Pilzbefall

Aus Hunde-Wissen
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Pilze sind grunsätzlich (fast) überall, hier im Speziellen ist aber ein großer Überschuss gemeint. Die Erstuntersuchung umfasst je nach Besiedelung Blut, Harn, Kot, Haut, Speichel. Pilzkulturen werden angelegt.


Symptome

Hautpilz: kreisrunde, schuppige Stellen, Fell lässt sich leicht herausziehen, evtl. Juckreiz innerer Befall (Magen/Darm): z.B. Durchfälle


Diagnose

Abklärung durch Anlegen von Pilzukulturen, Sichtbarmachung mit Hilfe der "Woodschen Lampe"


Behandlung

Nach der Identifizierung der Pilzsorte erfolgt eine angepasste Therapie. Bei Hautpilzbefall Waschungen mit Spezialshampoos, alternativ z.B. die Gabe von Tabletten (Program mit dem Wirkstoff Lufenuron), evtl. Impfungen mit INSOL Dermaphyton (Boehringer)

Die Anwendungen müssen bei innerem Pilzbefall mit einer Ernährungsumstellung verbunden werden. Es sollte eine Darmsanierungs-Nachsorge erfolgen, weil der Pilz im Organismus, wie in einem Schwamm Vertiefungen zurück gelassen hat, die wenn man nicht "nachsorgt", schon bald die Herberge für neue Pilze oder Parasiten werden könnten. Es sollte auch beachtet werden, dass es durch die Störung des Bio-Gleichgewichts zu weiteren Schäden gekommen sein kann und dass derartige Entgleisungen meist mit einer Schädigung des Immunsystems (wie bei z.B. Allergien) einhergeht.


Infos in diesem Artikel ersetzen in keinem Fall den Tierarztbesuch! Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben gibt es keinerlei Gewähr!



Meine Werkzeuge