Braque Saint-Germain

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Braque Saint-Germain
Platzhalter Hunderassen.png
FCI - Standard Nr. 115
Patronat, Herkunft Frankreich
Klassifikation FCI

Gruppe 7
Sektion 1

Rassenamen Braque Saint-Germain
Größe Rüden: 56 -62 cm, Hündinnen: 54 - 59 cm
Gewicht nicht spezifiziert
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Kurz, nicht zu fein.

  • Mattweiß mit orange-(falb-)farbener Zeichnung ; etwas Tüpfelung wird toleriert
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Leicht gerundet, im hinteren Teil spitzbogig zulaufend, mit vorstehendem Hinterhauptbein

  • Auf Augenhöhe angesetzt, nicht zu lang. Die Ohrlappen weisen eine Längsfalte auf
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • Eine Rasse von mittleren Proportionen, bei der die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang parallel verlaufen oder sehr leicht divergieren und der Stop mäßig ausgeprägt ist

  • Ziemlich tief angesetzt, höchstens bis zu den Sprunggelenken reichend, am Ansatz dick, in einer Spitze endend ; in der Bewegung waagerecht getragen
Verwendung VOrstehhund
Rassen von A bis Z

Die Rasse entstand um 1830 durch Kreuzung von kontinentalen und englischen Pointern. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war die Rasse groß in Mode; heute ist er ausgesprochen selten geworden.

FCI-Standard Nr. 115

VERWENDUNG : Vorstehhund hauptsächlich für die Jagd auf Federwild, der aber auch für die Jagd auf Pelztiere verwendet werden kann.

KLASSIFIKATION F.C.I. : Gruppe 7 Vorstehhunde. Sektion 1 Kontinentale Vorstehhunde. Mit Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Eine Rasse von mittleren Proportionen, bei der die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang parallel verlaufen oder sehr leicht divergieren und der Stop mäßig ausgeprägt ist. Die Knochen sind relativ schwer, die Muskulatur den Anforderungen eines ausdauernden Arbeitseinsatzes entsprechend ausgebildet. Das Haar ist falbfarben und weiß, ohne jedes Schwarz. Beim Jagdeinsatz sucht dieser Hund in durchschnittlicher Reichweite, sein Galopp ist gleichmäßig und geschmeidig.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Hauptsächlich ein Jagdhund, der zutraulich, ausgeglichen und liebevoll ist und eine schroffe Bahandlung bei der Ausbildung nicht ertragen würde. In Anbetracht der Gegebenheiten ist er leicht auszubilden. Er jagt mit Leidenschaft Fasane, Rebhühner und Schnepfen in jedem Terrain und apportiert mit weichem Maul. Dem Menschen sehr zugetan, lebt er am liebsten in der Familie.

KOPF

OBERKOPF : Schädel : Leicht gerundet, im hinteren Teil spitzbogig zulaufend, mit vorstehendem Hinterhauptbein. Die Jochbögen sind kaum betont. Stop : Nicht zu betont.

GESICHTSSCHÄDEL: Nasenschwamm : Breit, mit gut geöffneten Nasenlöcher, dunkelrosa. Fang : Nasenrücken gerade oder sehr leicht konvex, Fang von gleicher Länge wie der Oberkopf. Lefzen : Sie bedecken vollständig den Unterkiefer; sie sind relativ fein und frei von schwarzen Flecken. Kiefer / Zähne : Die Kiefer sind kräftig und gleich lang; die Zähne sind groß und gutgleichmäßig aufgereiht. Scherengebiß. Gaumen : Ohne jedes Schwarz. Augen : Gut geöffnet, ziemlich groß, gold-gelb, gut in den Augenhöhlen eingebettet ; der Blick ist offen und sanft. Behänge : Auf Augenhöhe angesetzt, nicht zu lang. Die Ohrlappen weisen eine Längsfalte auf. Sie sind abgerundet und etwas vom Kopf abgehoben.

HALS : Muskulös, ziemlich lang, etwas gebogener Nacken ; eine sehr leicht ausgeprägte Kehlhaut wird toleriert.

KÖRPER : Rücken : Waagerecht. Lende : Ziemlich kurz, breit und kräftig. Kruppe : Leicht abfallend. Brust : Lang, tief und breit. Die Brustbeinspitze ragt leicht vor. Die Rippen sind lang und gut gebogen. Bauch : Leicht aufgezogen, in fließender Linie ohne Absatz in den Brustkorb übergehend. Der Brustkorb ist lang, die Flanken sind kurz.

RUTE : Ziemlich tief angesetzt, höchstens bis zu den Sprunggelenken reichend, am Ansatz dick, in einer Spitze endend ; in der Bewegung waagerecht getragen.

GLIEDMASSEN : Gute Knochenstärke; in der Ruhestellung sind die Muskeln unter der Haut erkennbar.

VORDERHAND : Schulter : Das Schulterblatt ist lang, schräg, bemuskelt, wie es bei einem Galopper sein muß. Oberarm : Etwas schräg liegend. Unterarm : Kräftig, bemuskelt, senkrecht gestellt. Vordermittelfuß : Kurz, von der Seite gesehen sehr leicht schräg. Vorderpfoten : Lang, Zehen fest zusammengefügt, Nägel sehr hell oder sogar weiß, feste Ballen.

HINTERHAND : Läufe von hinten gesehen gleichmäßig senkrecht stehend. Oberschenkel : Lang und muskulös. Unterschenkel : Gut bemuskelt. Sprunggelenk : Breit, auf einer Achse mit dem Körper liegend.. Hintermittelfuß : Kurz, senkrecht, trocken. Hinterpfoten : Wie die Vorderpfoten.

GANGWERK / BEWEGUNG : Die normale Gangart des Hundes ist der Galopp ; er sollte geschmeidig, harmonisch und ausdauernd sein; sein Raumgriff ist durchschnittlich. In jeder Gangart wird der Kopf etwas oberhalb der Rückenlinie getragen, nie tiefer. Die Braque Saint-Germain greift in jeder Gangart gut aus.

HAUT : Ziemlich fein.

HAARKLEID

HAAR : Kurz, nicht zu fein.

FARBE : Mattweiß mit orange-(falb-)farbener Zeichnung ; etwas Tüpfelung wird toleriert, jedoch nicht angestrebt. Die Behänge sind falbfarben (eine sehr geringe Menge Weiß wird toleriert, jedoch nicht angestrebt).

GRÖSSE : RÜDEN : mindestens 56 cm, höchstens 62 cm mit einer Toleranz von 2 cm mehr bei außergewöhnlichen Exemplaren. HÜNDINNEN : mindestens 54 cm, höchstens 59 cm mit einer Toleranz von 2 cm mehr bei außergewöhnlichen Exemplaren.

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