Cão da Serra da Estrêla

Aus Hunde-Wissen
Wechseln zu: Navigation, Suche
Cão da Serra da Estrêla
SerraDaEstrela1.JPG


FCI - Standard Nr. 173
Patronat, Herkunft Portuga
Klassifikation FCI

Gruppe 2
Sektion 2.2

Rassenamen Cão da Serra da Estrêla
Größe Rüden 65 bis 72 cm, Hündinnen 62 bis 68 cm.
Gewicht Rüden 40 bis 50 kg, Hündinnen 30 bis 40 kg.
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Kräftig, leicht grob, aber ohne übertriebene Härte, ähnlich dem Ziegenhaar; glatt oder leicht gewellt, fast am ganzen Körper gut anliegend, sehr reichliche Behaarung sowohl bei der langhaarigen wie bei der kurzhaarigen Varietät

  • falbfarben, wolfgrau und gelb, einfarbig oder mit weißen Abzeichen
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Kräftig, groß. Er ist länglich und leicht konvex

  • Klein im Verhältnis zum Ganzen, dünn, dreieckförmig, gegen die Spitze zu abgerundet; Hängeohr; auf mittlerer Höhe angesetzt und nach hinten geneigt, fallen sie seitlich eng am Kopf anliegend
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • Der Serra da Estrela Berghund ist ein molossoider, mastiffartiger Hund mit konvexen Profillinien, kompakt und rustikal

  • lang, bei ruhiger Stellung im Stand bis zum Sprunggelenk reichen; dick, in Form eines Krummsäbels, auf mittlerer Höhe angesetzt, gut behaart
Verwendung Herdenschutzhund
Rassen von A bis Z

Der Cão da Serra da Estrêla ist eine von der FCI (Nr.173, Gr.2, Sek.2.2) anerkannte portugiesische Hunderasse

Der Cão da Serra da Estrêla ist ein großer Herdenschutzhund, der seinen Bereich mutig gegen Beutegreifer wie den Wolf aber auch gegen Viehdiebe verteidigt. Wie alle Herdenschutzhunde arbeitet er selbständig, was ihn als Haushund problematisch macht, weil er kaum dazu zu "überreden" ist, seinem Herrchen in jeder Lage und immer zu gehorchen. Er ist lebhaft in seinen Bewegungen und imposant im Erscheinungsbild. Sein sicheres, manchmal drohendes Verhalten gegenüber Fremden ist Achtung gebietend; andererseits ist er dem Hirten, seinem Herrn, bemerkenswert folgsam. Die Ohren sind klein, dreieckig und nach hinten gelegt. Das Haar ist ziegenhaarähnlich, dicht, glatt oder gewellt in kurz oder lang, dichte, oft anders gefärbte Unterwolle, in falbfarben, wolfgrau und gelb evtl. mit weißen Abzeichen.

Inhaltsverzeichnis

FCI Standard Nr. 173

Verwendung

Der Serra da Estrela Berghund ist ein unzertrennlicher Gefährte des Hirten und ein zuverlässiger Wächter über die Herde, die er gegen Wölfe und Viehdiebe hartnäckig verteidigt. Er bewacht auch vorzüglich Haus und Hof, er wird als Schutzhund geschätzt und wird sogar als vortrefflicher Zughund verwendet. Klassifikation

Klassifikation FCI

Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen.
Sektion 2.2 Molossoide, Berghunde. Ohne Arbeitsprüfung.


Allgemeines Erscheinungsbild

Der Serra da Estrela Berghund ist ein molossoider, mastiffartiger Hund mit konvexen Profillinien, kompakt und rustikal. Er ist harmonisch gebaut und morphologisch einwandfrei konstituiert; die ausgesprochene Ausgewogenheit der ganzen Erscheinung spricht für eine reinrassige, lokal tief verwurzelte Vergangenheit. Verhalten / Charakter (Wesen)

Der Serra da Estrela Berghund ist lebhaft in seinen Bewegungen und imposant in seinem Auftreten. Sein Blick ist aufgeweckt, ruhig und ausdrucksvoll. Sein sicheres, manchmal drohendes Verhalten gegenüber Fremden ist Achtung gebietend; andererseits ist er dem Hirten, seinem Herrn, bemerkenswert folgsam.

Kopf

  • Kräftig, groß. Er ist länglich und leicht konvex, gut angesetzt und in gutem Größenverhältnis zum Körper, genau wie der Oberkopf zum Gesichtsschädel, was zur Harmonie des Ganzen beiträgt. Glatte Haut an Schädel und Backen.

Oberkopf

  • Schädel Stirne und Schädel gut entwickelt, gerundet und im Profil konvex. Der Hinterhauptskamm ist unauffällig.
  • Stop Wenig ausgeprägt, in ungefähr gleichem Abstand von der Nasenkruppe wie vom Scheitelpunkt des Schädels.

