Was soll ich machen? Neuer Hund : JA oder NEIN?

Hallo,
ich habe mal eine Frage an euch & hoffe dass mir jemand helfen oder einen Rat geben kann.

Am 07.03. ist leider meine geliebte Hündin gestorben.

Obwohl ich seit mehr als einen Jahr wusste dass sie Krank ist & nicht mehr lange leben wird hat mich ihr tot in ein loch gezogen. Mir macht momentan einfach nichts mehr spaß, ich kann nicht mehr lachen und komme mir selbst verbittert vor. Ich bin so ein Mensch geworden der ich nie sein wollte der mit jedem und der Welt unzufrieden ist. Momentan ertrage ich es nicht mal wenn mich mein verlobter nur küssen möchte. Aber BITTE nicht falsch verstehen ich liebe ihn sehr & könnte mir ein leben ohne ihn nicht mehr vorstellen.

Wenn ich mit anderen Hundehalter rede die selbst schon einen Hund verloren haben raten diese mir alle dass ich mir schnellstmöglich einen neuen Hund zulegen sollte. Ein neue Hund würde meine Kira zwar nicht ersetzen aber ein neue Hund soll die Schmerzen lindern & mir mein lachen wieder schenken.

Hat jemand von euch auch seinen geliebten Hund verloren & kann mir einen rat geben was richtig ist. Über ein paar Antworten würde ich mich freuen.

Liebe Grüße
Martina



Richtig ist, was du richtig findest. Niemand kann dir da besser weiterhelfen, als du selbst das kannst.

Ich persönlich sehe keine Logik darin, irre lang zu warten, wenn man gerne einen neuen Hund haben möchte. Es ändert nichts an der Liebe für den alten Hund - und der neue Hund wird sowieso komplett anders als der alte sein, so dass man sich vollkommen neu auf ihn einstellen muss.




Ich habe einen alten Hund und ich weiss, dass ich sehr lange warten werde mit einem neuen Hund wenn Felix mich hoffentlich erst in ferner Zukunft verlässt. Es liegt daran, dass ich weiss, dass ich ihn suchen werde und dem kann kein Hund gerecht werden. Wenn ich mir sicher bin, dass ich mein Herz öffnen kann für einen anderen Hund, dann darf er kommen. Vorher nicht.

Eine Sache, die jeder ganz individuell für sich entscheiden muss. Da gibt es kein richtig oder falsch.



Ich glaube auch, dass es kein richtig oder falsch gibt. Ich habe, nachdem ich meinen alten Hund mit 17,5 Jahren einschläfern musste, 3 Jahre gewartet. Nach 1,5 Jahren wäre ich soweit gewesen mich auf einen neuen Hund einzulassen, aber da kam leider ein Krankheit dazwischen, das ist aber einfach ganz individuell.

Wenn ihr wieder einen Hund wollt, warum nicht einfach die Augen offen halten, ob euch "euer" Hund über den weg läuft.

Sollte es Krümel einmal nicht mehr geben (was hoffentlich noch in weiter Ferne liegt), will ich wieder von der selben Züchterin einen Hund, also muss ich da sowieso erst warten, bis sie wieder einen Wurf hat.



Geh doch mal ins Tierheim und warte was dein Herz dir sagt...

wenn es schnackelt und die Bedingungen für einen Hund bei dir/euch stimmen, dann hätte deine verstorbene Hündin bestimmt nix dagegen wenn eine Fellnase von dort ein neues Zuhause findet.
Hör auf dein Bauchgefühl!




Oh, das tut mir leid, dass Du Deinen Hund verloren hast, da gibt es auch keinen wirklichen Trost

Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten.

Nachdem unsere erste Hündin im Alter von nur 3 Jahren eingeschläfert werden mußte konnte ich das nicht ertragen und wir haben uns in der gleichen Woche einen Welpen geholt. Durch Zufall hatte gerade der Züchter, von dem wir ohnehin einen Hund wollten, Kleine und so ist unser Örszö eingezogen.

