American Water Spaniel

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American Water Spaniel
AmericanWaterSpaniel.jpg
FCI - Standard Nr. 301
Patronat, Herkunft USA
Klassifikation FCI

Gruppe 8:
Sektion 3:

Rassenamen American Water Spaniel
Größe 38 - 46 cm
Gewicht Rüden 13,5 - 20,5 kg, Hündinnen 11,5 - 18 kg
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Es kann von « onduliert » (einheitlich gewellt) bis zu eng gelockt reichen. Die Menge der Wellen oder Locken kann bei demselben Hund von einem Körperteil zum anderen variieren. Unterwolle ist wichtig; sie sorgt für genügende Dichte zum Schutz gegen Wetter, Wasser oder im rauen Dickicht, darf jedoch nicht zu grob oder zu weich sein

  • Entweder einheitlich Leberbraun, Braun oder dunkles Schokoladenbraun
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Ziemlich breit und kräftig, Stop: Mäßig ausgeprägt

  • Sitzt geringfügig über der Augenlinie, aber nicht zu hoch am Kopf, lappenförmig, lang und breit, das Leder reicht bis zur Nase
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • Gering länger als hoch, nicht zu quadratisch oder kompakt

  • Mäßig lang, gebogen in Form einer Kufe, kann entweder geringfügig unter oder über der Rückenlinie getragen werden. Die Rute ist spitz zulaufend, lebhaft, bedeckt mit Haar, mäßig befedert.
Verwendung Jagdhund
Rassen von A bis Z

Inhaltsverzeichnis

Verwendung

Der Amerikanische Wasserspaniel wurde in den Vereinigten Staaten als ein vielseitig brauchbarer Jagdhund entwickelt, gezüchtet zum Apportieren vom Skiff oder Kanu aus und zur Arbeit auf dem Land, das mit relativer Leichtigkeit.

FCI Klassifikation

  • Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde.
  • Sektion 3: Wasserhunde.
  • Mit Arbeitsprüfung

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Amerikanische Wasserspaniel ist ein aktiver, muskulöser Hund von mittlerer Größe mit einem « ondulierten » (gewellten) bis gelockten Haarkleid. Von besonderer Bedeutung ist eine zweckmäßige Größe, die Harmonie insgesamt, die Beschaffenheit des Haarkleides und die Farbe. Ein stabil gebauter und gut bemuskelter Hund, voller Kraft und Qualität. Die Rasse hat so viel Substanz und Knochen wie nötig, um die gesamte Muskulatur zu tragen, aber nicht so viel, um schwerfällig zu erscheinen.

  • Haar: Es kann von « onduliert » (einheitlich gewellt) bis zu eng gelockt reichen. Die Menge der Wellen oder Locken kann bei demselben Hund von einem Körperteil zum anderen variieren. Unterwolle ist wichtig; sie sorgt für genügende Dichte zum Schutz gegen Wetter, Wasser oder im rauen Dickicht, darf jedoch nicht zu grob oder zu weich sein. Die Kehle, der Nacken und die Hinterhand gut bedeckt mit Haar. Der Behang beidseitig gut behaart, bei freiem, kontrollierbarem Gehörgang. Stirn bedeckt mit kurzem, glattem Haar und ohne Haarschopf. Rute bis zur Spitze behaart, mäßig befedert. Die Läufe sind mäßig befedert mit Wellen oder Locken, übereinstimmend mit dem Haarkleid. Das Haarkleid darf getrimmt sein, um ein gut gepflegtes Äußeres zu bieten, der Behang darf rasiert sein, aber keines von beiden wird gefordert.
  • Farbe : Entweder einheitlich Leberbraun, Braun oder dunkles Schokoladenbraun. Ein wenig Weiß an Zehen und Brust ist zulässig.
  • Größe und Gewicht
    • Widerristhöhe : Für Rüden und Hündinnen : 38 - 46 cm (15 - 18 ins.).
    • Gewicht: Die Rüden wiegen 13,5 - 20,5 kg (30 - 45 lbs.), Hündinnen 11,5 - 18 kg (25 - 40 lbs.). Die Hündinnen neigen dazu, etwas kleiner zu sein als die Rüden. Es gibt keinen Vorzug hinsichtlich der Größe innerhalb der genannten Maße, vorausgesetzt, korrekte Proportion, gute Substanz und Ausgewogenheit wird bewahrt.

Wichtige Proportionen

Gering länger als hoch, nicht zu quadratisch oder kompakt. Jedoch ist genaue Proportion nicht so wichtig wie das der Hund gut ausgewogen und gesund ist, fähig, die gewünschten rassespezifischen Aufgaben zu erfüllen.