Gesichtsschädel

  • Nasenschwamm Immer von einer dunkleren Farbe als das Haarkleid, vorzugsweise schwarz.
  • Fang Sich gegen die Nasenkuppe zu verjüngend, aber nicht spitz; im weitaus größten Teil seiner Länge gerade, gegen das Ende zu leicht konvex (leichte Adlernase).
  • Lippen Mit klaren Umrisslinien. Lefzen groß, nicht dick, nicht überhängend, gut anliegend. Schleimhaut von Mund und Gaumendach sowie Lippenränder intensiv schwarz pigmentiert.
  • Kiefer / Zähne Gut entwickelte Kiefer. Zähne kräftig weiß, gut eingesetzt. Guter Gebissschluss.
  • Augen Horizontal, auf gleicher Höhe wie der Rand der Orbita eingesetzt, von ovaler Form, von mittlerer symmetrischer Größe, gut geöffnet; der Ausdruck ist ruhig und aufgeweckt; vorzugsweise von dunkler Bernsteinfarbe; die Augenlider sind eng anliegend und ihre Ränder sind schwarz gefärbt; Augenbrauen einigermaßen ausgeprägt.
  • Ohren Klein im Verhältnis zum Ganzen (11 cm Länge auf 10 cm Breite), dünn, dreieckförmig, gegen die Spitze zu abgerundet; Hängeohr; auf mittlerer Höhe angesetzt und nach hinten geneigt, fallen sie seitlich eng am Kopf anliegend; an der Basis ist eine kleine Portion der Innenseite des Ohres sichtbar. Kupierte Ohren sind zulässig, aber das natürliche Ohr wird vorgezogen.

Hals

Gerade, kurz und dick; zwischen den Schultern gut eingesetzt; mit einem bescheiden ausgebildeten Haarschopf an der Kehle.

Körper

  • Rücken Fast horizontal, vorzugsweise kurz.
  • Lenden Breit, kurz, gut bemuskelt und an der Kruppe gut angesetzt, welche leicht schräg abfällt.
  • Brust Gut gerundet ohne zylindrisch zu sein, breit, lang und tief.
  • Untere Profillinie und Bauch Bauch nicht sehr dick, in gutem Verhältnis zum Ganzen, mit seiner Umgebung gut verschmolzen; die Unterlinie soll langsam progressiv vom Sternum gegen die Leiste zu ansteigen.
SDE.JPG
SerraDaEstrela.JPG

Rute

Nicht kupiert, lang, bei ruhiger Stellung im Stand bis zum Sprunggelenk reichen; dick, in Form eines Krummsäbels, auf mittlerer Höhe angesetzt, gut behaart, bei der langhaarigen Varietät befedert, mit einem Haken an der Spitze. Unterhalb der horizontalen getragen, fällt sie natürlich zwischen den Schenkeln, wenn der Hund ruhig ist; wenn der Hund angeregt oder in Bewegung ist, wird sie höher als die Horizontale getragen, gegen oben gebogen, gegen vorne, seitlich oder nach unten gerichtet.

Gliedmaßen

  • Vorderhand und Hinterhand: Absolut senkrecht, wenn der Hund normal steht; Vorderarme und Unterschenkel sind in ihrem Querschnitt fast zylindrisch. Knochen gut entwickelt, gut bemuskelt und kräftig. Gelenke kräftig mit mittleren Winkelungen, was freie Gangarten ermöglicht. Sprunggelenk ein wenig tief angesetzt, mit mittlerer Winkelung und in korrekter Stellung unter dem geraden Unterschenkel.
  • Pfoten: Zur Größe des Hundes passend, gut gebaut, weder zu rund noch zu lang, von einer Zwischenform zwischen einer Katzen- und einer Hasenpfote, nie gespreizt. Zehen dick und eng aneinanderliegen; Zwischenzehenräume und zwischen den Plantarballen reichlich behaart. Fußballen groß und hart. Krallen dunkel gefärbt, vorzugsweise schwarz, gut entwickelt. Die Hunde dürfen einfache oder doppelte Afterkrallen aufweisen.

Gangwerk

Bewegung normal, frei.

Haarkleid

  • Haar: Kräftig, leicht grob, aber ohne übertriebene Härte, ähnlich dem Ziegenhaar; glatt oder leicht gewellt, fast am ganzen Körper gut anliegend, sehr reichliche Behaarung sowohl bei der langhaarigen wie bei der kurzhaarigen Varietät. Normalerweise ist das Haar an verschiedenen Stellen des Körpers unterschiedlich lang: an den Gliedmaßen, unterhalb des Ellenbogens und des Sprunggelenkes sowie am Kopf ist das Haar kürzer und dichter; an den Ohren wird das Haar vom Ansatz gegen die Spitze zu immer kürzer, zugleich feiner und wiecher; es ist länger an der Rute, welche in der langhaarigen Varietät dicht und dick behaart und befedert ist; es ist auch rund um den Hals länger und ist unten an der Kehle buschig; besonders bei der langhaarigen Varietät sind die Oberschenkel sowie die Hinterseiten der Vordergliedmaßen reich befedert. Die Unterwolle besteht aus feinen, kurzen dichtstehenden Haaren, welche an der Basis mit den gröberen Haaren verflochten sind. Normalerweise ist die Unterwolle, welche besonders bei der langhaarigen Varietät vorkommt, heller gefärbt als das Deckhaar.
  • Farbe: Die einzig zulässigen Farben sind: falbfarben, wolfgrau und gelb, einfarbig oder mit weißen Abzeichen.

Größe

Widerristhöhe

  • Bei Rüden von 65 bis 72 cm.
  • Bei Hündinnen von 62 bis 68 cm.
Dieser Artikel hat nur wenig Substanz? Zum Beispiel nur den Rassenstandard nach FCI?

Dann ist deine Mitarbeit gefragt! Was kannst du dazu beitragen?
Du kennst die Geschichte der Rasse? Du weißt, wie der Hund zu behandeln ist? Du kannst Tipps geben?
Wenn Bilder fehlen: Hast du ein Bild, welches du unserem Wiki zur Verfügung stellen kannst?
Bitte immer den Urheberschutz beachten! Eigene Texte und eigene Bilder sind ausdrücklich erwünscht.
Verbesserungsvorschläge bis auf weiteres an mailto:polarChat1.20.STEFFENH@spamgourmet.com



Meine Werkzeuge