Deutsche Dogge

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Deutsche Dogge
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FCI - Standard Nr. 235
Patronat, Herkunft Deutschland
Klassifikation FCI

Gruppe 2
Sektion 2.1

Rassenamen Deutsche Dogge
Größe Bei Rüden mindestens 80 cm, bei Hündinnen mindestens 72 cm.
Gewicht nicht spezifiziert
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Sehr kurz und dicht, glatt anliegend, glänzend.

  • Gelb, Gestromt, Schwarz-weiß gefleckt, Schwarz, Blau
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • In Harmonie zur Gesamterscheinung, langgestreckt, schmal, markant, ausdrucksvoll, fein gemeisselt

  • Von Natur aus hängend, hoch angesetzt, von mittlerer Grösse, vordere Ränder an den Backen anliegend
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem grossen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau, Stolz, Kraft und Eleganz

  • Bis zum Sprunggelenk reichend. Hoch und breit angesetzt, sich zum Ende hin gleichmässig verjüngend
Verwendung Begleit-, Wach- und Schutzhund
Rassen von A bis Z

FCI - Standard Nr. 235

Klassifikation FCI: Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen. Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Allgemeines Erscheinungsbild

Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem grossen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau, Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, mit einer wohlproportionierten Linienführung sowie mit ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.

Wichtige Proportionen

Das Gebäude erscheint nahezu quadratisch; dies gilt besonders für Rüden. Die Rumpflänge (Brust- beinspitze bis Sitzbeinhöcker) soll die Widerristhöhe bei Rüden um nicht mehr als 5% und bei Hündinnen um nicht mehr als 10 % überschreiten.


Verhalten und Charakter (Wesen)

Freundlich, liebevoll und anhänglich gegenüber ihren Besitzern, besonders gegenüber den Kindern; zurückhaltend gegenüber Fremden. Gefordert wird ein selbstsicherer, unerschrockener, leichtführiger, gelehriger Begleit- und Familienhund mit einer hohen Reizschwelle, ohne Aggressivverhalten.


Körperbau

Oberkopf Schädel : In Harmonie zur Gesamterscheinung, langgestreckt, schmal, markant, ausdrucksvoll, fein gemeisselt (besonders die Partie unter den Augen); die Augenbrauenbögen gut entwickelt, ohne jedoch hervorzutreten. Der Abstand von der Nasenspitze zum Stop und vom Stop zum schwach ausgeprägten Hinterhauptbein soll möglichst gleich sein. Die oberen Linien von Fang und Schädel sollen parallel verlaufen. Von vorne gesehen muss der Kopf schmal erscheinen, wobei der Nasenrücken möglichst breit und die Backenmuskeln nur leicht angedeutet sein sollen, keinesfalls stark hervortretend. Stop : Deutlich betont.

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Gesichtsschädel

Nasenschwamm : Gut ausgebildet, mehr breit als rund und mit grossen Öffnungen. Er muss schwarz sein, mit Ausnahme bei schwarz-weiss gefleckten Doggen. Bei diesen ist eine schwarze Nase erwünscht und eine schwarz gefleckte oder fleischfarbene zu tolerieren. Bei blauen Hunden ist die Nase anthrazitfarbig (aufgehelltes Schwarz). Fang : Soll tief und möglichst rechteckig sein. Gut erkennbare Lefzenwinkel. Dunkel pigmentierte Lefzen. Bei schwarz-weiss gefleckten Doggen sind unvollständig pigmentierte oder fleischfarbene Lefzen zu tolerieren. Kiefer / Zähne : Gut ausgebildete, breite Kiefer. Kräftiges, gesundes und vollständiges Scherengebiss (42 Zähne gemäss der Zahnformel). Augen : Mittelgross, mit lebhaftem, klugem, freundlichem Ausdruck, möglichst dunkel, mandelförmig mit gut anliegenden Lidern. Bei blauen Doggen sind etwas hellere Augen zulässig. Bei schwarz-weiss gefleckten Doggen sind helle oder Augen von unterschiedlicher Farbe zu tolerieren Ohren : Von Natur aus hängend, hoch angesetzt, von mittlerer Grösse, vordere Ränder an den Backen anliegend.

Hals

Lang, trocken, muskulös. Gut ausgebildeter Ansatz, sich zum Kopf hin leicht verjüngend, mit geschwungener Nackenlinie. Aufgerichtet getragen, dabei etwas schräg nach vorne geneigt.

Körper

Widerrist : Der höchste Punkt des kräftigen Körpers. Er wird gebildet durch die Schulterblattkämme, die die Dornfortsätze überragen.

Rücken : Kurz und straff, in annähernd gerader Line geringfügig nach hinten abfallend.

Lenden : Leicht gewölbt, breit, kräftig bemuskelt.

