American Akita

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Kraftvoll, raumgreifend, mit mäßigem Vortritt und Schub. Hinterläufe bewegen sich auf der Linie der Vorderläufe,  wobei der Rücken stark, fest und horizontal bleibt.
 
Kraftvoll, raumgreifend, mit mäßigem Vortritt und Schub. Hinterläufe bewegen sich auf der Linie der Vorderläufe,  wobei der Rücken stark, fest und horizontal bleibt.
 
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Aktuelle Version vom 27. Januar 2011, 00:08 Uhr

American Akita
K-AmericanAkita4.jpg
FCI - Standard Nr. 345
Patronat, Herkunft Japan
Klassifikation FCI

Gruppe 5:
Sektion 4:

Rassenamen American Akita
Größe Rüden: 66 bis 71 cm, Hündinnen : 61 bis 66 cm
Gewicht nicht spezifiziert
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Stockhaar. Die Unterwolle ist dick, weich, dicht und kürzer als das Deckhaar. Das Deckhaar ist gerade, harsch/steif und etwas vom Körper abstehend

  • Alle Farben wie rot, falbfarben, weiß usw. sind zulässig, inklusive gestromt und gescheckt
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Massiv, aber in Harmonie mit dem ganzen Körper; in ruhiger Situation ohne Falten. Von oben gesehen hat der Kopf die Form eines stumpfen Dreiecks

  • Sie sind straff aufgerichtet und klein im Verhältnis zum übrigen Kopf
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • Großer, kräftiger, harmonisch gebauter Hund, mit viel Substanz und von schwerem Knochenbau

  • Kräftig und üppig behaart, hoch angesetzt, über dem Rücken oder an die Flanke gelehnt getragen, zu drei Vierteln, ganz oder doppelt eingerollt.
Verwendung Begleithund
Rassen von A bis Z

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] FCI Klassifikation

Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp. Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen.

Ohne Arbeitsprüfung.

[Bearbeiten] Kurzer geschichtlicher Abriss

Der Beginn der Geschichte des Amerikanischen Akitas deckt sich mit der Geschichte des japanischen Akitas. Seit 1603 wurden in der Akita Region "Akita Matagis" (mittelgroße Hunde zur Bärenjagd) zu Hundekämpfen verwendet. Von 1868 an wurden Akita Matagis mit dem Tosa und mit Mastiffs gekreuzt. Infolgedessen nahm die Rasse an Größe zu, aber charakteristische Züge, die zum Spitz-Typ gehören, gingen verloren. Im Jahre 1908 wurden die Hundekämpfe verboten. Aber die Rasse überlebte dennoch, gedieh und entwickelte sich zu einer großgewachsenen japanischen Rasse. Neun vorzügliche Exemplare dieser Rasse wurden dann im Jahre 1931 zu "Denkmälern der Natur" erklärt. Während des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) war es üblich, Hundsfelle zur Herstellung von Militärkleidern zu verwenden. Die Polizei ordnete die Festnahme und Beschlagnahme aller Hunde außer den deutschen Schäferhunden, welche für militärische Zwecke vorbehalten waren. Verschiedene Liebhaber versuchten jedoch, das Gesetz zu umgehen, indem sie ihre Hunde mit deutschen Schäfern kreuzten.

