Gastritis
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Allgemeines
Man unterscheidet zwischen der akuten und chronischen Gastritis. Die Zusammensetzung des Magensaftes ist gestört, entweder wird zu viel oder zu wenig Salzsäure produziert. Diese Irritation der Magenschleimhaut führt zu einer Entzündung. Die Ursachen können höchst unterschiedlich sein, sie reichen z.B. von Vergiftung und Infektionskrankheiten bis hin zu Fremdkörpern im Magen, Stress oder Wurmbefall. Wird eine akute Gastritis nicht ausgeheilt, besteht die Gefahr eines chronischen Verlaufes.
Symptome
Durchfall, Erbrechen meist direkt nach Futter- und Wasseraufnahme, Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, evtl. Fieber, Hunde fressen viel Gras, gähnen oft, Krämpfe möglich
Bei chronischem Verlauf sehr schlechtes Allgemeinbefinden, wechselnder Appetit, Abmagerung, evtl. zusätzlich Darmschleimhautentzündung (Enteritis)
Behandlung
Tierärztliche Abklärung der Ursachen, Blutbilder, evtl. Röntgen bei Fremdkörperverdacht, Untersuchung auf Parasiten És werden Medikamente gegeben, die die Schleimhaut schützen, aufbauen und den Salzsäurespiegel regulieren. Wichtig: Hohe Flüssigkeits- und Elektrolytverluste müssen wie beim Durchfall unbedingt ausgeglichen werden!
Abhängig von den Ursachen! - z.B. Infusionen bei Vergiftungen - Antibiotika bei Infektionen. - Fremdkörperbeseitigung. Bei kleineren, ungefährlichen Fremdkörpern kann versucht werden, diese mit Hilfe von rohem Sauerkraut auf natürlichem Weg zu entfernen. Das Kraut wickelt den Fremdkörper regelrecht ein.
Vorbeugung
Aufnahme von schmutzigem Wasser aus Pfützen oder Tümpeln, Schnee, gefrorenem Gras, verdorbenem Futter, zu kaltem oder zu heißem Futter unbedingt vermeiden! Stress abbauen, plötzlichen Futterwechsel vermeiden.
Infos in diesem Artikel ersetzen in keinem Fall den Tierarztbesuch! Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben gibt es keinerlei Gewähr!
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