Kruppe : Breit, stark bemuskelt, vom Kreuzbein zum Rutenansatz hin leicht abfallend und unmerklich mit dem Rutenansatz verlaufend.

Brust : Bis zu den Ellenbogengelenken reichend. Gut gewölbte, weit zurückreichende Rippen. Brust von guter Breite, mit ausgeprägter Vorbrust.

Untere Profillinie und Bauch : Bauch nach hinten gut aufgezogen, mit der Unterseite des Brustkorbes eine schön geschwungene Linie bildend.

Rute

Bis zum Sprunggelenk reichend. Hoch und breit angesetzt, sich zum Ende hin gleichmässig verjüngend. In der Ruhe mit natürlichem Schwung herabhängend, in der Erregung oder in der Bewegung leicht säbelartig getragen, doch nicht wesentlich oberhalb der Rückenlinie. Bürstenrute nicht erwünscht.

Vorderhand

Schultern : Kräftig bemuskelt. Das Schulterblatt, lang und schräg liegend, bildet mit dem Oberarm einen Winkel von etwa 100 bis 110 Grad.

Oberarm : Kräftig und muskulös, gut anliegend, sollte etwas länger als das Schulterblatt sein. Ellenbogen : Weder aus- noch einwärts gedreht.

Unterarm : Kräftig, muskulös, von vorne und von der Seite gesehen völlig gerade.

Vorderfubwurzelgelenk : Kräftig, stabil, sich nur unwesentlich von der Struktur des Unterarms abhebend.

Vordermittelfub : Kräftig, von vorne gesehen gerade, von der Seite gesehen nur gering nach vorne gerichtet.

Vorderpfoten : Rundlich, hoch gewölbt, mit eng aneinanderliegenden Zehen (Katzenpfoten). Krallen kurz, stark, möglichst dunkel.

Hinterhand

Das gesamte Knochengerüst ist von starken Muskeln bedeckt, die die Kruppe, die Hüfte und die Oberschenkel breit und abgerundet erscheinen lassen. Die kräftigen, gut gewinkelten Hinterläufe stehen, von hinten gesehen, parallel zu den Vorderläufen.

Oberschenkel : Lang, breit, sehr muskulös.

Knie : Kräftig, nahezu senkrecht unter dem Hüftgelenk stehend.

Unterschenkel : Lang, von etwa gleicher Länge wie der Oberschenkel, gut bemuskelt.

Sprunggelenk : Kräftig, stabil, weder nach innen noch nach aussen gerichtet.

Hintermittelfub : Kurz, kräftig, nahezu senkrecht zum Boden stehend.

Hinterpfoten : Rundlich, hoch gewölbt, mit eng aneinanderliegenden Zehen (Katzenpfoten). Krallen kurz, stark, möglichst dunkel.

Gangwerk

Harmonisch, geschmeidig, raumgreifend, leicht federnd, wobei sich die Läufe, von vorne und von hinten gesehen, parallel bewegen müssen.

Haut

Straff anliegend. Bei Einfarbigen gut pigmentiert; bei schwarz-weiss gefleckten Doggen entspricht die Pigmentverteilung überwiegend der Fleckung.

Haar

Sehr kurz und dicht, glatt anliegend, glänzend.

Farbe

Die Deutsche Dogge wird in drei selbständigen Varietäten gezüchtet : Gelb und Gestromt, Gefleckt und Schwarz, Blau.

· Gelb : Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine weisse Abzeichen an Brust und Zehen.

· Gestromt : Grundfarbe Hellgoldgelb biz zum satten Goldgelb, mit schwarzen, möglichst gleichmässigen und klar gezeichneten, in Richtung der Rippen verlaufenden Streifen; schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine weisse Abzeichen an Brust und Zehen.

· Schwarz-Weiss gefleckt (Sog.Tigerdoggen) : Grundfarbe rein weiss, möglichst ohne jede Stichelung, mit über den ganzen Körper gut verteilten, ungleichförmigen, zerrissenen, lackschwarzen Flecken. Nicht erwünscht sind graue oder bräunliche Fleckenanteile.

· Schwarz : Lackschwarz, weisse Abzeichen sind zugelassen; hierzu zählen auch die Manteltiger, bei denen das Schwarz mantelartig den Körper bedeckt und Fang, Hals, Brust, Bauch, Läufe und Rutenspitze weiss sein können, sowie Doggen mit weisser Grundfarbe und grossen schwarzen Platten (Plattenhunde).

· Blau : Rein stahlblau, weisse Abzeichen an Brust und Pfoten sind zugelassen.

Größe

Widerristhöhe : Bei Rüden mindestens 80 cm, bei Hündinnen mindestens 72 cm.

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