Český fousek

Aus Hunde-Wissen
Wechseln zu: Navigation, Suche
Böhmisch Rauhbart
400px
FCI - Standard Nr. 245
Patronat, Herkunft Tschechische Republik
Klassifikation FCI

Gruppe 7
Sektion 1

Rassenamen Český fousek (Böhmisch Rauhbart)
Größe Rüde: 60 - 66 cm, Hündin: 58 - 62 cm
Gewicht Rüde :38 - 34 kg, Hündin: 22 - 28 kg
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Die Behaarung besteht aus drei Haarsorten: Die weiche, dichte Unterwolle, 1,5 cm lang, verhindert das Durchdringen der Feuchtigkeit zur Haut; im Sommer fällt sie fast gänzlich aus. Das Deckhaar ist 3-4 cm lang, zweckmäßig hart und derb, gut aufliegend. Die Grannen sind 5-7 cm lang, besonders hart und gerade. Markant sind sie vor allem an der Vorderbrust, Rückenlinie, den Weichen und den Schultern

  • Dunkelschimmel mit oder ohne braunen Platten.
  • Braun mit melierten Abzeichen an der Vorderbrust und an den unteren Partien der Gliedmassen.
  • Braun ohne jegliche weitere Abzeichen
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Der trockene, etwas schmale und lange Kopf ist auf dem Hals hoch aufgesetzt. Der Fang ist etwas länger als der Schädel und der Nasenrücken ist mäßig gewölbt (Ramsnase)

  • Der Behang ist hoch und breit angesetzt, gegen die Spitze zu merklich schmäler werdend. Die Behanglänge erreicht zwei Drittel der Backenpartie und das Behangende ist mäßig abgerundet
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • ein mittelgroßer, edler, rauhaariger Vorstehhund, dessen Erscheinung von Ausdauer und Kraft zeugt

  • Das Kreuzbein muss so gelagert sein, dass durch die Muskeln die Haltung der Rute nicht beeinflusst wird, die waagrecht oder nur ganz geringfügig hochgehoben getragen wird
Verwendung Jagdhund
Rassen von A bis Z

Der Český fousek (Böhmisch Rauhbart) ist eine vom FCI (Nr.245, Gr.7 Sek.1) anerkannte Hunderasse aus der Tschechische Republik.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Geschichtliches

Bis zum Ersten Weltkrieg war er der häufigste rauhharige Vorstehhund auf dem Gebiet der ehemaligen CSSR. Durch den folgenden Krieg dezimiert, begannen Liebhabern den Hund in den darauffolgenden Zwanziger Jahren wieder aufzubauen; heute hat er es immerhin wieder auf Platz zwei geschafft.

Beschreibung

Mit bis zu 63 cm ist er ein mittelgroßer, rauhaariger Jagdhund der dem Klima auch in den Bergen gut angepasst ist. Die Fellfarben sind dunkelschimmel mit oder ohne braunen Platten; braun mit melierten Abzeichen an der Vorderbrust und an den unteren Gliedmassen oder braun ohne jegliche weitere Abzeichen. Die mit kurzem, weichen Haar bedeckten Ohren sind hoch angesetzt und breit, am Ende leicht abgerundet und liegen gut am Kopf an. Die Rute bildet optisch die Verlängerung der Rückenlinie, mittelstark. Seinen deutschen Namen erhielt er vom typischen Bart, weil sich am Unterkiefer sowie an den Lefzen längeres und weicheres Haar befindet. Die Stirn, der Oberkopf und die Backen sind mit einem kurzen und derben Haar bedeckt

Verwendung

Er ist universell verwendbar, für die für Feld-, Wasser- sowie Waldarbeit. Raubzeugscharf ist er trotzdem leicht zu führen und seinem Hundeführer und dessen Familie sehr zugetan.

Beschreibung durch die FCI

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 7 Vorstehhunde. Sektion 1.3 Kontinentale Vorstehhunde, Typ « Griffon ». Mit Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Der Cesky Fousek ist ein mittelgroßer, edler, rauhhaariger Vorstehhund, dessen Erscheinung von Ausdauer und Kraft zeugt. Er ist allseitig verwendbar, da er über angeborene Eigenschaften für Feld-, Wasser- sowie Waldarbeit verfügt. Trotz seiner angeborenen Raubzeugschärfe ist er leicht zu führen und seinem Meister sehr anhänglich.