Verhalten/Charakter (Wesen)

Das Verhalten verrät Intelligenz, Eifer um zu gefallen und Freundlichkeit, große Energie und Eifer bei der Jagd, dennoch kontrollierbar im Feld.

Kopf

Er muss mit der Gesamterscheinung harmonieren; von mäßiger Länge. Ausdruck: wachsam, selbstbewusst, ansprechend und intelligent.

  • Schädel : Ziemlich breit und kräftig.
  • Stop: Mäßig ausgeprägt, aber nicht zu betont.
  • Nasenschwamm: Von dunkler Farbe, schwarz oder dunkelbraun, genügend breit und mit gut entwickelten Nasenlöchern, um guten Geruchsinn zu gewährleisten.
  • Fang: Mäßig lang, quadratisch, mit guter Tiefe. Keine Neigung zu einem spitzen, schwachen Fang.
  • Lefzen: Ebenmäßig; sie liegen straff an, ohne Übermaß an Haut oder Lefzen.
  • Kiefer / Zähne : Entweder Scheren- oder Zangengebiss.
  • Augen: Von mittlerer Größe und gut auseinanderliegend platziert; obwohl leicht rund, sollten sie nicht auffällig hervortreten oder hervor- quellen. Anliegende Lider, nicht hängend. Die Augenfarbe kann variieren von einem hellen gelblich-braun bis zu braun, haselnussfarben oder einer dunklen Tönung, die mit der Farbe des Haarkleides harmoniert. Gelbe Augen sind ein ausschließender Fehler. Gelbe Augen haben eine leuchtende Farbe wie die von Zitronen, nicht zu verwechseln mit dem hellen gelblichen Braun.
  • Ohren: Sitzt geringfügig über der Augenlinie, aber nicht zu hoch am Kopf, lappenförmig, lang und breit, das Leder reicht bis zur Nase.
  • Hals: Rund und von mittlerer Länge, kräftig und muskulös, frei von loser Kehlhaut. Die Form des Halses soll so sein, dass der Kopf mit Würde getragen werden kann, aber ohne betonte Wölbung.

Körper

...mit reicher Beute

Gut entwickelt, kräftig gebaut, aber nicht zu kompakt.

  • Obere Profillinie: Gerade oder vom Widerrist an leicht abfallend.
  • Lenden: Kräftig
  • Flanken: Nicht aufgezogen
  • Brust: Gut entwickelter Brustkorb, bis zum Ellenbogen reichend, weder zu breit noch zu eng. Die Rippen gut gewölbt, aber nicht so gut gewölbt, dass sie die Bewegung der Vorderhand beeinträchtigen.
  • Rute: Mäßig lang, gebogen in Form einer Kufe, kann entweder geringfügig unter oder über der Rückenlinie getragen werden. Die Rute ist spitz zulaufend, lebhaft, bedeckt mit Haar, mäßig befedert.

Gliedmaßen

  • Vorderhand
    • Allgemeines: Die Vorderläufe sind von mittlerer Länge, gerade und mit guten Knochen, aber nicht so kurz, um für die Arbeit im Feld hinderlich zu sein oder so schwer, um plump zu erscheinen.
    • Schultern : Schräg, trocken, muskulös.
    • Vordermittelfuß: Kräftig, ohne Anzeichen von Schwäche. Afterkrallen sind zulässig.
    • Vorderpfoten: Die Größe der Pfoten harmoniert mit der Größe des Hundes. Zehen eng beieinander, durch eine Zwischenzehenmembran untereinander verbunden, gut gepolstert.
  • Hinterhand
    • Allgemeines: Die gesamte Hinterhand drückt Kraft und Dynamik aus. Vom Sprunggelenk bis zu den Fußballen mäßig lang, kräftig, gerade, mit guter Knochenstruktur.
    • Oberschenkel: Gut entwickelt.
    • Hüften: Gut entwickelt.
    • Sprunggelenk: Gering gerundet, sollte nicht klein und scharf im Umriss sein, mäßig gewinkelt.
    • Hintermittelfuß : Parallel.
    • Hinterpfoten: Die Größe der Pfoten harmoniert mit der Gröe des Hundes. Zehen eng beieinander, durch eine Zwischenzehenmembran untereinander verbunden, gut gepolstert.

Gangwerk

Der Amerikanische Wasserspaniel bewegt sich mit gut ausgewogenem Raumgriff und Schub. Beobachtet man ihn von vorne, dürfen keine Anzeichen von nach außen gerichteten Ellenbogen erkennbar sein. Von hinten betrachtet, sollte man den Eindruck bekommen, dass die Hinterläufe, die gut bemuskelt und nicht kuhhessig sind, sich so parallel wie möglich bewegen, mit Sprunggelenken, die aktiv an der Bewegung mitwirken sowie gut biegsam sind, Kraft und Stärke besitzen.


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