English Toy Terrier

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English Toy Terrier
Englishtoyterrier3.JPG
FCI - Standard Nr. 13
Patronat, Herkunft Großbritannien
Klassifikation FCI

Gruppe 3
Sektion 4

Rassenamen English Toy Terrier
Größe 25 - 30 cm.
Gewicht 2,7 - 3,6 kg.
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Dick, dicht anliegend, glänzend; gefordert wird dichtes, kurzes Haar.

  • Schwarz und lohfarben
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Lang, schmal, keilförmig ohne Betonung der Wangenmuskulatur; gut ausgefüllt unter den Augen

  • In ihrer Form einer Kerzenflamme ähnelnd, etwas spitz zulaufend, hoch am hinteren Teil des Schädels angesetzt und verhältnismäßig dicht beieinander stehend
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • Harmonisch, elegant und kompakt, geschmeidig und makellos gebaut.

  • Am Ansatz dick, spitz zulaufend, tief angesetzt, in der Länge nicht unter die Sprunggelenke reichend
Verwendung Terrier, Geselschaftshund
Rassen von A bis Z

Der English Toy Terrier ist eine von der FCI (Nr.13, Gr.3, Sek.4) anerkannte britische Hunderasse.

Er ist ein sehr kleinen Hund (bis 30 cm bei 3,6 kg) der einem Pinscher ähnelt. Diese Rasseähnlichkeit ist aber mehr oder weniger Zufall. Der Toy Terrier ist auch vom Wesen her durch und durch ein "richtiger" Terrier. Er hat eine lange, wechselvolle Geschichte hinter sich: Als Opfer der britischen Wettleidenschaft mußte er in kleinen Arenen gegen Ratten kämpfen, kaum selber viel größer als eine Ratte, dann wurde er zum Damenhund, kam aus der Mode und fand wieder neue Liebhaber. Sein Haar ist dick, kurz, dicht anliegend, glänzend in schwarz und lohfarben; das Schwarz ebenholzfarben, das Loh in etwa kastanienrot. In ihrer Form einer Kerzenflamme ähnelnd, sind die Ohren etwas spitz zulaufend, hoch am hinteren Teil des Schädels angesetzt

Beschreibung FCI

Klassifikation FCI Gruppe 3 Terrier. Sektion 4 Zwerg-Terrier. Ohne Arbeitsprüfung.

Allgemeines Erscheinungsbild

Harmonisch, elegant und kompakt, geschmeidig und makellos gebaut. Verhalten / Charakter (Wesen)

Kleinhund mit typischen Terrier-Eigenschaften. Wachsam, durch sein Auftreten deutlich machend, warum er sich in früheren Zeiten beim Rattenbeißen auszeichnen konnte; niemals übermäßig nervös.

Kopf

Lang, schmal, keilförmig ohne Betonung der Wangenmuskulatur; gut ausgefüllt unter den Augen.
Oberkopf
Schädel Flach.
Stop Leicht.
Gesichtsschädel
Nasenschwamm Schwarz.
Fang Vorgesicht verjüngt sich nach vorne hin und wirkt deshalb sowohl von der Seite als auch von vorn gesehen keilförmig; obwohl hierdurch der Eindruck entstehen kann, dass ein Rückbiss vorhanden sein könnte, ist jegliche Andeutung von Spitzgesichtigkeit unerwünscht.
Lefzen Straff anliegend und geschlossen.
Kiefer / Zähne Ober-und Unterkiefer schließen fest zusammen. Kiefer kräftig, mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Zähne ebenmäßig und kräftig.
Backen Ohne Betonung der Wangenmuskulatur.
Augen Dunkel bis schwarz, ohne helle Schattierung von der Iris; klein, mandelförmig, schräg eingesetzt und funkelnd.
Ohren In ihrer Form einer Kerzenflamme ähnelnd, etwas spitz zulaufend, hoch am hinteren Teil des Schädels angesetzt und verhältnismäßig dicht beieinander stehend; einen Anhaltspunkt für die korrekte Größe erhält man, indem man das Ohr nach vorn klappt – es sollte dabei nicht bis zum Auge reichen. Vom Alter von 9 Monaten an müssen die Ohren aufrecht getragen werden. Die inneren Ohrflächen müssen in der Vorderansicht vollständig sichtbar sein; das Ohrleder ist dünn.