Er hat mich von meiner Trauer abgelenkt, aber ich hatte doch eine ganze Zeit ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen weil mein Herz noch immer nicht richtig frei war.

Als er uns im vergangen Jahr verlassen mußte war das sehr sehr schlimm und wir haben uns ca. 4 Monate Zeit gelassen.

Als wir dann unseren Vacak gefunden hatten war ich viel freier für einen neuen Hund.

Die geliebten Hunde sind nicht zu ersetzen, aber man kann doch die Lücke, welche sie in unserem Leben hinterlassen, füllen und eine neue Hundefreundschaft finden.

Hör auf Dein Herz, die Entscheidung mußt du für Dich allein treffen.

Alles Gute

LG Charlotte



Wenn Du Dir schon die Frage stellst, hast Du Dir die Antwort ja eigentlich schon gegeben


Wenn Du meinst, Du kannst Dich einem neuen Hund öffnen, schau Dir Homepages von Züchtern an, schau Dich ganz ungezwungen nach Hunden um. Wenn´s sein soll, wird er Dir begegnen, Dein Hund Und dann gibt es keine Überlegung mehr

Alternativ könntest Du Dich ja als Pflegestelle anbieten, wenn Du meinst, Du kannst Dich einem neuen Hund noch nicht weit genug öffnen.



Ich kann mir gut vorstellen, wie es dir gerade geht. Habe meine 13,5 Jahre alte Fellnase vor 3 Monaten gehen lassen müssen und das schmerzt immer noch sehr.
Obwohl ich eine kalte Nase sehr vermisse brauch ich noch etwas Zeit für einen neuen Hund. Vielleicht ist mir der richtige Hund jedoch noch nicht über den Weg gelaufen.
Wie lange ich die Zeit brauche wird sich zeigen.
Hör auf Dein Baucggefühl dann wirst du die richtige Entscheidung finden, ob ja oder nein.

Lg Verena



Martina81:

Originalbeitrag
Wenn ich mit anderen Hundehalter rede die selbst schon einen Hund verloren haben raten diese mir alle dass ich mir schnellstmöglich einen neuen Hund zulegen sollte. Ein neue Hund würde meine Kira zwar nicht ersetzen aber ein neue Hund soll die Schmerzen lindern & mir mein lachen wieder schenken.



Ich würde dir so etwas nicht raten, weil ich denke, dass du schon allein auf die Idee kommen würdest, wenn es dir helfen würde. Schau, was dein Herz sagt!
Wichtig ist, dass du kein schlechtes Gewissen zu haben brauchst, wenn du einen neuen Hundekumpel bei dir einziehen lässt. Das hat nichts mit Kira zu tun, die wirst du dadurch nicht weniger lieben, glaub´s mir.

Allerdings war es bei mir schon so, dass mein neuer Hund meine Trauer gelindert hat. Ich vermisse Fricka sehr, aber ich bin auch heilfroh, dass nun die Alma hier ist. Es hat mir ehrlich gesagt auch geholfen, einen Hund in Not aufzunehmen, da meine Trauer um Fricka einfach nicht so wichtig ist, wie einem Hund ein Zuhause zu geben. Es gibt so viele, die es so dringend brauchen!
Ich würde dir auch raten, dich einfach mal im Tierheim umzuschauen, wenn du soweit bist.



Als unser Pudelchen vergangenes Jahr gestorben ist, haben wir es 2 Tage ohne Hund ausgehalten. Wir waren in einem TH und haben uns dirket in Jacki verknallt. (Rassemäßig waren wir völlig offen, mittelgroß sollte der Hund sein/werden und wenn möglich keinen Jagdtrieb haben.)
Ein lachendes und ein weinendes Auge war das...
Aber das muß jede/r für sich selber entscheiden.



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