Wie kann ich ihm beibringen ohne Leine zu laufen?

naja, was heißt Ausdauer im Training fehlt.
Wir haben nicht mehr mit unserem Hund trainiert.

Man hat im Alter von fast 7 Monaten einen bösartigen Tumor bei ihm entfernt, unsere Fellnase hat Lymphknotenkrebs.
Laut mehreren Tierärzten wäre er schon längst tot, deshalb haben wir auch mit der Hundeschule aufgehört, weil eben die Lebenserwartungen in dem Alter und mit der Diagnose nicht sehr hoch sind. (Statistik: 10-99 Tage nach Feststellen der Diagnose ohne Behandlung, wie Chemo oder Bestrahlung)

Nach 1 Jahr ist der Tumor nicht wiedergekommen, somit gilt unser Hund quasi als "geheilt"
Die Diagnose bleibt, aber er ist "gesund"

Aus diesem Grund wollen wir verstärkt mit ihm arbeiten, deshalb erhoffte ich mir einige Tipps und Tricks, um eben vor der Hundeschule weitere Hausaufgaben zu machen!




Da habt Ihr aber großes Glück das Euer Hunde wieder so gut drauf ist.

Ich habe auch viele Jahre eine HHalterin mit ihrem "Griechen" auf unseren Spaziergängen getroffen. Der ist nie weggelaufen, hatte nie Streit mit anderen Hunden, aber er lief immer "für sich allein", also mit einem ziemlichen Abstand zu Frauchen.

Vielleicht sind die ehemaligen Straßenhunde etwas anders als die anderen




Tipps und Tricks, die mir spontan einfallen:

- Aufmerksamkeit: Trainiert mit eurem Hund, dass er euch auf Verlangen anschaut. "Name", *anschau*, Click - Lecker... zum Beispiel. Das ist für mich der Anfang eines 'rückwärts' aufgebauten Abruftrainings. Der nächste Schritt wäre, dass der Hund auf Befehl im Haus aus mehreren Schritten Entfernung zu dir kommt und dich anschaut. Der übernächste wäre, diese Übungen draussen zu wiederholen - ausschliesslich an der Leine gesichert, bis es klappt. Einen jungen Hund, der (vermute ich) in Griechenland auch noch halb wild aufgewachsen ist, aus einem Spiel abrufen zu wollen, grenzt an Wahnsinn.

- Arbeitet an eurer Bindung zueinander: gemeinsame Suchspiele, Balance-Übungen, 'Outdoor-Agility', gemeinsam Tricks erarbeiten, vielleicht freies Shapen per Clicker... wenn der Hund sich denn für Lecker o.ä. anbietet

- Impulskontroll-Training und Frusttoleranz: Leckerli / Apportel nur auf Befehl holen aus verschiedenen Situationen. Das lässt sich steigern von der direkten Interaktion zwischen dir und Hund bis sonstwo hin.

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Auch wenn es schon alt ist... Wie seit ihr denn vorangekommen? Weil ich könnte sonst auch noch meinen Senf dazugeben Lange Distanzen sind für Hunde viel einfacher als kurze, weil sie sich da richtig aufbauen können und erst einen "Sinn" sehen, zu kommen. Am Besten bittest du jemanden, deinen Hund an der Schleppleine zu halten und rennst vor ihm weg und rufts, machst Party und er darf nicht hinterher! Er wird, wenn er eher laut ist, bellen und sich aufregen. wenn du so 100 m von ihm weg bist, drehst du dich um, machst nochmal Party mit Spielzeug oder so und rufst dann das Hörzeichen, auf das du ihn konditonieren möchtest (z.B Komm). Dann lässt der Helfer ihn los und Hund darf endlich hinter dir herrennen. Mit der Schleppe hast du die Möglichkeit, ihn zu Not wieder aus dem Gebüsch ziehen ( ) Wenn er bei dir ist, gibt es Käse, Wurst und FREUDE! Das ist für die meisten Hunde das beste, wenn man sich richtig freut. Der Hund verknüpft das Komm mit Spaß und Party und großer Freude und wenn ihr das öfter macht, merkst du, dass dein Hund total Spaß am spazieren hat und auch viel aufmerksamer ist. Du kannst dich mitten im Gehen auch umdrehen und wegrennen, dann darf der Hund dich fangen und wenn er bei dir ist, wird er gekrault und gelobt und ist der größte

Viel Spaß noch

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