KOPF : Der trockene, etwas schmale und lange Kopf ist auf dem Hals hoch aufgesetzt. Der Fang ist etwas länger als der Schädel und der Nasenrücken ist mäßig gewölbt (Ramsnase).

OBERKOPF : Schädel : Der Schädel ist in der oberen Stirnpartie und am Oberkopf mäßig gewölbt und geringfügig abgerundet; bei Rüden etwas breiter als bei Hündinnen. Die Augenbrauenbogen sind deutlich und markant, so dass sie den Eindruck einer Eckigkeit des Kopfes hervorrufen und tiefere Augenhöhlen bilden. Das Hinterhauptbein ist nur geringfügig ausgebildet. Stop : Der Stirnabsatz verläuft mäßig, jedoch merklich zur Stirn hin.

GESICHTSSCHÄDEL : Nasenschwamm : Die Nasenkuppe ist breit mit offenen Nasenlöchern und empfindlichen Nüstern. Die Farbe der Nasenkuppe muss stets dunkelbraun sein. Fang : Der Fang wird von den Augen zur Nasenkuppe hin mässig schmäler. Lefzen : Die mittelstark entwickelten Lefzen schliessen den Fang elastisch ab, wobei die obere Lefze mässig überhängt. Kiefer / Zähne : Die Kinnbacken sind kräftig, zeichnen sich genau ab und sind gut bemuskelt. Das Gebiß ist stark, mit vollständigem Scherengebiß. Augen : Die mandelförmigen Augen sind von gutmütigem Ausdruck und offenbaren eine scharfsinnige Natur. Das Auge soll tief eingesetzt, dunkelbernstein-bis satt kastanienfarbig sein. Die Augenlider liegen dem Auge, das sie voll einschliessen, an und sind gut entwickelt, von grauschwarzer Farbe. Behang : Der Behang ist hoch und breit angesetzt, gegen die Spitze zu merklich schmäler werdend. Die Behanglänge erreicht zwei Drittel der Backenpartie und das Behangende ist mäßig abgerundet. Der Behang muss dem Kopf gut anliegen.

HALS : Der Hals ist mittellang mit gut entwickelter Muskulatur, jedoch trocken und am Widerrist hoch angesetzt. Der Nacken ist mässig gewölbt.

KÖRPER : Rücken : Der kurze, stramme Rücken fällt vom gut ausgeprägten Widerrist gegen die Kruppe hin ab. Lenden : Die Lenden sind kurz, verhältnismässig breit und mässig gewölbt. Kruppe : Die Kruppe ist mässig abfallend, hinlänglich breit und zweckmässig lang. Brust : Die Brust mit dem Schulterblatt hat von vorne gesehen die Form einer Leier. Der Brustkorb muss oval und seine Breite zum gesamten Körperbau proportioniert sein. Der untere Brustteil muss mindestens bis zum Ellenbogengelenk reichen. Die Vorderbrust soll gut entwickelt sein; das Brustbein ist bei Seitenansicht deutlich nach vorne hervortretend. Der Brustkorb wird durch gewölbte Rippen gebildet, die seiner ganzen Länge nach proportioniert angeordnet sind. Bauch : Der Bauch soll etwas aufgezogen sein, damit er eine richtige Bewegung ermöglicht; er darf jedoch nicht den Eindruck von Magerkeit machen.