Als der Zweite Weltkrieg zu Ende war, hatten die Akitas drastisch an Zahl abgenommen, und es existierten drei verschieden Typen unter ihnen: 1) Matagi Akitas, 2) Akitas für Hundekämpfe und 3) Schäferhund-Akitas. Dies war eine stark verworrene Situation für die Rasse. Während des Wiederaufbaus der reinen Rasse nach dem Krieg, hatte Kongo-go, ein Hund aus der Blutlinie Dewa, vorübergehend einen ungeheuren Popularitätserfolg. Zahlreiche Akitas aus der Dewa Blutlinie, welche in ihrem Erscheinungsbild die Eigenheiten von Mastiffs und deutschen Schäferhunden erkennen ließen, wurden durch Militärpersonen in die Vereinigten Staaten mit nach Hause genommen. Die Akitas der Dewa Blutlinie, intelligent und an verschiedene Lebensbedingungen anpassungsfähig, faszinierten die Züchter in den USA, und die Zahl der Hunde und der Züchter dieser Hundelinie nahm parallel zu ihrer Beliebtheit zu. Der Amerikanische Club für Akitas wurde 1956 gegründet und der Amerikanische Kennel-Club (AKC) anerkannte die Rasse im Oktober 1972 (Eintragung in das Zuchtbuch und Zulassung zu den Ausstellungen). Leider hatten damals der Japanische Kennel Club (JKC) und der AKC keine Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung ihrer Abstammungsurkunden, so dass die Einführung neuer japanischer Blutlinien in die USA nicht möglich war. Deshalb entwickelten sich die Akitas in den Vereinigten Staaten wesentlich anders als im Ursprungsland Japan. So entstand in den USA ein eigener Schlag mit seit 1955 unveränderten charakteristischen, typischen Merkmalen. Diese Entwicklung unterscheidet sich scharf von den Verhältnissen in Japan, wo die Akitas mit Matagi Akitas gekreuzt wurden, um die ursprüngliche reine Rasse wieder aufzubauen.

[Bearbeiten] Verhalten/Charakter (Wesen)

Freundlich, aufmerksam, aufnahmefähig, folgsam und mutig.

[Bearbeiten] Allgemeines Erscheinungsbild

Großer, kräftiger, harmonisch gebauter Hund, mit viel Substanz und von schwerem Knochenbau. Der breite Kopf in Form eines stumpfen Dreiecks, der tiefe Fang, die eher kleinen Augen und die Stehohren, welche die Oberlinie des Halses fast verlängernd nach vorne geneigt getragen werden, sind charakteristisch für die Rasse.

