Wolfsspitz (Keeshond)

Aus Hunde-Wissen
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Wolfsspitz DJ, 7 Monate alt

Inhaltsverzeichnis


FCI - Standard Nr. 97/ 05.03.1998 / D


Der Wolfsspitz ist eine Varietät des Deutscher Spitz.


Ursprung

Deutschland


Verwendung

Wach- und Begleithund


FCI Klassifikation

Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 4 Europäische Spitze, Ohne Arbeitsprüfung


Über den Wolfsspitz

Rückengröße 43 bis 55 cm

Wolfsspitz Hasko

Farbe: einheitlich grau (wolfsfarben)


Der „rheinische Wolfsspitz“ war eine bekannte Bezeichnung für den großen Grauen. Aber nicht nur am und auf dem Rhein ist der Wolfsspitz zu Hause, im ganzen Land gibt es viele Liebhaber und Züchter. Im Ausland wird der Wolfsspitz oft als Keeshond bezeichnet. Diese Bezeichnung soll sich von dem Spitznamen („Kees“) eines holländischen Revolutionärs des 18. Jahrhunderts herleiten, dessen ständiger Begleiter ein Wolfsspitz war. Man vermutet, dass ein schwarzer Großspitz für ein dunkleres Grau bei den Wolfsspitzen verantwortlich ist.





Drei Wölfe

Der Wolfsspitz wurde seinerzeit vom Jagdgau Ostpreußen an die Hundehalter vergeben, deren wildernde Hunde erschossen wurden. So dämmte die Jägerschaft das Wildern durch unbeaufsichtigte Hunde ein, denn der Spitz jagt nicht, sondern bewacht treu Haus und Hof. Die dann stolzen Spitzbesitzer blieben der Rasse treu, die ihnen als Wach- und Begleithund, beim Viehaustrieb und im Umgang mit der Familie, besonders mit den Kindern, treue Dienste erfüllten. Der Wolf ist wie alle seine Spitzkollegen ein freundlicher Familienhund, der seinem Menschen gefallen möchte. Er ist ein lustiger Clown und ein robuster Spielkamerad für die Kinder. Wie alle Spitze, ist er verträglich mit Mensch und Tier.





Wolfsspitz Hasko


Zitat aus der 1875 erschienen Publikation: Diana, Blätter für Jagd- und Hundefreunde von Th. Hering: Über den Spitzpommer, den Wächter der Fuhrwerke.

„ ...Mit einer Wachsamkeit begabt, wie sie penibler bei keiner Hunderace zu finden ist, war er für das Leben und Treiben wie geschaffen; mit dem Knechte und seinen Pferden war er vollständig verwachsen. .... Und wie geschickt wußte er seine Untergebenen , denn dafür sah er die Pferde an, in kritischen Fällen zu leiten, sie zum Ausweichen zu veranlassen oder vor Fehltritten zu warnen. Er dirigierte mit außerordentlichem Überblick, mit größter Ruhe und Sicherheit und mit höchst lobenswerther Unermüdlichkeit und Ausdauer den ganzen Tag, so dass der Fuhrknecht sich ruhig dem Halbschlummer überlassen konnte....

Bescheiden, zufrieden und anspruchslos, ja das war der Spitz in vollkommen mustergültiger Weise. Deshalb war er auch gerade geeignet, ohne missmutig oder gar krank zu werden, Strapazen zu ertragen und dem Wetter zu trotzen, wie es kein anderer Hund vermochte.... „

Baby Nia und Wolfsspitz






Links:

Hasko, Welpen und Nia: http://www.vomsttoeniserland.de/




Noch mal Kinder unter sich


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