RUTE : Das Kreuzbein muss so gelagert sein, dass durch die Muskeln die Haltung der Rute nicht beeinflußt wird, die waagrecht oder nur ganz geringfügig hochgehoben getragen wird. Sie soll derart angesetzt sein, dass sie eine Verlängerung der Rückenlinie bildet. Sie ist mittelstark und wird um drei Fünftel ihrer Länge gekürzt.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND : Schultern : Das Schulterblatt zeichnet sich durch gut entwickelte Muskulatur aus; die Schulter soll richtig schräg gelagert sein und mit dem Oberarmknochen einen stumpfen Winkel bilden. Ellenbogen : Er muss fest gebaut und mit Muskeln gut umfat sein. Unterarm : Er ist senkrecht und gerade, mit ausgeprägter, trockener Muskulatur. Vordermittelfu : Er soll verhältnismäig kurz sein, fast senkrecht stehen und nur mäig nach vorne gerichtet sein. Vorderpfoten : Kompakt, von stumpf löffelartiger Form, mit gut gewölbten eng aneinanderliegenden Zehen, die mit festen Krallen von dunkelgrauer bis schwarzer Farbe ausgestattet sind. Die Ballen sind dick und derb, voll pigmentiert; zwischen den Zehen befindet sich ein merklicher, verkümmerter Rest einer Schwimmhaut.

HINTERHAND : Becken : Entsprechend lang. Oberschenkel : Breit; mit gut entwickelter Muskulatur. Unterschenkel : Der schräg nach rückwärts gerichtete Unterschenkel muss eine richtige Winkelstellung aufweisen, die eine fliessende Bewegung ermöglicht. Sprunggelenk : Nicht zu hoch angesetzt, trocken, mit langem, nur mäßig abstehendem Fersenbein. Hintermittelfu : Fast senkrecht gestellt, kurz und entsprechend stark. Hinterpfoten : Von derselben Form wie die Vorderpfoten; vorkommende Afterkrallen werden entfernt.

GANGWERK : Die Bewegungsmechanik ist vollkommen regelmäßig im Schritt sowie im Trab, wobei die Rückenlinie fast ohne Ausschlag bleibt und die Fußstapfen sich beim Traben sozusagen decken.

HAARKLEID

HAAR : Die Behaarung besteht aus drei Haarsorten : • Die weiche, dichte Unterwolle, 1,5 cm lang, verhindert das Durchdringen der Feuchtigkeit zur Haut; im Sommer fällt sie fast gänzlich aus. • Das Deckhaar ist 3-4 cm lang, zweckmäßig hart und derb, gut aufliegend. • Die Grannen sind 5-7 cm lang, besonders hart und gerade. Markant sind sie vor allem an der Vorderbrust, Rückenlinie, den Weichen und den Schultern. An den vorderen und hinteren Gliedmassen ist das Haar auf der Vorderseite kürzer und derb, an der Hinterseite länger mit Befederung. Die Rute darf an der Unterseite keine sog.Bürste aufweisen. Behaarung des Kopfes : Am Unterkiefer sowie an den Lefzen befindet sich ein längeres und weicheres Haar, das einen für diese Rasse typischen Bart bildet. Das Haar der Augenbrauen ist markant, schräg nach oben gerichtet. Die Stirn, der Oberkopf und die Backen sind mit einem kurzen und derben Haar bedeckt. Der Behang ist mit einem kurzen, weichen, eng anliegenden Haar bedeckt.

FARBE : Die zulässigen Haarfarben sind : • Dunkelschimmel mit oder ohne braunen Platten. • Braun mit melierten Abzeichen an der Vorderbrust und an den unteren Partien der Gliedmassen. • Braun ohne jegliche weitere Abzeichen.

GRÖSSE UND GEWICHT : Widerristhöhe : Rüde : 60 - 66 cm, Hündin : 58 - 62 cm. Gewicht : Rüde : Mindestens 28 kg, Maximum 34 kg. Hündin : Mindestens 22 kg, Maximum 28 kg.

Dieser Artikel hat nur wenig Substanz? Zum Beispiel nur den Rassenstandard nach FCI?

Dann ist deine Mitarbeit gefragt! Was kannst du dazu beitragen?
Du kennst die Geschichte der Rasse? Du weißt, wie der Hund zu behandeln ist? Du kannst Tipps geben?
Wenn Bilder fehlen: Hast du ein Bild, welches du unserem Wiki zur Verfügung stellen kannst?
Bitte immer den Urheberschutz beachten! Eigene Texte und eigene Bilder sind ausdrücklich erwünscht.
Verbesserungsvorschläge bis auf weiteres an mailto:polarChat1.20.STEFFENH@spamgourmet.com



Meine Werkzeuge