Berger Blanc Suisse

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Berger Blanc Suisse
Datei:AmerikanischWeißerSchäfer2.jpg
FCI - Standard Nr. 347
Patronat, Herkunft Schweiz
Klassifikation FCI

Gruppe 1:
Sektion 1:

Rassenamen Berger Blanc Suisse

früher Amerikanisch Canadisch (AC) Weißer Schäferhund

Größe Rüden 60 -66 cm, Hündinnen 55- 61 cm
Gewicht Rüden: ca. 30 – 40 kg, Hündinnen : ca. 25 – 35 kg.
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Mittellanges, dichtes, gut anliegendes Stockhaar oder Langstockhaar; reichliche Unterwolle überdeckt von kräftigen, geraden Grannen

  • Weiß
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Kräftig, trocken und fein modelliert, zum Körper passend. Von oben und von der Seite gesehen keilförmig

  • Hoch angesetzte, gut aufrecht getragene, parallel nach vorn gerichtete grosse Stehohren in Form eines länglichen, oben leicht abgerundeten Dreiecks
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • Kräftiger, gut bemuskelter, mittelgrosser, stehohriger, stockhaariger oder langstockhaariger weisser Schäferhund von gestrecktem Format, mittelschwerem Knochenbau und eleganten, harmonischen- Körperumrissen.

  • Rundum buschig behaarte Säbelrute, die sich zur Spitze hin verjüngt; eher tief angesetzt, mindestens bis zum Sprunggelenk reichend
Verwendung Familien- und Begleithund mit ausgesprochener Kinderliebe, aufmerksamer Wächter, freudiger und gelehriger Arbeitshund.
Rassen von A bis Z

Inhaltsverzeichnis

FCI Klassifikation

Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde, (ausgenommen Schweizer Sennenhunde). Sektion 1 Schäferhunde Ohne Arbeitsprüfung.


Kurzer geschichtlicher Abriss

In Amerika und Kanada konnten sich weiße Schäferhunde allmählich zu einer eigenständigen Rasse entwickeln. Anfangs der 70-er Jahre wurden die ersten Tiere in die Schweiz importiert. Der amerikanische Rüde „Lobo“, geboren am 05. März 1966, kann als Stammvater der Rasse in der Schweiz angesehen werden. Aus Verbindungen mit diesem in der Schweiz registrierten Rüden sowie weiteren Importhunden aus den USA und Kanada wurden die Weißen Schäferhunde allmählich über ganz Europa verbreitet, wo sie heute, über Generationen rein gezüchtet, in großer Zahl leben. Deshalb werden diese Hunde seit Juni 1991 in der Schweiz als neue Rasse im Anhang des Schweizerischen Hundestammbuches (SHSB) geführt.

Allgemeines Erscheinungsbild

Kräftiger, gut bemuskelter, mittelgroßer, stehohriger, stockhaariger oder langstockhaariger weißer Schäferhund von gestrecktem Format, mittelschwerem Knochenbau und eleganten, harmonischen- Körperumrissen.

Haut: Ohne Falten, dunkel pigmentiert.

Haar: Mittellanges, dichtes, gut anliegendes Stockhaar oder Langstockhaar; reichliche Unterwolle überdeckt von kräftigen, geraden Grannen; Fang, Gesicht, Ohren und Vorderseite der Läufe sind kürzer behaart; am Nacken und an der Rückseite der Läufe etwas länger. Leicht gewelltes, hartes Haar zulässig.

Farbe : Weiß

Größe :

Widerristhöhe :

Rüden 60 -66 cm

Hündinnen 55- 61 cm

Gewicht:

Rüden: ca. 30 – 40 kg

Hündinnen : ca. 25 – 35 kg.

Wichtige Proportionen

  • Mäßig langes Rechteckformat. Verhältnis Rumpflänge (von der Bugspitze zum Sitzbeinhöcker gemessen) zu Widerristhöhe - 12 : l0 .
  • Die Distanz vom Stop bis zum Nasenschwamm ist gering-fügig grösser als die vom Stop bis zum Hinterhaupthöcker.

Verhalten/Charakter (Wesen)

Temperamentvoll, nicht nervös, aufmerksam und wachsam; gegenüber Fremden gelegentlich etwas zurückhaltend, niemals ängstlich oder aggressiv.

