Akita

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Akita
Akima1.jpg
FCI - Standard Nr. 255
Patronat, Herkunft Japan
Klassifikation FCI

Gruppe 5:
Sektion 5:

Rassenamen Akita (-Inu)
Größe Rüden: 67±3 cm

Hündinnen: 61±3 cm

Gewicht 30–45 kg
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Deckhaar hart und gerade, Unterwolle weich und dicht
  • Rot-falbfarben, sesam (rot-falbfarbene Haare mit schwarzen Spitzen), gestromt und weiss. Alle angeführten Farben ausser Weiss müssen « Urachiro » aufweisen (Urachiro = weissliches Haar seitlich am Fang und an den Backen, an der Unterseite des Kiefers, des Halses, der Brust, des Körpers und der Rute und an der Innenseite der Gliedmassen.)
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Der Schädel ist im Verhältnis zum Körper gut proportioniert; Stirn breit mit deutlicher Stirnfurche, ohne Falten, ausgeprägter Stop
  • Verhältnismässig klein, dick, dreieckig, mit leicht abgerundeter Spitze, mässig weit auseinandergesetzt, aufrecht und leicht nach vorne geneigt getragen
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • Grosser, wohlproportionierter Hund von kräftigem Körperbau mit viel Substanz
  • Hoch angesetzt, dick, gut und fest eingerollt über dem Rücken getragen
Verwendung Begleithund
Rassen von A bis Z

Der Akita ( Akita Inu) ist eine von der FCI (Nr. 255, Gr. 5, Sek. 5) anerkannte Hunderasse aus Japan. Er wird zu den ältesten Hunderassen der Welt gezählt. Die gezielte Zucht lässt sich in Japan bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen.

Allgemeines

  • Widerristhöhe: Rüden: 64–70 cm
    Hündinnen: 57–64 cm
  • Gewicht: 33 - 45 kg
  • Alter: 10 - 12 Jahre
  • Ursprungsland: Japan
  • Fell: alle Farben
  • heute: Begleit- und Schutzhund

Rassengeschichte

Der Akita gehört zu den Nordischen Hunden wird als japanischer Spitz bezeichnet. Der Name stammt aus der heutigen Präfektur Akita (Umgebung der Stadt Odate). Die Zusätze "Inu" und "Ken" bedeuten einfach "Hund. Hunde diesen Typs scheinen schon in vorhistorischen Zeiten auf den Japanischen Inseln vorhanden gewesen sein. Dar Akita ist heute ein Teil der japanischen Geschichte und Kultur. Im Juli 1931 wurde er zum Naturdenkmal Japans erklärt, als erste von sieben typisch japanischen Hunderassen.

Der japanische Akita Inu und der American Akita bzw. der Great Japanese Dog waren bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine gemeinsame Rasse. Ab 1956 wurde ein Zweig in den USA weiter gezüchtet. Japan erkannte diese Linie allerdings nicht an, so dass es zu keinem Austausch kam. Infolgedessen entwickelten sich die beiden Linien auseinander. 1996 wurde der Situation durch eine Rasseteilung der FCI Rechnung getragen. Seit dem Jahr 2000 gibt es diese zwei Erscheinungsformen.

Etwa in den Jahren des Tenno Meiji, 1867 bis 1912, kamen durch den Einfluss der Europäer auch in Japan die Unsitte des Hundekampfs auf. Zu diesem Zweck wurden schwere europäische Rassen eingekreuzt. Die Alte Akita Rasse verschand fast. 1910 wurden Hundekämpfe verboten und es begann die Rekonstruktion der Rasse aus wenigen, ursprünglichen Exemplaren.

Allgemeines

AIle japanischen Rassen werden nach Größe klassifiziert: groß ("akita"), mittelgroß ("shika") und klein ("shiba"); "inu" bedeutet Hund. Neben vielen mittelgroßen Rassen gibt es nur eine große, der Akita. Es ist ein imposantes, ehrfurchtgebietendes Tier. Viele Individuen haben ein ausgeglichenes Wesen, aber manche sind schwer zu führen. Von Natur aus ist die Rasse zurückhaltend und abweisend, so dass die Gehorsamserziehung mühsam ist. Vor allem die Rüden lassen sich gern in Rangeleien verwickeln. Wohlerzogene Exemplare sind jedoch ausgezeichnete Begleithunde und tüchtige Wachhunde. Der stattliche Akita sollte nur von erfahrenen Hundeliebhabern gehalten werden.

Akita "Akima"
Akita "Akima"
Akita "Akima"

Quelle



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