Zwingerhusten

Aus Hunde-Wissen
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Allgemeines

Es handelt sich um eine eine hochgradig ansteckende infektiöse Entzündung der Luftröhre und der Bronchien und muss unbedingt sofort behandelt werden.

Die Übertragung der Erreger geschieht durch Tröpfcheninfektion, durch Niesen oder Husten.

Zum Ausbruch kommt es meist bei Hunden, deren Abwehrsystem geschwächt ist. Dieses kann auch durch Stresssymptome geschwächt sein: Stress besteht zum Beispiel bei Wachstum, Zahnwechsel, Parasitenbefall, Veränderungen der Umgebung und des Futters.

Zwingerhusten tritt häufig dort auf, wo viele Hunde aufeinander treffen: In Massentierhaltungen, Tierpensionen, Tierheimen, Hundeplätzen, Ausstellungen.


Symptome

Atembeschwerden, Husten und Nasenausfluß (auch eitrig). Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien sind entzündet. Der Husten kommt oft schlagartig als richtige Attacke und ist mit einem starken Würgereiz verbunden, so dass man auch an einen Fremdkörper im Hals denken könnte. Bei komplizierten Formen leidet der Hund unter fiebriger Lungen- und Brustfellentzündung. Folgeschäden an Herz und Lunge sind möglich. Unbehandelt führt diese schwere Form zum Tod.


Behandlung

Antibiotika, schleimlösende, eventuell abschwellende und fiebersenkende Mittel, Aufbau des Immunsystems!


Vorbeugung

Impfung per Injektion und/oder Nasenimpfstoff (Die Impfungen decken jedoch nicht alle Virentypen ab, so dass auch geimpfte Hunde erkranken können)

Zur Stärkung des Immunsystems: Paramunitätsinducer injizieren lassen (schnelle Wirkung) oder längerfristig Echinacea-Präparate füttern. Insbesondere vor großen Ausstellungen können die Paramunitätsinducer ein hilfreicher zusätzlicher Schutz sein.


Infos in diesem Artikel ersetzen in keinem Fall den Tierarztbesuch! Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben gibt es keinerlei Gewähr!



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