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Umstellung von BARF auf Orijen 6 Fish - Blähungen ?

Hallo Ihr Lieben,

nachdem unser Hund Freitag wegen schleimigem Kot und Magen/Darm Geräuschen beim Tierarzt war hat er Freitag abend sein Fleisch verweigert.
Die beiden Tagen zuvor war er auch sehr mäkelig mit seinem Fleisch.
Bisher wurde er wegen einer Getreideallergie in Kombination mit Mais und Reis gebarft, nachdem er zuvor 18 Monate nur Durchfall/Erbrechen in Intervallen gezeigt hat. Zwei Tierkliniken und zwei Tierärzte haben die Diagnose bestätigt/unterstützt.

Jetzt habe ich ihm ab Freitag abend Orijen Trockenfuttertter angeboten was er auch bereitwillig und gerne gefressen hat. Sein ganzes Allgemeinbefinden war erstmal besser. Bei dem Adult Futter hatte er aber Blähungen ohne Ende ( nicht schön sag ich Euch so Hundepups ).
Samstag abend hat er dann auch wieder ein klein wenig Fleisch gefressen.
Ich habe dann heute morgen Orijen 6 Fish gegeben da er gestern nur blähte.
Jetzt sind die Blähungen deutlich besser geworden aber noch nicht weg.
Abends frisst er wieder eine kleine Portion Fleisch- er wird also sozusagen teilgebarft womit ich sehr zufrieden bin. Die Kombination Fisch Trockenfutter und Frischfleisch abends kommt unseren und seinen Bedürfnissen zur Zeit sehr nahe.

Nun meine Frage:
Vor dem Barfen war eine vernünftige "Bewertung " meinerseits bezüglich seines Futters nicht möglich da er aufgrund der Allergie ja immer irgendwie reagierte . Nun wissen wir um die Diagnose und ich würde gerne wissen wie lange ich das Orijen 6 Fish füttern sollte um festzustellen das unser Hund es verträgt.
Output ist natürlich mehr als bei Barf aber das ist normal, ansonsten leicht breiig. Und eben die Blähungen.
Ab wann sollte sich das geben ?

Vielen Dank für Eure Hilfe



Das kann auch einfach die schnelle Umstellung gewesen sein.
Aber 2 von meinen Hunden vertragen Orijen super der 3. bekommt auch ständig Blähungen davon.




an und für sich ist es nicht ratsam hier Vorschläge über ein forum zu holen. Da gehört schon eine gute Beratung her.
Aaaber so auf den ersten blick würde ich jetzt mal an deiner Stelle nur Pansen und Pferdefleisch füttern. Und Geflügelfett. Und evtl. ein DarmAktiv oder auch nur Kanne Brottrank, etwas fermentiertes halt damit der Darm HIlfe bekommt. Eigentlich weißt du ja gar nicht worauf dein Hund so reagiert. Auf Trockenfutter, und sei es auch noch so gut und teuer würde ich jetzt nicht ausweichen.

Aber wie schon erwähnt, das herumprobieren wird nicht der Bringer sein.



Hallo,

na ja die schnelle Umstellung war sicherlich nicht gewollt sondern einfach aus der Not heraus geboren weil er nicht fressen wollte. Da er sofort mit Nüchtern brechen reagiert was einen fatalen Kreislauf heraufbeschwört habe ich Orijen genommen.

Ich weiß das er eine Getreideallergie/Unverträglichkeit hat, desweiteren habe ich monatelang eine Ausschlussdiät mittels Frischfleisch und diversen Komponenten gemacht. Eine vernünftige und fundierte Beratung hat stattgefunden. Er hat die letzten Monate nur noch Futter bekommen das er vertrug nur das er anscheinend nun das nicht mehr ausschließlich fressen möchte.
Das Orijen Futter wurde vom Anfang an gerne genommen und auch gefressen, daher habe ich den Versuch überhaupt gewagt ( weil von den bisherigem Trockenfutter war ich nicht begeistert und habe das allesamt dem Tierheim gespendet ).

@Fly2Sunny blieb es bei Deinem dritten Hund bei den Blähungen ? Sind die oft oder eher selten ? Darf ich fragen ob das Output in Ordnung ist. eher weich breiig oder fest ?

Danke

PS: Rumprobieren wollte ich nicht mehr- sollte Orijen jetzt nicht funktionieren muss ich mit dem BARF Fleisch was machen ......



Silberfee28:

Originalbeitrag

Er hat die letzten Monate nur noch Futter bekommen das er vertrug nur das er anscheinend nun das nicht mehr ausschließlich fressen möchte.



Ein Hund frisst, was man ihm vorsetzt - man muss nur hartnäckig genug sein. Klingt hart, ist es im Sinne der Freundschaft auch ... bevor man sich aber einen Mäkler trainiert, sollte man die Tage mal die Pobacken zusammenkneifen.

Ein paar Tage fasten schadet auch einem Hund nicht

Man kann aber mit ein paar Tricks das olle Futter wieder schmackhaft machen. Ich empfehle meinen Kunden immer mal, einen Teelöffel Fischöl (gibt es entweder im Asialaden oder man nimmt das aus Ölsardinen- oder Thunfischdosen) über das Futter zu geben. Das ändert den Geruch und ist auch noch wegen Fettsäuren etc. gesund.

Die Erfolgsquote bei den Mäkelköppen liegt dabei bei über 90%

Zu den Blähungen: das ist normal bei solch einer radikalen Umstellung. Die Darmflora muss sich erst an die neue Futterzusammensetzung gewöhnen und produziert in der ersten Zeit erstmal ne Menge Abfallstoffe. Normalerweise gibt sich das ach wenigen Tagen und dann werden auch die Häufchen üblicherweise kleiner.