Hals

Lang, anmutig und leicht gebogen. Die Nackenlinie zeigt einen fließenden Übergang zu den Schultern, dabei elegant abfallend. Wammenbildung ist unerwünscht.

Körper

Kompakt, zu Kopf und Läufen passend und so das korrekte ausgewogene Erscheinungsbild hervorrufend.
Rücken Er verläuft von einem Punkt direkt hinter den Schultern bis hin zur Lende in einem ganz leichten Bogen, um dann zum Rutenansatz wieder abzufallen.
Lenden Gut aufgezogen.
Brust Schmal und tief mit gut gebogenen Rippen.

Rute

Am Ansatz dick, spitz zulaufend, tief angesetzt, in der Länge nicht unter die Sprunggelenke reichend; eine lustige Rutenhaltung, im Übermaß gezeigt, ist unerwünscht.

Gliedmaßen

Vorderhand: Die Läufe stehen senkrecht unter den Schultern, wobei die Ellenbogen dicht am Brustkorb anliegen; sie ermöglichen so eine gerade Front. Feine Knochen sind besonders erwünscht.
Vorderhand
Schultern Gut zurückliegend.
Ellenbogen Gut anliegend.
Hinterhand: Leicht gerundete Gesäßbacken. Eine gute Rundung der Lendenpartie geht in eine gute Winkelung der Kniegelenke über. Es ist unerwünscht, dass die Läufe angewinkelt unter dem Körper zu stehen scheinen.
Hinterhand
Sprunggelenk Tiefstehend, weder nach innen noch nach außen gedreht.

Pfoten: Zierlich, kompakt; die Zehen sind sichtbar voneindander abgegrenzt; gut gewölbt, mit tiefschwarzen Krallen; die beiden mittleren Zehen der Vorderpfoten etwas länger als die übrigen; Hinterpfoten wie Katzenpfoten geformt; Hasenpfoten sind unerwünscht. Gangwerk

Die ideale Vorwärtsbewegung ist einem »gestreckten Trab« ähnlich; nicht erwünscht sind »hackney« Bewegung (Hochwerfen der Vorderläufe ohne Raumgriff) ebenso wie schleppender Gang. Die Hinterhandbewegung sollte geschmeidig, leicht und präzise sein und viel Schub zeigen; die Bewegungen sollten fließend sein und den Eindruck von Gesundheit und Leistungsfähigkeit vermitteln. Haarkleid

Haar: Dick, dicht anliegend, glänzend; gefordert wird dichtes, kurzes Haar.

Farbe: Schwarz und lohfarben; das Schwarz ebenholzfarben, das Loh ähnlich dem satten Rot einer frischen Kastanie; die Farben verlaufen nicht ineinander und vermischen sich nicht, sondern sind klar und deutlich voneinander abgegrenzt. Die Vorderläufe sind von vorn gesehen bis zu den Fußwurzelgelenken lohfarben; das Loh setzt sich an ihren Innen und Rückseiten fort bis zu einem Punkt direkt unter den Ellenbogen; auf jeder Zehe befindet sich ein schwarzer Strich; deutliche schwarze Abzeichen (»Daumenabdruck«) befinden sich direkt in der Mitte jedes Vordermittelfußes und unter dem Kinn. Die Hinterläufe sind an ihren Vorder und Innenseiten loh gefärbt, wobei ein schwarzer Querstreifen das Loh in der Mitte des Unterschenkels teilt. Kräftiges Loh an den Außenseiten der Hinterläufe (»breeching«) ist unerwünscht.

Das Vorgesicht ist lohfarben, die Nase ist schwarz; Schwarz erstreckt sich über den Nasenrücken und verläuft in einem Bogen unter den Augen bis zum Kehlansatz; ein lohfarbener Fleck befindet sich über jedem Auge und ein kleines lohfarbenes Abzeichen auf jeder Wange. Unterkiefer und Kehle sind lohfarben, die Lefzenränder sind schwarz. Die Behaarung auf den inneren Ohrflächen ist loh, Lohfarbe hinter den Ohren ist unerwünscht. Beide Seiten der Brust zeigen etwas Lohfarbe, auch die Afterregion und die Unterseite des Rutenansatzes sind loh. Weiße Flecken, gleich wo, sind vollkommen unerwünscht.

Gewicht / Größe

Idealgewicht 2,7 - 3,6 kg.
Ideale Schulterhöhe 25 - 30 cm.
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