Kopf

Kräftig, trocken und fein modelliert, zum Körper passend. Von oben und von der Seite gesehen keilförmig. Die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang sind parallel.

Schädel: Nur wenig gewölbt, angedeutete Mittelfurche.

Stop: Geringfügig ausgeprägt, aber deutlich erkennbar.

Nasenschwamm : Mittelgroß; schwarzes Pigment erwünscht, Wechselnase und aufgehellter Nasenschwamm zulässig.

Fang: Kräftig und im Verhältnis zum Schädel mäßig lang; Nasenrücken und untere Fanglinie gerade, zur Nase hin leicht zusammenlaufend.

Lefzen: Trocken, gut anliegend, möglichst vollständig schwarz.

Kiefer / Zähne : Kräftiges und vollständiges Scherengebiss, wobei die Zähne senkrecht im Kiefer stehen sollen.

Augen: Mittelgroß, mandelförmig, leicht schräg eingesetzt; Farbe braun bis dunkelbraun; Lider gut anliegend; schwarze Lidränder erwünscht.

Ohren: Hoch angesetzte, gut aufrecht getragene, parallel nach vorn gerichtete große Stehohren in Form eines länglichen, oben leicht abgerundeten Dreiecks.

Hals: Mittellang, gut bemuskelt und harmonisch auf den Körper aufgesetzt; keine Wammenbildung; die elegant geschwungene Nackenlinie verläuft ohne Unterbrechung vom mäßig hoch getragenen Kopf bis zum Widerrist.

Körper

Kräftig, muskulös, mittellang.

Widerrist: Betont.

Rücken : Horizontal, fest.

Lenden: Stark bemuskelt.

Kruppe: Lang und von mittlerer Breite, zum Rutenansatz sanft abfallend.

Brust: Nicht zu breit, tief, (ca. halbe Widerristhöhe), bis zu den Ellenbogen reichend; ovaler, weit nach hinten reichender Brustkorb, deutliche Vorbrust

Bauch und Flanken: Straffe, schlanke Flankenpartie; Bauchlinie leicht aufgezogen.

Rute : Rundum buschig behaarte Säbelrute, die sich zur Spitze hin verjüngt; eher tief angesetzt, mindestens bis zum Sprunggelenk reichend; in Ruhe hängend oder im unteren Drittel leicht aufgebogen; in der Bewegung höher, aber nie über der Rückenlinie getragen.

Gliedmaßen

Vorderhand

Allgemeines: Von vorne gesehen gerade; nur mäßig breiter Stand; von der Seite gesehen gut gewinkelt.

Schultern: Langes und gut schräg gestelltes Schulterblatt; gute Winkelung; ganze Schulterpartie stark bemuskelt

Oberarm: Von genügender Länge, stark bemuskelt.

Ellenbogen: Gut anliegend.

Unterarm: Lang, gerade, sehnig.

Vordermittelfuss: Fest und nur wenig schräg gestellt.

Vorderpfoten : Oval, hinten etwas länger als vorn; Zehen dicht aneinander-liegend und gut gewölbt; feste, widerstandsfähige, schwarze Ballen; dunkle Krallen erwünscht

Hinterhand

Allgemeines : Von hinten gesehen gerade und parallel, nicht zu breit stehend; von der Seite gesehen gut gewinkelt.

Oberschenkel : Mittellang, mit starker Bemuskelung.

Unterschenkel : Mittellang, schräg, mit festen Knochen und gut bemuskelt.

Sprunggelenk: Kräftig, gut gewinkelt.

Hintermittelfuss : Mittellang, gerade, sehnig. Afterkrallen sollten entfernt sein (außer in den Ländern, in welchen die Entfernung der Afterkrallen gesetzlich verboten ist).

Hinterpfoten: Oval, hinten etwas länger als vorn; Zehen dicht aneinander-liegend und gut gewölbt; feste, widerstandsfähige, schwarze Ballen; dunkle Krallen erwünscht.

Gangwerk

Rhythmischer Bewegungsablauf, gleichmäßig zügig und ausdauernd; weit ausgreifender Vortritt und kraftvoller Schub; im Trab raumgreifend und leichtfüßig.

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