Ja es blieb dabei.
Und der erste Haufen war sehr schön dann folgten oft aber noch 2 am Tag wo es dann immer Breiiger wurde. Kein Durchfall, aber matschig ...
Und der Kot stank bis zum Himmel.

Ich denke aber das es weniger am Hund wie am Futter lag.
Wir haben den Hund von der "Straße" und uns wurd am Anfang geraten das wir mit "schlechtem" Futter von Ald* oder so anfangen sollen, da diese Hunde ja nur selten nahrhaftes Futter bekommen haben werden und das nicht vertragen.
Übermütig wie ich war, dachte ich das es bestimmt besser ist von anfang an Premiumfutter zu füttern.

Tja und durch die schluderigkeit meines Freundes ( er hatte keine Lust das gute Futter 30km weiter zu kaufen und hat übers wochenende nen 4 kg Sack Kaufpar* futter besorgt, ich war nicht so begeistert, hatte aber keine Wahl mehr) haben wir dann herraus gefunden das er das billige Futter viiiel besser verträgt und man lieber auf die Leute vom Tierschutz hören sollte.
Er bekommt jetzt eine Weile dieses billige Futter und dann werde ich langsam auf Barf und Premiumfutter wieder umstellen.

Fisch verträgt er aber schon ganz gut und bekommt ihn roh. Aber nur Fisch füttern ist weder nahhaft noch sehr preiswert


Ich denke jetzt das es bei dir einfach an der schnellen Umstellung lag.
Ich würde es noch ne weile probieren und immer mal wieder Fleich anbieten.
Sollte es aber nach 2 Wochen garnicht besser werden, dann würd ich ein anderes Futter nehmen.



Hallo,


also mit Fischöl habe ich es natürlich versucht , ebenso mit Joghurt, Hüttenkäse und Hagebutte. Er war ja schon die Tage zuvor mäkelig mit seinem Futter ( Frischfleisch).
DAS kenne ich von ihm seitdem ich ihn barfe überhaupt nicht, er hat tatsächlich gefressen was ich ihm hingestellt habe.
Natürlich habe ich ihm am nächsten Tag und auch gestern wieder Frischfleisch angeboten aber eben halt abends in schönem Abstand ( 12 Stunden ) zum Trockenfutter damit ich nicht noch mehr Magen/Darm Probleme "provoziere". Das Frischfleisch hat er auch wenn auch in kleinen Mengen gefressen ( ich bin ja schon mit wenigen Mengen zufrieden).
Sollte er das Fleisch wieder problemlos annehmen MUSS ich auch nicht beim Trockenfutter bleiben, nur solange wie er es nimmt ist es mir recht.
Ich möchte auch nicht mehr mit Trockenfutter "experimentieren", da ich grundsätzlich mit Barf besser zufrieden bin( verträgt er Orijen nicht dann muss ich halt mit dem Barf gucken). Es hängt halt davon ab ob unser Hund es verträgt - das ist das Wichtigste.

Ich werde einfach nochmal ein paar Tage warten und dann gucken wie er es annimmt, bis dahin gibt es nur das Trockenfuttertter, sein bekanntes Frischfleisch und seine bekannten Leckerchen/Kauartikel. Ich denke in einer Woche werde ich wohl wissen ob er es verträgt, oder ?

Vielen Dank für Eure Unterstützung

PS: @Fly2Sunny das billige Trockenfutter haben wir in den ersten 18 Monaten schon ausprobiert und hat bei uns leider auch keinen Durchbruch gebracht. Wie gesagt herum experimentieren möchte ich nicht. Orijen finde ich gut wegen der Zusammensetzung mit dem Fisch - wenn er es nicht verträgt dann Pech für mich dann muss ich gucken wie ich weiter nur mit Barfklar komme.
Nochmal so einen Marathon an Futter etc. tue ich meinem Hund nicht an.



Die Blähungen können schon durch das Trockenfutter an sich kommen, da hat es noch nicht einmal etwas mit der Zusammensetzung zu tun.
Das Futter quillt ja im Magen auf, dadurch entstehen auch Gase - deshalb oft auch die Magendrehung vom Trockenfutter.

Werf mal einen Brocken von dem Trockenfutter in ein Glas Wasser, dazu einen Schluck Essig um die Magensäure nachzuahmen - dann kannst du dir ein wenig vorstellen, wie es im Hundemagen aussieht



Hallo,

ok die Vorstellung reicht auch ohne praktische Umsetzung

Was denkst du wie lange der Magen wohl braucht um sich an die Veränderungen zu gewöhnen ? (ich weiß jeder hund ist individuell )




Kangal:

Originalbeitrag

Die Blähungen können schon durch das Trockenfutter an sich kommen, da hat es noch nicht einmal etwas mit der Zusammensetzung zu tun.
Das Futter quillt ja im Magen auf, dadurch entstehen auch Gase - deshalb oft auch die Magendrehung vom Trockenfutter.

Werf mal einen Brocken von dem Trockenfutter in ein Glas Wasser, dazu einen Schluck Essig um die Magensäure nachzuahmen - dann kannst du dir ein wenig vorstellen, wie es im Hundemagen aussieht



Bitte nicht falsch verstehen aber das ist Unsinn

Die Blähungen entstehen nicht im Magen, sondern im Darm und sind Abbauprodukte (Stickstoff, Kohlenwasserstoffe, etc.) diverser Bakterien und/oder Enzyme - das hat nichts aber auch rein gar nichts mit einer Magensäure oder dem Hydrieren des Trockenfutters zu tun.

Und ein Essig in seiner Wirkung mit einer Salzsäure zu vergleichen ...



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