Ariegéois

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Ariegéois
Platzhalter Hunderassen.png
FCI - Standard Nr. 20
Patronat, Herkunft Frankreich
Klassifikation FCI

Gruppe 6:
Sektion 1:

Rassenamen Ariegéois
Größe Rüde: 52 - 58 cm, Hündin: 50 - 56 cm.
Gewicht nicht spezifizier
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Kurz, dünn und dicht

  • Weiß mit klaren, gut abgegrenzten schwarzen Flecken; manchmal schwarz getüpfelt; ziemlich blasse lohfarbene Abzeichen auf den Wangen und als "Vieräugelflecken" über den Augen
Schädel:
  • Schädel:
  • Ohren
  • on vorn betrachtet leicht gewölbt und nicht zu breit; der Hinterhaupthöcker ist wenig betont; von oben betrachtet ist der hintere Teil des Schädels ganz leicht spitzbogig

  • Dünn, geschmeidig, eingerollt; er muss bis zum Nasenschwammansatz, aber nicht über die Nasenspitze hinaus reichen können; der Behang ist am Ansatz schmal und ist knapp unterhalb der Augenlinie angesetzt.
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • Leichter, mittelgroßer Hund; elegant und vornehm

  • Gut angesetzt; am Ende dünn; bis zum Sprunggelenkhöcker reichend; fröhlich als Säbelrute getragen.
Verwendung Jagdhund
Rassen von A bis Z

Inhaltsverzeichnis

Ursprung

Frankreich

Verwendung

Der Hund wird für die Flintenjagd und für die Parforce-Jagd verwendet. Seine mittlere Größe und sein leichter Bau machen ihn, gleich ob als Einzelhund oder in der Meute, zu einem wertvollen Gehilfen, der auch schwieriges Gelände leicht bewältigt. Sein bevorzugtes Wild ist der Hase; er wird aber auch auf der Reh- oder Wildschweinfährte eingesetzt.

FCI Klassifikation

  • Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen.
  • Sektion 1.2 Mittelgroße Laufhunde.
  • Mit Arbeitsprüfung.

Kurzer geschichtlicher Abriss

Der Hund stammt aus der Ariège und ist das Produkt der Kreuzung aus einem Briquet jener Gegend und einem Meutelaufhund zur Hetzjagd auf Reh und Hirsch, vielleicht dem Bleu de Gascogne oder dem Gascon Saintongeois. Er bewahrte die typischen Körpermerkmale dieses Hetzhundes, besitzt aber weniger Gepräge, eine geringere Größe und ist leichter.

Allgemeines Erscheinungsbild

  • Leichter, mittelgroßer Hund; elegant und vornehm.
  • Haut: Dünn; geschmeidig; nicht eng am Körper anliegend, aber auch keine Wamme, Falten oder Runzeln bildend; Schleimhäute (haarlose Zonen) schwarz.
  • Haar: Kurz, dünn und dicht.
  • Farbe: Weiß mit klaren, gut abgegrenzten schwarzen Flecken; manchmal schwarz getüpfelt; ziemlich blasse lohfarbene Abzeichen auf den Wangen und als "Vieräugelflecken" über den Augen.
  • Größe,Widerristhöhe: Rüden 52 cm bis 58 cm, Hündinnen 50 cm bis 56 cm.

Verhalten/Charakter (Wesen)

  • Verhalten: Aufgrund seiner Herkunft ist er sowohl ein fleißiger Hund wie auch ein Auftreiber, der viel Initiative und Unternehmungslust zeigt. Er besitzt ein gutes Geläut und arbeitet die Fährte schnell aus.
  • Wesen: Fröhlich und verträglich; ordnet sich leicht unter.

Kopf

  • Schädel: Von vorn betrachtet leicht gewölbt und nicht zu breit; der Hinterhaupthöcker ist wenig betont; von oben betrachtet ist der hintere Teil des Schädels ganz leicht spitzbogig; die Stirn ist ausgefüllt; die Augenbrauenbogen sind wenig betont.
  • Stop: Wenig betont.
  • Nasenschwamm: Schwarz; gut entwickelt; Nasenlöcher gut geöffnet.
  • Fang: Nasenrücken gerade oder leicht gebogen; Fang von gleicher Länge wie der Schädel.
  • Lefzen: Straff, eher dünn; die Oberlefze muss den Unterkiefer knapp bedecken; sie darf dem Fang aber kein spitzes Profil geben.
  • Kiefer / Zähne: Scherengebiss; die Schneidezähne stehen gut rechtwinklig zum Kiefer.
  • Backen: Trocken.
  • Augen: Gut geöffnet; braun; kein schlaffes Lid; aufgeweckter Blick.
  • Ohren: Dünn, geschmeidig, eingerollt; er muss bis zum Nasenschwammansatz, aber nicht über die Nasenspitze hinaus reichen können; der Behang ist am Ansatz schmal und ist knapp unterhalb der Augenlinie angesetzt.
  • Hals: Leicht; eher schlank, lang, leicht gebogen.

Körper

  • Rücken: Sehr muskulös und fest.
  • Lenden: Gut gefügt; leicht gewölbt.
  • Kruppe: Ziemlich horizontal
  • Brust: Lang; mittelmäßig breit; sie reicht bis auf Ellenbogenhöhe hinab. Rippen lang; mäßig gerundet.
  • Untere Profillinie und Bauch: Flach und leicht aufgezogen.
  • Rute: Gut angesetzt; am Ende dünn; bis zum Sprunggelenkhöcker reichend; fröhlich als Säbelrute getragen.

Gliedmaßen

  • Vorderhand
    • Allgemeines: Fest gefügte, kräftige Vorderhand.
    • Schultern: Mäßig geneigt; muskulös, aber nicht schwer.
    • Ellenbogen: Am Körper anliegend.
    • Vorderpfoten: Länglich oval; "Hasenpfoten"; Zehen trocken und eng aneinander liegend; Ballen und Krallen schwarz.
  • Hinterhand
    • Allgemeines: Gut proportionierte Hinterhand.
    • Oberschenkel: Recht lang und ohne Übermaß muskulös
    • Sprunggelenk: Gut in der Körperachse ausgerichtet; gut tief angesetzt, ohne Afterkrallen.
    • Hinterpfoten: Länglich oval; "Hasenpfoten"; Zehen trocken und eng aneinander liegend; Ballen und Krallen schwarz.

Gangwerk

Geschmeidig und leichtfüßig.

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