Rauhhaardackel (Zwergdackel)

Aus Hunde-Wissen
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Rassengeschichte

Erwähnt sind Dackel bereits 1561 wo Jaques du Fouilloux schreibt das Dachshunde in der Gegend von Flandern vorkommen. Damals wurde diese Rasse als besonders für die Fuchs und Dachsjagt verwendet weil sie durch ihre kurzen Beine leicht in Fuchs und Dachsbauten kamen. Ins 1. Deutsche Hundestammbuch 1840 wurden bereits 54 Dackel eingetragen. Der Rauhhaardackel entstand aus einer Kreuzung zwischen Kurzhaardackeln und rauhhaarigen Pinschern. Das Ergebnis war ein Hund mit rauhem Fell, aber kleinem Kopf; durch die Einkreuzung von kurzläufigen Dandie-Dinmont-Terriern wurde der Kopf vergrößert und verlängert.


Allgemeines

Der international gebräuchliche Name Dachshund - bei uns sagt man jedoch meist Dackel oder Teckel - deutet auf den ursprünglichen Verwendungszweck der Rasse hin. In den letzten 100 Jahren wird er als "Erdhund" gezüchtet-, der Standardschlag verfolgt bereitwillig Dachse und Füchse in ihrem Bau, während die kleineren Schläge auf Kaninchen angesetzt werden. Ausstellungstiere haben eine tiefe Brust und kurze Läufe, Arbeitshunde dagegen eine weniger starke Brust und höhere Läufe. In Deutschland, wo die robusten Hunde noch immer für die Jagd verwendet werden, klassifiziert man sie nach Gwicht und Brustumfang: Beim Kaninchenteckel mißt der Brustumfang bis 30 cm, beim Zwergteckel 30-35 cm und beim Standard- oder Normalschlag über 35 cm. Alle Dachshunde stammen von Laufhunden (Bracken) ab, doch wegen ihrer Funktion als bewährtester deutscher Erdhund werden sie hier zu den eigentlichen Erdhunden - den Terriem - gestellt. Heute noch werden die Dackel als Jagdgebrauchshunde, vor allem in Deutschland und Österreich verwendet. Sie werden aber auch gerne als Begleitund Familienhunde gehalten.



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