  • Haar: Stockhaar. Die Unterwolle ist dick, weich, dicht und kürzer als das Deckhaar. Das Deckhaar ist gerade, harsch/steif und etwas vom Körper abstehend. Am Kopf, unten an den Läufen und an den Ohren ist das Haar kurz. Die Länge des Haares am Widerrist und an der Kruppe beträgt ungefähr 5 cm und ist damit etwas länger als am übrigen Körper, außer an der Rute, wo das Haar am längsten und üppigsten ist.
Farbe: Alle Farben wie rot, falbfarben, weiß usw. sind zulässig, inklusive gestromt und gescheckt. Die Farben sind glänzend und klar, die Abzeichen sind harmonisch verteilt, mit oder ohne Maske oder Blesse. Einfarbig weiße Hunde haben keine Maske. Die gescheckten Hunde weisen auf weißem Grund große, regelmäßig angeordnete Flecken auf, die den Kopf und mehr als einen Drittel des Körpers bedecken. Die Unterwolle kann andersfarbig sein als das Deckhaar.
Größe :
Widerristhöhe Rüden: 66 bis 71 cm
Widerristhöhe Hündinnen : 61 bis 66 cm
  • Wichtige Proportionen
    • Die Widerristhöhe verhält sich zur Länge des Körpers wie 9 zu 10 bei den Rüden und wie 9 zu 11 bei den Hündinnen.
    • Die Tiefe der Brust entspricht der Hälfte der Widerristhöhe.
    • Der Abstand von Nasenschwamm zu Stop verhält sich zum Abstand vom Stop zum Hinterhauptstachel wie 2 zu 3.
  • Kopf: Massiv, aber in Harmonie mit dem ganzen Körper; in ruhiger Situation ohne Falten. Von oben gesehen hat der Kopf die Form eines stumpfen Dreiecks.
    • Schädel: Flach und breit zwischen den Ohren. Eine leichte Furche läuft gut nach oben über die Stirne.
    • Stop: Gut ausgeprägt, aber nicht zu schroff.
    • Nasenschwamm: Breit und schwarz. Geringfügiger und verwaschener Pigmentverlust an der Nase ist nur bei weißen Hunden akzeptabel, aber schwarz wird immer bevorzugt.
    • Fang: Breit, tief und voll.
    • Lefzen: Schwarz, nicht hängend, Zunge rosafarben.
    • Kiefer / Zähne: Kiefer nicht gerundet, aber stumpf, stark und kraftvoll; Zähne kräftig und regelmäßig, Gebiss vollständig; vorzugsweise Scherengebiss, aber Zangengebiss zulässig.
    • Augen: Dunkelbraun, relativ klein, nicht vorspringend und von nahezu dreieckiger Form. Lidränder schwarz und dicht am Augapfel anliegend.
    • Ohren: Sie sind straff aufgerichtet und klein im Verhältnis zum übrigen Kopf. Wird das Ohr zur Kontrolle der Länge nach vorne gefaltet, soll die Spitze den Rand des Oberlids berühren. Die Ohren sind dreieckig mit leicht abgerundeter Spitze, breit am Ansatz, nicht zu tief angesetzt. Von der Seite gesehen, werden die Ohren in Verlängerung der Oberlinie des Halses leicht nach vorne über die Augen geneigt getragen.
    • Hals: Dick und muskulös, mit minimaler Wamme; verhältnismäßig kurz, sich gegen die Schultern zu allmählich verbreiternd. Der ausgeprägt gewölbte Nacken geht harmonisch in die Schädelbasis über.
  • Körper: Länger als hoch. Haut nicht zu dünn, weder zu straff noch zu lose.
    • Rücken: Horizontal.
    • Lenden: Stark bemuskelt.
    • Brust: Breit und tief. Rippen gut gewölbt, in der Brustbeingegend gut ausgebildet.
    • Untere Profillinie und Bauch: Mäßig aufgezogen.
    • Rute: Kräftig und üppig behaart, hoch angesetzt, über dem Rücken oder an die Flanke gelehnt getragen, zu drei Vierteln, ganz oder doppelt eingerollt, die Spitze immer bis zum Rücken oder tiefer reichend. Wenn sie zu drei Vierteln eingerollt ist, fällt die Rutenspitze deutlich über die Flanke. Am Ansatz ist die Rute groß und kräftig. Wenn sie hängt oder gestreckt wird, reicht der letzte Rutenwirbel bis zum Sprunggelenk. Das Haar ist grob, gerade und dicht, aber ohne eine Fahne zu bilden.
  • Gliedmaßen
    • Vorderhand: Die Vorderläufe haben eine schwere Knochenstruktur und sind von vorne gesehen gerade.
    • Schultern: Mächtig und kräftig, mäßig stark nach hinten gelagert.
    • Vordermittelfuß: In einem Winkel von ungefähr 15° zur Vertikalen nach vorne geneigt.
    • Vorderpfoten: Gerade ausgerichtete Katzenpfoten, gut auf geknöchelt, mit dicken Fußballen.
  • Hinterhand: Kräftig bemuskelt; Breite und Knochenstruktur entsprechen der Vorderhand. Üblicherweise werden die Afterkrallen an den Hinterläufen entfernt.
    • Oberschenkel: Kräftig, gut entwickelt.
    • Knie: Mäßig gewinkelt, von hinten gesehen parallel.
    • Sprunggelenk: Recht tief angesetzt, weder nach innen noch nach außen gedreht.
    • Hinterpfoten: Gerade ausgerichtete Katzenpfoten, gut auf geknöchelt, mit dicken Fußballen.

[Bearbeiten] Gangwerk

Kraftvoll, raumgreifend, mit mäßigem Vortritt und Schub. Hinterläufe bewegen sich auf der Linie der Vorderläufe, wobei der Rücken stark, fest und horizontal bleibt.

AmericanAkita2.jpg
AmericanAkita3.jpg

Bilder entstammen: Akitafreund



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