz, dass ich ihn von Welpe an nicht so hochgekocht habe, wie du es hier traurigerweise beschreibst. Es ist für mich nur schwer fassbar, dass man an deiner Stelle nach widerstandsfähigeren Bällen sucht, anstatt sich mal an den Kopf zu fassen und zu überlegen, was man seinem Hund da antut. Es ist weder für den Körper gesund - noch dazu im ersten Jahr - sich derartig zu bewegen (sowohl was das Laufpensum als auch was die Bewegungsart angeht) noch scheint dein Hund geistig ausgelastet zu sein. Schließlich ist auch das vermutlich zwanghafte Zerstören der Bälle keine lustige Spielerei, sondern ein deutliches Zeichen den Kurs zu ändern. An deiner Stelle würde ich dringend die Finger von den Bällen lassen, körperliche Auslastung durch geistige Beschäftigung ergänzen und notfalls Rat bei einem guten Hundetrainer suchen. Alles andere ist wohl falsch verstandene Hundeliebe...



Hallo,

warum nutzt du nicht die Begabungen deines Hundis um Spaß zusammen zu haben. Da gibt es eine Menge. Agility zum Bsp. aber das kostet zumeist um deinen Hundi zu fördern wäre es supi wenn du erst Suchspiele in der Wohnung und später draußen versuchst. Dein Hundi hat sicher besseres verdient als auf "Junkie" konditioniert zu werden. Da stecken so viele Talente drin ... mache dich auf die Suche und du wirst staunen und viel Freude haben ... grüßele Nana



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