American Staffordshire Terrier

Aus Hunde-Wissen
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American Staffordshire Terrier
American Staffordshire Terrier "Otis"
FCI - Standard Nr. 286
Patronat, Herkunft USA
Klassifikation FCI

Gruppe 3:
Sektion 3:

Rassenamen American Staffordshire Terrier
Größe Rüden: 46 bis 48 cm, Hündinnen: 43 bis 46 cm für die
Gewicht passend zur Größe
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Kurz, dicht, soll sich steif anfühlen, glänzend.
  • Jede Farbe, einfarbig, mehrfarbig oder gefleckt ist zulässig
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Beiter, massiger Kopf mit ausgeprägtem Stop
  • Rosenohr oder als halbaufgerichtetes Stehohr
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • ein solide gebauter Hund, der muskulös
  • im Verhältnis zum Körper kurz, tief angesetzt und zu einer feinen Spitze auslaufend; nicht geringelt
Verwendung Haus- und Begelithund, in der Vergangenheit auch im Hundekampf eingesetzt
Rassen von A bis Z


Inhaltsverzeichnis

Urspprung

U.S.A.

Klassifikation FCI

  • Gruppe: 3 Terrier
  • Sektion: 3 Bullartige Terrier.
  • Ohne Arbeitsprüfung.

Allgemeines Erscheinungsbild

Der American Staffordshire Terrier sollte für seine Größe den Eindruck von großer Stärke vermitteln. Er sollte ein solide gebauter Hund sein, der muskulös, aber beweglich und gefällig wirkt. Er zeigt ein großes Interesse an allem, was in seiner Nähe vor sich geht. Er sollte untersetzt und gedrungen sein, nicht langbeinig oder leicht gebaut. Sein Mut ist sprichwörtlich.

Kopf

Mittellang, in seiner ganzen Länge tief.

  • Schädel : Breit.
  • Stop : Ausgeprägt.

Gesichtsschädel

  • Nase : Ausschließlich schwarz.
  • Fang :Von mittlerer Länge, auf der Oberseite gut abgerundet, unterhalb der Augen abrupt abfallend.
  • Lefzen : Anliegend, nicht lose.
  • Kiefer / Zähne : Gut abgezeichnete Kiefer. Unterkiefer muß stark sein und Beißkraft haben. Die obere Schneidezahnreihe greift ohne Zwischenraum über die untere.
  • Backen : Sehr ausgeprägte Wangenmuskulatur.
  • Augen : Dunkel, rund, gut tief im Schädel gebettet und weit voneinander liegend. Die Augenlider müssen pigmentiert sein.
  • Ohren : Hoch angesetzt
  • Die Ohren sollen kurz sein und entweder als Rosenohr oder als halbaufgerichtetes Stehohr getragen werden. Hängeohren sind zu bestrafen.

Hals

Schwer, leicht gebogen, sich von den Schultern zum Genick leicht verjüngend. Keine lose Haut. Von mittlerer Länge.

Körper

  • Oberlinie : Rücken ziemlich kurz. Vom Widerrist zur Kruppe leicht abfallend; Kruppe zum Rutenansatz leicht schräg und kurz.
  • Lenden : Leicht aufgezogen.
  • Brust : Tief und breit. Gut gewölbte, weit nach hinten reichende und gut eng aneinanderliegende Rippen.
  • RUTE : Im Verhältnis zum Körper kurz, tief angesetzt und zu einer feinen Spitzer auslaufend; nicht geringelt oder über dem Rücken getragen.

Gliedmaße

Vordehand

  • Vorderläufe gerade, mit starken Knochen. Ziemlich weit auseinander um eine gute Brustausbildung zu ermöglichen.
  • Schultern : Kräftig und muskulös, mit weiten, schrägliegenden Schulterblättern.
  • Vordermittelfuß : Senkrecht gestellt.

Hinterhand

  • Stark bemuskelt.
  • Sprunggelenk : Tiefstehend , weder ein-noch auswärts gedreht.

Pfoten

Mittelgroß, gut gewölbt und kompakt.

Gangwerk

Muß federnd sein, nicht rollend und kein Paßgang.

Haarkleid

  • Haar: Kurz, dicht, soll sich steif anfühlen, glänzend.
  • Farbe: Jede Farbe, einfarbig, mehrfarbig oder gefleckt ist zulässig, jedoch soll mehr als 80 % Weiß, Schwarz mit Brand und leberfarben nicht gefördert werden.
  • Größe : Größe und Gewicht sollten zueinander in richtiger Proportion stehen. Eine Schulterhöhe von ca. 46 bis 48 cm für die Rüden und 43 bis 46 cm für die Hündinnen ist zu bevorzugen.

Fehler

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

  • Fleischfarbene Nase.
  • Vor-oder Rückbiss.
  • Helle Augen.
  • Nicht pigmentierte Augenlider.
  • Zu lange oder schlecht getragene Rute.
  • Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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